Don-Bosco-Schule
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Abfrage Kinderbetreuung Sommerferien (27.05.2020)

Liebe Eltern,

sofern Ihr Kind regulär ein Betreuungskind im Schülernest ist, können Sie Ihr Kind bei Bedarf für die Betreuung in den Sommerferien anmelden. Die Anmeldung muss bis zum 03.06.2020 im Schülernest abgegeben werden. Verwenden Sie dafür bitte das im Downloadbereich zur Verfügung stehende Formular. 

Elternbrief Nr. 12: Corona und Schule (23.05.2020)

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

 

seit dem letzten Elternbrief sind rund zwei Wochen vergangen, zwei Wochen in denen Ihre Kinder im sogenannten rollierenden System die Schule besucht haben.

Aus unserer Sicht ist der Schulstart mit allen Jahrgangsstufen gut gelungen. Die Kinder gehen mit der besonderen Situation hervorragend um und halten die neuen Regeln ganz überwiegend gut ein.

 

Vor einigen Tagen habe ich an der online-Elternkonferenz der Langenfelder Stadtschulpflegschaft teilgenommen und dort die zahlreichen Fragen, Sorgen und Ängste der Eltern gehört.

Auch eine erste Zwischenauswertung unserer Umfrage liegt mir vor.

Vier Hauptschwerpunkte Ihrer Fragen lassen sich erkennen:

  1. Wie geht es weiter mit dem Homeschooling?
  2. Wird es bald eine weitere Schulöffnung geben, die mehr Kinder an mehr Schultagen in den Unterricht bringt?
  3. Wie sieht es konkret mit der Leistungsbewertung und den Zeugnissen in diesem Schuljahr aus.
  4. Welche Betreuungsangebote wird es in den Sommerferien für die OGS-Kinder und in der Notbetreuung geben?

Zu diesen Fragestellungen möchte ich Ihnen gerne meine derzeitige Einschätzung geben. Sehr präzise und verlässliche Fakten gibt es leider in allen vier Bereichen noch nicht.

 

Zu 1. Die Langenfelder Schulen sind aktuell mit dem Bürgermeister und der Stadtverwaltung im Gespräch. Eine Workshop-Reihe ist angelaufen, in der der Fahrplan für die Digitalisierung in den nächsten Jahren und ein konkreter Sofortplan für die Verbesserung der Möglichkeiten des Homeschoolings erarbeitet wird. Neben den langfristig notwendigen Maßnahmen geht es kurzfristig vor allem darum, Plattformen zu installieren, die den digitalen Kontakt zwischen Schule und Elternhaus sowie das digitalisierte Lernen in Form von online-Unterricht und Lernapps verbessern und sicherstellen. Hier ist insbesondere auch im Bereich des Datenschutzes noch einiger Klärungsbedarf. Für manche Schülerinnen und Schüler müssen zudem Endgeräte bereitgestellt werden, damit sie an dieser Form des Unterrichts auch verlässlich teilnehmen können. Auch WLAN in den Schulen ist ein erhebliches Arbeitsfeld.

 

Zu 2. Ich gehe fest davon aus, dass es in Kürze, so sich der Verlauf der Pandemie weiter positiv entwickelt, weitere Schulöffnungen geben wird. Da derzeit ein Teil der Lehrerschaft aufgrund von Vorerkrankungen nicht im Präsenzunterricht einsetzbar ist, gleichzeitig die Gruppengrößen aber halbiert wurden, ergibt sich ein nachvollziehbarer  Engpass. Dieser wird dadurch verschärft, dass Lehrerstunden gleichzeitig in die Notbetreuung gehen. Diese wird nämlich den Schulen zugerechnet, nicht dem Betreuungsträger. Das Ministerium prüft derzeit Möglichkeiten, ältere und auch vorerkrankte Lehrkräfte wieder im Unterricht einzusetzen. Hier stehen Einschätzungen des Robert-Koch-Instituts noch aus. Ob es vor den Sommerferien noch eine Erweiterung gibt, vermag ich nicht einzuschätzen. Nach den Sommerferien wird es aber sicherlich mehr Präsenzunterricht geben, wenn das Pandemiegeschehen dies zulässt.

 

Zu 3. Es liegen erste Bestimmungen für die Zeugniserteilung und Beurteilung in diesem Schuljahr von Seiten des Ministeriums vor. Es wird nun Aufgabe der unteren Schulaufsichtsbehörde sein, dies für die Schulen zu konkretisieren. Fest steht, alle Kinder erhalten Zeugnisse und alle Kinder werden in die nächsthöhere Klasse versetzt. Ein “Sitzenbleiben“ ist in diesem Jahr nicht möglich. Da wo Kinder gravierende Lernrückstände haben, können sie auf Antrag der Eltern das Schuljahr wiederholen, ohne dass dies Wiederholung der Schullaufbahn zugerechnet wird. Hierzu werden wir im Bedarfsfall Gespräche führen, die sowohl von Ihnen, als auch von uns gewünscht werden können. In diesem Jahr werden sowohl die Hinweise zum Arbeits- und Sozialverhalten als auch die textlichen Hinweise zum Lern- und Leistungsstand in den Klassen 1 und 2 in der bekannten Form verschriftlicht. In den Klassen 3 und 4 werden wie bisher Noten erteilt. Die ergänzenden Hinweise in Textform werden in Klasse 3 anders und vor allem kürzer ausfallen als üblich und sich auf das Distanzlernen im Allgemeinen beschränken. Für die Jahrgangsstufe 4 wird ein kurzer Textteil zum Distanzlernen aufgenommen. Die Textteile zum Distanzlernen dürfen in allen Jahrgangstufen nur positive Aussagen erhalten. Hier ist insgesamt in der Ausführung noch viel offen, zumal ein Textteil in Klasse 4 neu ist und nur in diesem Jahr zu erstellen ist. Die zu erteilenden Zensuren in den Klassen 3 und 4 werden in der Regel identisch sein mit denen des 1. Halbjahres, da es bis zu Schulschließung nur wenige Unterrichtstage gab und die fachlichen Ergebnisse des Distanzlernens nicht in die Benotung einfließen dürfen. Zum Thema Zeugnisse hoffe ich in Kürze weitere Einzelheiten mitteilen zu können.

 

Zu 4. Hier fehlen leider noch die Vorgaben des Ministeriums. Gleichwohl ist der Schulträger mit den Trägern der OGSsen im Gespräch, um eine gute Lösung für die Eltern zu finden. Auch hierzu hoffe ich, Ihnen bald konkrete Aussagen machen zu können. Mir ist sehr bewusst, wie zentral diese Frage für Sie ist.

 

Lassen sie mich abschließend darauf hinweisen, dass es mir persönlich außerordentlich leid tut, dass in so vielen Fragen noch so viel Unklarheit herrscht. Teilweise haben Sie sicher über die Medien mitbekommen, dass die Bestimmungen aus dem Ministerium oft erst wenige Tage vor der notwendigen Umsetzung kommen.

 

Ich werde Sie auch in Zukunft auf diesem Wege stets bestmöglich über die aktuellen Entwicklungen informieren. Rufen sie mich an, wenn Sie Fragen haben!

Bitte nehmen Sie mit Ihrem Kind – sofern noch nicht geschehen – an unserer online-Umfrage teil. Nur wenn ich Ihre Wünsche kenne, kann ich mich im gegebenen Rahmen darum bemühen, diese zu erfüllen.

 

Herzliche Grüße

Christiane Johnen

Elternbrief Nr. 11: OGS und Halbtag in Zeiten der teilweisen Schulschließung (11.05.2020)

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

 

ich hatte Ihnen in meinem letzten Brief angekündigt, dass ich in einem weiteren Schreiben Hinweise zu OGS und Halbtag geben werde.

Künftig muss zwischen Notbetreuung und Betreuung am Präsenztag grundsätzlich unterschieden werden.

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Notbetreuung:

Für die Notbetreuung gelten derzeit nach wie vor die bekannten Berechtigungen (siehe hier auf der Homepage).

Sollte es eine erneute Erweiterung geben, werde ich Sie darüber informieren.

Die Kinder werden künftig nach Jahrgängen getrennt betreut. Das bedeutet, dass Geschwisterkinder nicht mehr in der gleichen Gruppe sein werden.

Die Anmeldung erfolgt wie bisher über die Schule über die Formulare die hier auf der Homepage hinterlegt sind (Downloadbereich).

Bitte informieren Sie uns mit Ihrer Anmeldung jeweils über die genauen Tage (Datumsangabe) an denen Sie Notbetreuung benötigen sowie auch über die genauen Uhrzeiten. Nur so können wir die Gruppeneinteilung nach Vorgaben umsetzen und entsprechendes Personal vorhalten.

Bitte prüfen Sie genau, ob Sie keine anderen Betreuungsmöglichkeiten für Ihr Kind haben. Die Hygiene- und Verhaltensregeln sind sehr streng und ermöglichen den anwesenden Kindern wenig Spielraum. Je mehr Kinder angemeldet werden, desto geringer werden die Bewegungsräume für jeden Einzelnen.

Das Bringen und Holen der Kinder erfolgt wie bisher, d.h. es gilt im Schülernest ein Betretungsverbot für Eltern.

An den Wochenenden, an Feiertagen, an beweglichen Ferientagen sowie am Dienstag nach Pfingsten findet keine Notbetreuung statt.

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OGS und Halbtagsbetreuung an Präsenztagen:

An den Präsenztagen haben alle Kinder, die grundsätzlich in der Betreuung angemeldet sind, ein Anrecht auf diese Betreuung.

Bitte prüfen Sie auch in diesem Fall, ob Sie keine andere Lösung für Ihr Kind finden. Die Betreuung findet bis auf das Essen und die Hofpausen ausschließlich in den weitgehend leer geräumten Klassenräumen statt. Das bedeutet, dass die Kinder wenig Abwechslung und wenig Möglichkeiten der Beschäftigung haben werden.

Für die Betreuung am Präsenztag melden Sie Ihr Kind nicht in der Schule, sondern beim Schülernest an.

Es findet keine Betreuung vor dem Unterricht statt.

Essen kann beim Schülernest bestellt werden, sowohl für Ganztags- als auch für Halbtagskinder.

Für die Abholung der Kinder hebe ich für Sie als Eltern das Betretungsverbot auf. Kommen Sie aber bitte nur bis zur Tür des Klassenraums, in dem Ihr Kind betreut wird. Tragen Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung und halten Sie die bekannten Abstandsregeln ein. Sagen Sie kurz Bescheid, dass Sie Ihr Kind abholen wollen und warten Sie dann auf dem Schulhof.

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Sollten Sie Fragen zur Notbetreuung oder Präsenzbetreuung haben, wenden Sie sich bitte an die Schulleitung oder die Leitung der Betreuungseinrichtung.

 

Herzliche Grüße

Christiane Johnen

Unterrichtsplan Präsenzunterricht (ab 11.05.2020)

Ab Montag, dem 11.05.2020 erhalten alle Jahrgänge Präsenzunterricht. Der entsprechende Unterrichtsplan ist im Download-Bereich der Kategorie "Elternbriefe Schulschließung" zu finden.

Elternbrief Nr. 10: Schulschließung / Schulöffnung Corona (07.05.2020)

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

 

wie Sie schon an der veränderten Überschrift sehen, tut sich etwas.

Nach mehreren Wochen vollständiger Schließung der Grundschulen haben wir heute – wie ich finde sehr erfolgreich und sorgsam – mit den Kindern der 4. Klassen einen ersten Schritt in den veränderten schulischen Alltag, den sogenannten Präsenzunterricht gewagt. Auch morgen kommen nur die Kinder der Klassen 4 noch einmal in zwei Schichten.

 

Ab  dem 11.05.2020  kommen dann die Kinder aller Jahrgänge jeweils abwechselnd, in einem wie es das Ministerium nennt rollierenden System. Es wird also bis zu den Sommerferien an jedem Schultag nur ein Jahrgang in die Schule kommen, am kommenden Montag zum Beispiel die drei ersten Klassen.

 

Den Unterrichtsplan für alle Jahrgänge und Klassen finden Sie ab morgen auf der Homepage. Er wird zusätzlich per Mail an Sie alle versendet.

 

Die drei Klassen eines Jahrgangs werden jeweils in zwei Lerngruppen unterteilt. Es entstehen somit für jeden Tag sechs Lerngruppen. Die Einteilung erfolgt nach Betreuungsart und weiteren internen Gegebenheiten. Bitten Sie also nicht um die Zuordnung Ihres Kindes zu einer anderen Lerngruppe. Beide Lerngruppen einer Klasse werden in zwei Blöcken zu je drei Stunden von zwei Kolleginnen im Wechsel unterrichtet. Eine der beiden Lehrerinnen ist die Klassenlehrerin Ihres Kindes, sofern diese nicht aufgrund der Verordnungen nicht im Unterricht einsetzbar ist. Die andere Kollegin kommt aus einem anderen Jahrgang dazu. Der Unterricht des gesamten Teams wird von den Klassenlehrerinnen gemeinsam vorbereitet. Das bedeutet, an jedem Präsenztag hat jedes Kind sechs Stunden Unterricht, drei bei der einen, drei bei der anderen Lehrerin.

 

Die Fächer Deutsch, Mathematik und Sachunterricht stehen im Vordergrund. Andere Fächer werden in geringeren Anteilen insbesondere bei den jüngeren Jahrgängen ebenfalls berücksichtigt. Die Lernaufgaben für das häusliche Lernen werden an den Präsenztagen vor- und nachbesprochen. Alle Lernangebote werden den bekannten Verhaltensregeln angepasst, es findet also kein naher Kontakt statt. Singen ist vorerst leider nicht vorgesehen, da man davon ausgeht, dass hier ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht.

 

Bewegungsangebote ergänzen den schulischen Vormittag. Hier werden die anwesenden Kinder den Schulhof abwechselnd nutzen können. Die Anfangs- und Endzeiten des Vormittagsunterrichts sind für die jeweiligen drei Klassen identisch. Schicken Sie Ihr Kind bitte weder zu früh noch zu spät, sondern möglichst genau pünktlich. Die Kinder sollen sich unmittelbar nach dem Eintreffen auf einen Aufstellpunkt begeben und nicht auf dem Hof herumlaufen. Nach dem Unterricht verlassen die Kinder in Abständen die Schule und begeben sich zügig vom Schulhof. Sollte dieses System nicht erfolgreich sein, werden wir die Unterrichtszeiten zeitlich versetzen.

 

Essen und Getränke für den Vormittag bringt jedes Kind von Zuhause mit. Das Schulobstprogramm ist vorerst eingestellt. Selbstverständlich soll die mitgebrachte Verpflegung nicht geteilt oder untereinander getauscht werden. Die Kinder in der Betreuungseinrichtung essen umschichtig in der Mensa, so dass getrennte Gruppen sich dort nicht treffen.

 

An den übrigen Tagen ohne Präsenzunterricht wird das sogenannte Lernen auf Distanz fortgesetzt. Hierzu werden wie bereits bekannt die Lernformate und Inhalte von den Klassenlehrerinnen verantwortet.

 

Es ist angedacht, dass erneut die Notbetreuung für die Kinder, die nicht im Präsenzunterricht sind, ausgeweitet wird. Hierzu fehlen derzeit aber noch die Vorgaben. Ebenso ist zwar bereits bekannt, dass die angemeldeten Kinder der OGS und des Halbtags am Präsenztag Anspruch auf Betreuung haben, die Uhrzeiten und der wahrscheinliche Wegfall der Anwesenheitspflicht sind aber noch nicht abschließend geklärt. Über alle Fragen rund um die Betreuung werde ich also gesondert informieren, sobald ich verlässliche Fakten habe. Eltern, die für Ihre Kinder während der Präsenztage Betreuung wünschen, melden sich bitte telefonisch oder per Mail zeitnah bei Frau Dlugi, damit diese mehr Planungssicherheit hat.

 

Ein wesentlicher Kern einer funktionierenden schrittweisen Schulöffnung sind die Hygienevorschriften und Verhaltensempfehlungen. Hierzu sind den Schulen sehr umfangreiche Richtlinien zugegangen. Ich versuche, in Kürze die wesentlichen Punkte für Sie zusammenzufassen:

 

Betretungsverbot: Das Betretungsverbot für nicht zugangsberechtigte Personen besteht weiter. Das heißt, Kinder, die an einem Tag nicht im Präsenzunterricht sind, dürfen die Schule nicht betreten. Gleiches gilt für Sie als Eltern. Wenn Sie ein Anliegen haben, rufen Sie an, schreiben Sie eine Mail oder klingeln Sie an der Tür, auch wenn diese weit offen steht.

 

Mindestabstand: Der Mindestabstand von 1,5 Metern soll nach Möglichkeit im Gebäude und auf dem Gelände überall und zu jeder Zeit eingehalten werden. Da dies in Bewegung nicht immer einfach für Kinder umzusetzen ist, wird die Maske/Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) möglichst nur am festen Platz im Klassenraum in eine eigene Schale abgelegt, die jedes Kind von uns bekommt. Eine vergessene oder verschmutzte Mund-Nasen-Bedeckung wird von uns durch eine hygienisch einwandfreie Maske ersetzt, die am nächsten Tag zurückzugeben ist. An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an alle, die für uns genäht haben.

 

Körperkontakt: Begrüßungsrituale und Spiele mit Körperkontakt sind zu unterlassen.

 

Materialbenutzung: Die Kinder dürfen nur eigene Schulmaterialien benutzen. Unvermeidlich gemeinsam benutzte Dinge sind entsprechend vom schulischen Personal zu reinigen. Aufgrund dieser Vorschrift werden wir derzeit die Computer, Musikinstrumente, Sportgeräte und andere gemeinsame Materialien möglichst nicht verwenden.

 

Unterrichtsformen: Partner- und Gruppenarbeit wird nach derzeitiger Lage nicht stattfinden können. Der Unterricht findet ganz überwiegend als Frontalunterricht und natürlich in Einzelarbeit statt.

 

Allgemeine Hygieneunterweisung der Kinder: Bitte besprechen Sie regelmäßig mit Ihrem Kind das richtige Händewaschen, die Husten- und Niesetikette, die Abstandsregeln und das richtige Tragen der Maske. Je jünger Ihr Kind ist, desto wichtiger ist eine häufige Wiederholung. Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie nicht wünschen, dass Ihr Kind das Händedesinfektionsmittel nutzt. Geben Sie dann eventuell ein eigenes Mittel mit, ansonsten halten wir Ihr Kind zum regelmäßigen Händewaschen an. Wir wollen aber natürlich auch das Entstehen von größeren Kindergruppen an den Waschbecken vermeiden und zügige Abläufe gewährleisten. Auch in der Schule werden wir immer wieder die gemeinsamen Regeln wiederholen, begründen und einüben.

 

Ich möchte noch einen weiteren Punkt ansprechen, die Schulpflicht. Grundsätzlich ist die in unserem Land bestehende Schulpflicht auch unter Pandemiebedingungen nicht aufgehoben. Das bedeutet, Ihr Kind ist an den Präsenztagen schulpflichtig. Sollte Ihr Kind oder eine mit dem Kind in häuslicher Gemeinschaft lebende Person in eine der benannten besonderen Gefährdungsgruppen fallen, also unter einer Corona-relevanten Vorerkrankung leiden, können Sie Ihr Kind vom Präsenzunterricht beurlauben lassen. Ein entsprechendes Formular schicken wir Ihnen bei Bedarf gerne zu. Selbstverständlich ist ein ärztliches Attest erforderlich.

 

Es ist zu erwarten, dass es in nächster Zeit ergänzende Informationen gibt, die ich in weiteren Elternbriefen wie gewohnt an dieser Stelle für Sie bekannt mache. Sollten Sie Fragen an mich haben, rufen Sie gerne an oder schreiben Sie eine Mail. Mit Frau Krüger, der Schulpflegschaftsvorsitzenden bin ich im regelmäßigen Austausch, so dass Sie auch über Ihre Klassenpflegschaftvorsitzenden gemeinschaftlich Ihre Anliegen einbringen können.

 

Seien Sie herzlich gegrüßt – wir freuen uns schon sehr auf Ihre Kinder

Christiane Johnen

Elternbrief Nr. 9: Schulschließung Corona (01.05.2020)

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

 

in den vergangenen Tagen gab es in den Medien unterschiedliche Meldungen zum schrittweisen Wiederbeginn des Unterrichts in den Grundschulen. Dies ist dadurch entstanden, dass aus dem Ministerium in rascher Folge zum Teil widersprüchliche Nachrichten kamen.

Zunächst hieß es, ab dem 4. Mai könnten die Viertklässler in die Schulen zurückkehren. Wir hatten die Vorbereitungen hierzu gerade abgeschlossen, als es hieß, dieser Start würde auf den 7. Mai verschoben. Gestern wurde mitgeteilt, dass dann ab dem 11. Mai auch alle anderen Jahrgänge in einem „rollierenden“ System tageweise wechselnd in die Grundschule zurückkehren könnten. Sofort haben wir auch hierzu mit Absprachen und Planungen begonnen.  Diese Mitteilung wurde wenige Stunden später jedoch wieder zurückgenommen. Nun heißt es, eine endgültige Entscheidung würde am 6.Mai getroffen und ab dem 7. Mai umgesetzt. Das heißt, im Augenblick herrscht völlige Unklarheit.

 

Für Sie, für Ihre Kinder und für uns alle tut mir diese Situation sehr leid, nichts davon liegt aber in meiner Verantwortung.

 

Sobald es soviel Klarheit gibt, dass wir weiter planen können, informiere ich Sie umgehend und halte Sie selbstverständlich über den jeweiligen Stand der Entwicklung auf dem Laufenden.

 

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund

Christiane Johnen

Elternbrief Nr. 8: Schulschließung Corona (25.04.2020)

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

 

heute informiere ich Sie erneut über den Stand der Bestimmungen für die Grundschulen in Bezug auf die Corona-Pandemie sowie über den schulinternen Planungsstand.

 

Die vorsichtige Wiederöffnung für einen Teil der Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen bewertet das Ministerium als positiv und gut gelungen.

Vor uns als Grundschule liegt nun eine weitere Woche der vollständigen Schließung, bevor am 04.05. der Unterricht in reduzierter Form zunächst für die 4. Klassen wieder aufgenommen werden soll. Endgültig darüber entschieden wird am 30.04.

 

Die Vorbereitungen für die schrittweise Wiederaufnahme des Unterrichts erfordern selbstverständlich unter anderem ein erhöhtes Augenmerk auf die Hygienebedingungen. Mit der Stadt Langenfeld als Schulträger wurde ein Hygiene- und Reinigungskonzept abgestimmt, Handdesinfektionsmittel und geeignetes Reinigungsmittel wurde allen Langenfelder Schulen zur Verfügung gestellt.

Das Kollegium hat darüber hinaus die Klassenräume und Flure der Schule so umstrukturiert, dass das Hygienekonzept möglichst reibungslos umgesetzt werden kann. Wir werden nun die Klassenräume reduziert mit Tischen und Stühlen herrichten, sodass den Kindern das Einhalten der Sicherheitsabstände leichtfallen sollte.

 

Das Tragen von Masken im ÖPNV und beim Einkaufen wird in NRW ab der kommenden Woche Pflicht sein. In den Schulen ist eine solche Pflicht – noch – nicht eingeführt, es wird aber eine sehr dringende Empfehlung seitens des Ministeriums ausgegeben, die wir als Lehrerkollegium vollständig unterstützen. Wir wünschen uns insofern mit der gebührenden Dringlichkeit, dass alle Kinder in der Notbetreuung sowie ab dem 04.05. im Unterricht befindliche Kinder immer dann eine Maske tragen, wenn sie im Schulhaus oder auf dem Schulgelände unterwegs sind. Sobald die Kinder in den Räumen auf Abstand Platz genommen haben, können die Masken abgenommen werden. Eine Abfrage, wer eine Maske mit Schullogo käuflich erwerben möchte, läuft in allen Klassen. Sie können sowohl Masken in Kindergröße, als auch in Erwachsenengröße über die Klassenlehrerin bestellen. Die Masken werden in Osnabrück von einer Dame angefertigt, die im Kulturbetrieb tätig ist und derzeit keine Arbeit hat.

 

Zunächst für alle Klassen und besonders für die jüngeren Kinder noch länger wird das sogenannte Distanzlernen fortgesetzt. Dabei bemühen wir uns weiter darum, allen Kindern gerecht zu werden und eine ausgewogene Mischung aus digitalen und analogen Lernformaten anzubieten. Gerade in diesem Bereich sind die Wünsche der Eltern und Kinder nach meinen bisherigen Erfahrungen durch Rückmeldung Ihrerseits durchaus nicht einheitlich. Ihre Erfahrungen aus den letzten Wochen und die Ihrer Kinder werden wir deshalb in Kürze über eine Umfrage erheben. Ich bitte Sie jetzt schon darum, sich möglichst alle zu beteiligen. Ihre Einschätzung, Ihre Wünsche, aber auch Ihre Sorgen und vielleicht auch Bedenken möchten wir kennen und ernst nehmen. Auch stehe ich mit der Schulpflegschaftsvorsitzenden in regelmäßigem Austausch, d.h. auch auf dem Weg über Ihre Klassenpflegschaftsvorsitzenden können Sie Ihre Meinung einbringen.

Zudem möchte ich Sie ermuntern, mir als Schulleitung all die Fragen zu stellen, die Sie auf dem Herzen haben. Sie erreichen mich telefonisch in der Schule oder per Mail an die Schuladresse in der Schule und auch zuhause. Ich bin immer bemüht, Ihnen möglichst sämtliche Fragen zu beantworten – nicht zuletzt auch über diese Elternbriefe. Bitte gehen Sie davon aus, dass ich Ihnen keine Informationen vorenthalte. Derzeit ist in Bezug auf den Grundschulstart der Klassen 4 am 04.05. noch nahezu alles ungeklärt. Wie viele Stunden haben die Kinder täglich, wie groß sind die Gruppen maximal, welche Fächer werden unterrichtet, dürfen mehrere Lehrkräfte eine Gruppe unterrichten, darf eine Lehrkraft umschichtig mehrere Gruppen unterrichten und und und…? Auch die für einige unter Ihnen sicher sehr wesentliche Frage, ob die Teilnahme am Unterricht verpflichtend oder freiwillig ist, ist noch nicht beantwortet.

All diese offenen Fragen werden sich erst im Laufe der Woche klären und selbstverständlich werden die Viertklässler schnellstmöglich informiert, sobald die Planung steht.

 

Auch in der Notbetreuung ändert sich wieder etwas. Ab dem 27.04. sind die Kinder alleinerziehender Elternteile dann betreuungsberechtigt, wenn das Elternteil erwerbstätig ist oder sich vor einer Prüfung zu einem Schul- oder Hochschulabschluss befindet. Die Berufstätigkeit des alleinerziehenden Elternteils ist nicht an bestimmte Berufsgruppen gebunden. Aufgrund dieser Änderung finden Sie auf der Homepage geänderte Formulare, die Sie bitte im Bedarfsfall ab sofort nutzen. Bisher eingereichte Anträge auf den alten Formularen behalten ihre Gültigkeit. Sie finden die Formulare unter dem Reiter „Elternbriefe Schulschließung“ im Download-Bereich.

 

Bitte schauen Sie nach dem 30.04. regelmäßig an dieser Stelle nach, ob neue Informationen eingestellt wurden.

 

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund

Christiane Johnen

Elternbrief Nr. 7: Schulschließung Corona (17.04.2020)

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

 

der Umgang mit dem Corona-Virus bestimmt leider weiterhin sehr stark unseren gesamten Alltag. Wie vor den Osterferien angekündigt, möchte ich mit diesem Schulbrief unser weiteres Vorgehen in der Zeit vom 20.04. bis zum 04.05., soweit heute möglich, kommunizieren. Selbstverständlich werden weitere Informationen folgen. Maßgeblich für die weitere Planung sind die Schulmails des Ministeriums Nr. 13 und 14 vom 15. und 16. April, die auf der Homepage des MSB  für jedermann einsehbar sind.

Demnach ist mit einer Rückkehr zum normalen Schulbetrieb derzeit nicht zu rechnen. Leider sind aktuelle, konkrete Vorgaben zum Hygieneschutz, zum Personaleinsatz, zu den zu bildenden Gruppengrößen bei Rückkehr in den Unterricht oder zu Änderungen rechtlicher Vorgaben in diesen Mails noch nicht enthalten. Hier wird in den nächsten Tagen noch vieles diskutiert und entschieden, da es sich um eine hochkomplexe Lage handelt.

Sicher ist bislang nur, dass die 4. Klassen am 04.05. den Unterricht wieder aufnehmen können. Hierzu werde ich Sie gesondert informieren, sobald die Bedingungen geklärt sind.

 

Derzeit sieht sich unser Schulträger noch nicht in der Lage für die Schulen ausreichend Desinfektionsmittel oder Masken zu stellen, so dass wir über diese Hilfsmittel nicht verfügen können. Hier sind Sie also, was sogenannte Alltagsmasken angeht, als Erziehungsberechtigte mit in der Verantwortung. Einige Mütter, Lehrerinnen und Betreuerinnen der OGS sind hier schon fleißig am Werke.  Herzlich rufe ich Sie alle auf, sich an der Nähaktion zu beteiligen. Es wäre gut, wenn jedes Mitglied unserer Schulgemeinschaft zwei Masken hätte, um einen hygienischen Wechsel zu ermöglichen. Das Tragen einer Maske dient dem Schutz meines Gegenübers, ist für die Kinder aber auch ein sichtbares Zeichen für die besondere Situation und eine stetige Erinnerung an die wichtigen Kontaktregeln. Pflicht ist es derzeit nicht, wir Erwachsenen werden aber Masken tragen und die Kinder dazu ermutigen, es uns gleich zu tun.

 

Wir werden als Kollegium die kommende Woche nutzen, das Homeschooling für die Kinder einerseits und die schrittweise Wiedereingliederung der Kinder andererseits vorzubereiten, umzusetzen und stetig weiter zu planen. Seien Sie versichert, wir geben unser Bestes, sind aber von der Situation genauso wie Sie und die Kinder doch sehr plötzlich überrumpelt worden.  Zudem ist das digitale Lernen an Schulen längst nicht so weit entwickelt, wie wir es uns heute wünschen würden. Dass nicht alle Lehrkräfte derzeit hier gleich verfahren, ist einmal der Plötzlichkeit der Situation geschuldet, liegt aber auch daran, dass die Kolleginnen zum Teil sehr experimentell neue Wege des Lernens ausprobieren und sich hier gegenseitig informieren und beraten.

 

Mit der Schulpflegschaftsvorsitzenden werde ich in der kommenden Woche einen Fragebogen ausarbeiten, der an sie alle mit der Bitte um Beantwortung geht. Wir wollen wissen, wie Sie und Ihre Kinder mit dem Homeschooling zurechtgekommen sind und wie und wo wir uns verbessern können.

 

Es wird dann zeitnah auch in geeigneter und erlaubter Form Gelegenheit geben, Unterrichtsmaterial zu tauschen – Bearbeitetes abzugeben und neues Material in Empfang zu nehmen.

 

Wie wir unter Beachtung des gebotenen Datenschutzes möglichst sicher und effektiv mit den Kindern kommunizieren können, auch daran wird mit großem Druck derzeit gearbeitet. Wir wollen hier größtmögliche Sicherheit für alle Beteiligten erzielen.

 

Nun zum Thema Notbetreuung. Diese wird einmal mehr ausgeweitet. Da nun schrittweise mehr Berufsgruppen ihre Arbeit wieder aufnehmen können und viele unter Ihnen sicher in den vergangenen Wochen zur Betreuung ihrer Kinder Urlaubszeiten und Überstunden verbraucht haben, gehen wir von einer Erhöhung der Bedarfszahlen aus. Ob damit Veränderungen in den erlaubten Gruppengrößen und Gruppenzusammensetzungen einhergehen, steht ebenfalls noch nicht fest. Seit heute gibt es aber die Erweiterungsliste, die die Berufsgruppen benennt, für die eine Betreuungsberechtigung für die Kinder besteht.  Nach wie vor gilt, dass nur ein Elternteil in einer der genannten Berufsgruppen tätig sein muss. Die Liste ist sehr umfangreich und findet sich auf der Homepage weiter unten. Das Antragsformular wird noch entsprechend verändert. Nutzen Sie solange bitte das vorhandene Formular und ergänzen Sie Ihre Berufsgruppe von Hand. Wichtig ist, dass Sie uns die Tage und Uhrzeiten genau benennen und Änderungen zeitig bekanntgeben, da die Personalplanung in diesem Bereich durch die gemeinschaftliche Arbeit von Schule und Kinderschutzbund in diesem Bereich nicht einfach ist.

 

Ich gehe davon aus, dass ich Montag, spätestens Dienstag ergänzende Mitteilungen machen kann. Halten Sie daher unsere Homepage im Blick.

 

Seien Sie ganz herzlich gegrüßt und bleiben Sie gesund

Christiane Johnen

Osterferienbrief für Eltern und Kinder – Schulschließung Corona (03.04.2020)

Liebe Kinder und liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

 

nun liegen drei Wochen Schulschließung hinter uns allen und morgen beginnen die Osterferien.

 

Gestern haben alle Lehrerinnen und Lehrer der Schule eine Video-Konferenz gemacht. Die Klassenlehrerinnen haben berichtet, dass die meisten Kinder sehr fleißig in ihrer zuhause eingerichteten Schule gearbeitet haben. Das ist ganz toll, ich bin stolz auf euch Kinder und auch auf Sie liebe Eltern.

 

Wir erleben alle diese schwierige Zeit auf ganz unterschiedliche Art, aber ich glaube wir alle sind froh, wenn die Schule – hoffentlich bald – wieder offen ist und wir uns alle wiedersehen, um gemeinsam wieder zu lernen, zu lachen, uns anzustrengen und vieles mehr.

Nun wünsche ich euch Kindern schöne Ferien! Heute Mittag darfst du deine eigene Schule für zwei Wochen schließen.

 

Ihnen liebe Eltern wünsche ich ebenfalls eine hoffentlich trotz aller Beschränkungen schöne Osterzeit. Allen, die sich an unserer Nähaktion beteiligt haben und noch beteiligen ein ganz herzliches Dankeschön!

 

Wie es nach den Osterferien weitergeht, weiß zur Zeit noch niemand. Über aktuelle Neuigkeiten und Änderungen halte ich sie auf diesem Wege auf dem Laufenden. In der Woche nach Ostern werden sicher hierzu mit und mit Verfügungen erlassen. Schauen sie also regelmäßig ab dem 14. April auf unsere Homepage.

 

Die Notbetreuung für die Osterferien ist eingerichtet. Plötzliche Nachmeldungen Ihrerseits können natürlich erforderlich werden. Schicken Sie mir dann die entsprechenden Unterlagen an unsere schulische E-Mail-Adresse, ich melde mich dann am gleichen Tag bei Ihnen.

 

Herzliche Grüße an euch und an Sie vom gesamten Lehrerkollegium, von Frau Erken und von Herrn Pruszynski

Christiane Johnen

Elternbrief Nr. 6: Schulschließung Corona (21.03.2020)

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

 

gestern Nachmittag kamen vom Schulministerium neue Richtlinien im Hinblick auf die Notbetreuung an den Schulen.

Die Notbetreuung wird ausgeweitet.

 

Es genügt künftig, wenn ein Elternteil in einem systemrelevanten Schlüsselberuf tätig ist und die Familie keine andere Möglichkeit sieht, das oder die Kinder betreuen zu lassen.

 

An der Auflistung der Berufsgruppen hat sich nichts geändert.

Nach wie vor muss auch der Arbeitgeber die Unabkömmlichkeit bestätigen. Nutzen Sie bitte die eingestellten Formulare. Auf dem einen Formular teilen Sie uns unter der Rubrik „Anmerkungen“ bitte mit, an welchen Tagen bis zu den Osterferien Sie die Notbetreuung brauchen.

 

Die Betreuungsbedarfe für die Zeit der Ferien werden separat vom Schülernest erfragt.

 

Die Notbetreuung wird über die Unterrichts- und Ferientage hinaus auch auf die Wochenenden ausgeweitet, eine Ausnahme bildet die Zeit zwischen Karfreitag und Ostermontag.

 

Sollten Sie bisher keine Berechtigung zur Notbetreuung Ihres Kindes gehabt haben und nun Betreuung beantragen wollen, bitte ich Sie um Anmeldung bis Sonntagmittag 12 Uhr, damit ich in Eile dann entsprechende Personalplanungen vornehmen kann.

 

Eine weitere dringende Bitte möchte ich ergänzen: Bitte prüfen Sie im Sinne des Gesundheitsschutzes Ihrer ganzen Familie, ob es andere Möglichkeiten gibt, Ihr Kind betreuen zu lassen. Es werden womöglich ständig wechselnde Betreuungsgruppen entstehen, die zudem von Tag zu Tag von wechselndem Personal betreut werden. Selbstverständlich trennen wir die Kinder und das Personal räumlich nach den Vorgaben der obersten Schulaufsicht. Nichtsdestoweniger entstehen aber natürlich neue Kontakte und damit neue Möglichkeiten der Infektion. Und genau dies gilt es mit großer Dringlichkeit zu vermeiden.

 

Sollte es erneut Veränderungen der Sachlage geben, sofern es zum Beispiel zu Ausgangssperren kommt, informiere ich Sie zeitnah an dieser Stelle.

 

Ich grüße Sie herzlich – bleiben Sie gesund !

Christiane Johnen

Kinderbrief zur Schulschließung wegen Corona (18.03.2020)

Liebe Kinder der Don-Bosco-Schule,

 

nun seid ihr schon den dritten Tag nicht mehr in der Schule gewesen. Wir vermissen euch jetzt schon! Es ist so seltsam still im Schulhaus und auf dem Schulhof.

Auch Olga findet es ganz seltsam, dass keine Kinder da sind. Sie hält immer Ausschau, ob denn wirklich niemand kommt, um mit ihr zu kuscheln.

 

Alle reden jetzt von Corona, manche Leute machen sich viele Sorgen, andere eher nicht. Wenn du etwas über Corona wissen willst, kannst du nicht nur deine Eltern fragen, du kannst auch im Internet auf den Kinderseiten ganz viel finden. Ich möchte, dass du dir nicht zu viele Sorgen machst, denn das ist eine Krankheit, die Kinder eigentlich nicht so leicht kriegen können. Dass wir jetzt die Schulen zugemacht haben, hat den Grund, dass wir die Viren, die die Krankheit verursachen, nicht immer weiter verteilen wollen. Und in den Schulen kommen ja jede Menge Leute täglich zusammen.

 

Freitag haben wir uns dann deshalb ganz plötzlich alle voneinander verabschiedet und ich hatte keine Gelegenheit mehr, euch zu sagen, wie toll ihr alle Theater gespielt habt. Alle Erwachsenen, ob Lehrer, Eltern, die geholfen haben, oder die Leute vom Spielecircus, wirklich alle waren total begeistert, wie klasse ihr Ronja Räubertochter auf die Bühne gebracht habt. Das, was eigentlich als Generalprobe gedacht war, wurde dann die gefilmte Aufführung und alle haben das ganz super hingekriegt. Der Chef vom Spielecircus hat mir hinterher gesagt, so tolle Kinder wie ihr sie seid, hätte er selten in seinen Projekten.

Eure Eltern können sich also schon einmal riesig auf die hoffentlich bald fertigen Filmaufnahmen freuen, die ihr dann gemeinsam anschauen könnt.

 

So, und nun sitzen also eure Lehrerinnen im Homeoffice und arbeiten für die Schule. Ihr seid im Homeschooling – das heißt sozusagen Zuhause-Schule – und ihr seid hoffentlich ebenso fleißig. Manche Leute nennen das was wir jetzt haben Corona-Ferien, aber die Ferien beginnen ja erst in zweieinhalb Wochen. Wir Großen sind alle totalgespannt, wie ihr eure Arbeitspläne schafft. Am besten machst du dir selbst einen Stundenplan mit Unterricht und Pausen und richtest dir einen ruhigen Arbeitsplatz ein, an dem du nicht so abgelenkt wirst. Lasst eure Arbeitsblätter und Arbeitshefte von Mama und Papa regelmäßig nachschauen, damit ihr sicher sein könnt, dass ihr gut und richtig gearbeitet habt.

 

Wenn ihr mal etwas überhaupt nicht versteht, könnt ihr eurer Lehrerin eine E-Mail schreiben. Aber natürlich versuchst du zuerst, es selbst rauszukriegen oder du rufst jemanden aus deiner Klasse an.

 

Wir alle gemeinsam hoffen nun, dass wir uns gesund und munter nach den Osterferien wiedersehen und dass dann in der Schule alles wieder normal ist.

 

Wenn du dich mal ganz doll langweilst, kannst du deiner Lehrerin oder mir gerne eine E-Mail schicken. Vielleicht magst du auch an die Schule ein Foto von dir in deiner Zuhause-Schule schicken, da könnten wir hinterher sogar eine Foto-Wand draus machen.

Jetzt schicke ich dir für heute viele Grüße und Olga winkt dir mit der Pfote.

 

Bis hoffentlich ganz bald – Christiane Johnen

Elternbrief Nr. 5: Schulschließung Corona (17.03.2020)

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

 

auch heute gibt es einige neue Informationen zur Schulschließung.

Ab morgen endet die Übergangszeit, womit die Schulschließung endgültig wird.

Die Notbetreuung für die Kinder deren Eltern in Schlüsselfunktionen arbeiten, dort unabkömmlich sind und die keine anderweitige Betreuungsmöglichkeit finden konnten, ist eingerichtet. Sie findet ausschließlich in den Räumen der OGS statt. In der Zeit von 7.30 Uhr bis 11.30 Uhr wird die Betreuung durch Lehrkräfte erfolgen, von da an bis 17.00 Uhr übernehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schülernestes die Betreuung. Es wurden sehr wenige Kinder angemeldet, sodass wir weitere Einzelheiten direkt mit diesen Eltern besprechen und ich hierzu keine allgemeinen Elternbriefe mehr schreiben werde.

 

Morgen können Eltern, die dies heute nicht einrichten konnten, ein letztes Mal zwischen 8.00 Uhr und 11.30 Uhr im Sekretariat die Schulmaterialien und Arbeitspläne für ihr Kind abholen. Danach ist die Schule definitiv geschlossen.

 

Bitte beschränken Sie Ihre eventuellen Anfragen auf E-Mails, es gibt keine Telefonumleitung in mein Homeoffice. Während der üblichen Arbeitszeiten werde ich Ihre E-Mails zeitnah beantworten.

 

Fragen der Ferienbetreuung für Kinder von Eltern in Schlüsselfunktionen werden sich in Kürze klären. Der Kinderschutzbund ist hier zuständig und wird Sie anschreiben.

 

Stellen sie bitte noch keine Fragen zu der Zeit nach den Ferien. Wir hoffen alle sehr, dass dann der reguläre Schulbetrieb wieder starten wird. Selbstverständlich werden Sie hierüber von mir unterrichtet.

 

Für die Zeit der ab jetzt endgültigen Schulschließung gilt ein Betretungsverbot für den Schulhof und Spielplatz unseres Schulgeländes. Nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Kinder in der Notbetreuung, die Schulleitungen und Sekretärinnen beider Schulen und in Ausnamefällen einzelne Lehrkräfte haben ein Zugangsrecht. Darüber hinaus sind natürlich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Hausmeisterdienst sowie städtische Bedienstete berechtigt.  Die gerne genutzte Abkürzung über beide Schulhöfe ist untersagt. Ebenso – wie immer – das Parken auf dem Schulhof.

 

Morgen werde ich an gleicher Stelle nicht Sie anschreiben, sondern einen Brief an Ihre Kinder einstellen.

 

Ich grüße Sie herzlich – bleiben sie gesund !

Christiane Johnen

Elternbrief Nr. 4: Schulschließung Corona (16.03.2020)

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

 

mich erreichen verschiedentlich Anfragen in Bezug auf die Berechtigung zur Beantragung von Notbetreuung.

Diese betreffen in der Regel nicht den Personenkreis im Hinblick auf die gemeinten Berufe in sogenannten Schlüsselfunktionen.

 

Vielmehr geht es um alleinerziehende Eltern, allein sorgeberechtigte Personen und zwar sowohl um diejenigen, die mit ihren Kindern allein leben, als auch solche in festen Partnerschaften sei es verheiratet oder in fester Partnerschaft.

 

Ich versuche im Folgenden die Empfehlungen des Ministeriums verständlich zu erläutern. Der Text des Ministeriums ist tatsächlich nicht ganz einfach zu verstehen.

Wenn beide Eltern sorgeberechtigt sind und zusammen mit den Kindern in Hausgemeinschaft leben, müssen beide Elternteile in Schlüsselfunktionen unabkömmlich sein, damit Notbetreuungsanspruch gegeben ist.

 

Alleinerziehende, allein sorgeberechtigte und mit dem Kind allein in Hausgemeinschaft lebende Personen haben Anspruch auf Notbetreuung nur dann, wenn  sie selbst in Schlüsselfunktionen tätig sind.

 

Alleinerziehende Personen haben diesen Anspruch also nicht automatisch. Vielmehr kann ein anderer Erziehungsberechtigter oder Sorgeberechtigter, der nicht in Hausgemeinschaft mit dem alleinerziehenden Elternteil lebt, zur Betreuung verpflichtet werden – in der Regel ist hier der getrennt lebende/geschiedene andere leibliche Elternteil gemeint.

 

Der Ehepartner des alleinerziehenden Elternteils, der nicht selbst Elternteil des betreffenden Kindes ist, muss die Betreuung ebenso übernehmen, sofern sie oder er nicht ebenfalls Schlüsselperson ist.

 

Dies gilt auch für die oder den feste/n Lebenspartner/in, sofern diese Person auch aktuell im gemeinsamen Leben Aufgaben der Pflege und Erziehung übernimmt.

Kinder von Schlüsselpersonen dürfen nicht betreut werden, wenn sie Krankheitssymtome haben, wissentlich Kontakt zu Infizierten hatten oder in den letzten 14 Tagen in Risikogebieten waren.

 

Ich hoffe, ich konnte die Amtssprache des Ministeriums ein wenig erklären. Sollten Sie im Zweifel sein, rufen Sie uns morgen zwischen 8.00 Uhr und 13.00 Uhr in der Schule an.

 

Nach wie vor gilt, auch wenn Sie berechtigt sind, sollten Sie andere Betreuungsmöglichkeiten prüfen, um gemeinsam mit uns alle möglichen Infektionsketten zu durchbrechen und neue zu vermeiden.

 

Zum zweiten Mal am heutigen Tag grüße ich Sie herzlich – bleiben sie gesund !

Christiane Johnen

Elternbrief Nr. 3: Schulschließung Corona (16.03.2020)

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

 

auch dieser Elternbrief betrifft die Notbetreuung während der Zeit der Schulschließung bis zu den Osterferien.

 

Prüfen Sie bitte zunächst, ob Sie zum Kreis der Berechtigten gehören. Hierzu haben wir eine Auflistung der berechtigten Berufsgruppen eingestellt.

Füllen Sie dann den Erfassungsbogen „Notbetreuungsbedarf Schulen“ vollständig aus.

 

Ergänzend lassen Sie von Ihrem Arbeitgeber das Formular „Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit der Arbeitnehmerin/des Arbeitnehmers“ ausfüllen.

 

Beides lassen Sie uns so schnell wie möglich, spätestens bis Mittwoch, 18.03.2020 zukommen (in den Briefkasten werfen, E-Mail).

 

Wenn Sie die Notbetreuung nicht während der gesamten Zeit bis zu den Osterferien, sondern nur an bestimmten Tagen benötigen, vermerken sie dies bitte auf dem Formular unter „Anmerkungen“. Auch wenn Sie die Betreuung erst in der nächsten oder übernächsten Woche benötigen, brauchen wir Ihre Anmeldung zur Planung bereits jetzt.

 

Das Sekretariat der Don-Bosco-Schule ist für Ihre Fragen in dieser Woche während der üblichen Bürozeiten von 8.00 bis 13.00 Uhr telefonisch erreichbar.

 

Ich möchte Sie alle bitten, täglich auf der Homepage nachzusehen, ob neue Elterninformationen verfügbar sind. Sie werden ab jetzt nicht mehr explizit über die Pflegschaften darauf hingewiesen.

 

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund

 

Christiane Johnen

Elternbrief Nr. 2: Schulschließung Corona (15.03.2020)

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

 

Sie haben mittlerweile sicher umfangreiche und zum Teil leider auch ungenaue oder auch widersprüchliche Nachrichten zur anstehenden Schulschließung gelesen.

Für heute wichtig ist, dass ich Sie über die Einzelheiten zur geplanten Notbetreuung informiere – soweit diese schon bekannt sind. Auch hier sind weiterhin viele Fragen offen.

Wir stellen morgen Vormittag (Montag, 16.03.2020) ein Formular auf die Homepage, mit dem Eltern, die beide in sogenannten infrastrukturrelevanten Berufsgruppen arbeiten, Notbetreuung für ihr Kind erhalten können. Zu diesen Berufen gehören Ärztinnen und Ärzte, Pflegepersonal in Krankenhäusern und Pflegeheimen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Polizei, Feuerwehr und Katastrophenschutz sowie in der öffentlichen Sicherheit, Infrastruktur (Telekommunikation, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung) und in der öffentlichen Ordnung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in zentralen Stellen und Funktionen bei der Justiz, in der Verwaltung und beim Staat sowie Menschen, die in der Kinder- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe oder in der Lebensmittelversorgung arbeiten, fallen ebenfalls unter die Ausnahmeregelung.

Ganz wichtig noch einmal – nur wenn beide sorgeberechtigten Personen, bei allein Sorgeberechtigten natürlich nur die eine Person, in diese Gruppen fallen, entsteht ein Anrecht auf Notbetreuung.

Sofern Sie nun in diesen Personenkreis gehören, nutzen Sie bitte morgen das Formular, um Ihr Kind anzumelden. Der jeweilige Arbeitgeber bzw. der Dienstvorgesetzte muss schriftlich die Unentbehrlichkeit des Arbeitnehmers bestätigen. In welcher Form dies zu geschehen hat steht noch nicht fest. Entnehmen Sie dies bitte dem Formular. Das ausgefüllte Formular sowie die Arbeitgeberbestätigung legen Sie uns bitte bis zum 18.03. vor (Briefkasten oder Mailanhang).

Natürlich müssen Sie, wenn Sie berechtigt sind, die Notbetreuung nicht in Anspruch nehmen, es ist ein Angebot. Je weniger Kinder und Erwachsene in den nächsten Wochen in der Schule zusammentreffen, desto wirkungsvoller ist die gesamte Maßnahme. Prüfen Sie bitte in dem Fall auch alternative Lösungsmöglichkeiten, bevor Sie für Ihr Kind die Gruppenbetreuung in Anspruch nehmen.

Falls Sie von anderen Eltern oder anderen Schulen anderslautende Informationen lesen, lassen Sie sich bitte nicht verunsichern. Es haben wohl teilweise Schulen schon Formulare zur Verfügung gestellt. Ich gehe aber davon aus, dass es morgen noch zu Änderungen kommt. Deshalb erhalten Sie heute von mir noch kein Formular, sondern lediglich die entsprechende Ankündigung.

Für heute grüße ich Sie herzlich – bleiben Sie gesund!

Christiane Johnen

Elternbrief Nr. 1: Schulschließungen Corona (13.03.2020)

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

 

alle Schulen im Land Nordrhein-Westfalen werden vom 16.03.2020 bis zum Beginn der Osterferien durch die Landesregierung geschlossen. Dies bedeutet, dass bereits ab Montag der Unterricht in unserer Schule ruht.

Es gibt eine Übergangsregelung, damit Sie als Eltern Gelegenheit haben, sich auf diese Situation einzustellen. Sie können bis einschließlich Dienstag (17.03.) aus eigener Entscheidung ihre Kinder zur Schule schicken. Die Schule stellt an diesen beiden Tagen während der üblichen Unterrichtszeit eine Betreuung sicher. Auch in der Betreuungseinrichtung gelten die bekannten Öffnungszeiten.

Natürlich ist es sinnvoll, dass Sie Ihr Kind nicht schicken, wenn es nicht zwingend erforderlich ist.

Die gesamte Maßnahme dient der Unterbrechung von Infektionsketten und der Hemmung der Ausbreitung des Virus und dies funktioniert natürlich nur, wenn wir gemeinsam und verantwortlich Sozialkontakte verringern.

Das Kollegium unserer Schule ist am Montag und Dienstag nach Plan anwesend und wird sich um die Kinder kümmern, die da sind, ohne dass diese Kinder unterrichtet werden.

Ab Mittwoch (18.03.) ist die Schule bis nach den Osterferien geschlossen.

Die Landesregierung plant allerdings die Einrichtung eines Betreuungsangebotes für die Kinder derjenigen Eltern, die so wörtlich in unverzichtbaren Funktionsbereichen – insbesondere im Gesundheitswesen – arbeiten“. Für die Kinder dieser Menschen muss in der Schule während der gesamten Zeit des Unterrichtsausfalls ein entsprechendes Betreuungsangebot vorgehalten werden.

Nähere Informationen hierzu erarbeitet das Bildungsministerium derzeit noch. Es ist bislang nicht vollständig geklärt, wer (Lehrkräfte, Betreuungspersonal)  in dieser Zeit diese Kinder betreut und wo und in welcher Form diese Betreuung stattfinden soll. Auch ist der Personenkreis noch nicht umrissen, die gemeinten Berufsgruppen sind noch nicht im Einzelnen benannt. Hierzu erhalten Sie, sobald ich verlässliche Informationen habe, einen weiteren Elternbrief. 

Ebenso werde ich Sie gesondert darüber informieren, in welcher Art und Weise die Kinder bis zum Beginn der Osterferien schulische Arbeiten erledigen müssen. Auch hierzu sind die Vorgaben noch ungenau. Wir werden uns dazu im Kollegium am Montag verständigen. Sie erhalten anschließend eine entsprechende Information von der Klassenlehrerin Ihres Kindes.

Mich als Schulleitung erreichen Sie per Mail während der üblichen Bürozeiten unter unserer schulischen Mailadresse.

Die Klassenlehrerin Ihres Kindes erreichen sie per Mail wochentags unter der Adresse, die Sie kennen.

Bitte sehen Sie von Telefonaten ab, da noch nicht geklärt ist, wann das Sekretariat erreichbar ist.

Bitte stellen Sie auch derzeit noch keine Fragen zum Thema Notbetreuung. Hierzu gibt es noch keine weiteren Erkenntnisse als oben genannt.

Gleiches gilt für schulische Arbeiten, die Ihr Kind zu erledigen hat, auch hierzu können wir aktuell noch keine Fragen beantworten.

 

Ihre Sorgen und Nöte in der Betreuungsfrage kann ich gut verstehen. Es liegt aber nicht in meiner Macht, hier etwas zu ändern. Die Landesregierung hat sich die nun getroffene Entscheidung nicht leicht gemacht. Jetzt ist aber der Zeitpunkt für entschlossenes Handeln gekommen. Wie ich schon in meinem letzten Brief sagte, geht es um den Schutz der Schwachen in unserer Gesellschaft, um Solidarität und um Hilfsbereitschaft untereinander. Vielleicht gelingt es Ihnen, in Solidargemeinschaften kleine Betreuungsgruppen zu bilden und sich so gegenseitig zu unterstützen.

 

Für heute grüße ich Sie herzlich – bleiben Sie gesund!

 

Christiane Johnen

 

 

Informationen zum Thema Corona (28.02.2020)

Sehr geehrte liebe Eltern,

 

vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen erhalten Sie zum Umgang mit dem Corona-Virus im Schulbereich und zu eventuell geplanten Schulfahrten in mögliche Risikogebiete nachfolgende Informationen. Der Text basiert auf einem Schreiben des Schulministeriums NRW an die Schulleitungen:

 

 

1. Schutzmaßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz

Das Corona-Virus (Sars-CoV-2) führt zu einer Infektionskrankheit (Covid-19), die Schutzmaßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz auslösen kann. Die Anordnung derartiger Maßnahmen erfolgt durch die Gesundheitsämter. Auch Schulen können betroffen sein, weil die zuständigen Gesundheitsbehörden die Befugnis zur Schließung von  Gemeinschaftseinrichtungen haben.

Eine solche Schließung gilt grundsätzlich nicht nur für die zu betreuenden Personen, sondern auch für alle dort Tätigen (z.B. Lehrkräfte).

 

2. Zuständigkeit für Schutzmaßnahmen

Die Bekämpfung der Verbreitung des Corona-Virus liegt also in der Zuständigkeit der Gesundheitsbehörden unter der Aufsicht des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Das NRW-Gesundheitsministerium steht in ständigem Kontakt zur Bundesebene, zu anderen Bundesländern und orientiert sich an den Risikobewertungen und Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI).

 

Das RKI in Berlin beobachtet und bewertet die Lage stetig und ist bundesweit die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Corona-Virus. Von dort aus werden Maßnahmen bundesweit koordiniert.

 

Grundsätzlich haben auch Schulleitungen im Einzelfall die Befugnis, Schülerinnen und Schüler vom Unterricht auszuschließen, wenn von ihnen eine Gesundheitsgefahr ausgeht (§ 54 Absatz 4 SchulG). Dies gilt auch für Lehrkräfte.

Sämtliche derartigen Maßnahmen sind mit der Schulaufsichtsbehörde abzustimmen. 

 

3. Fernbleiben vom Unterricht

Sofern eine Schule nicht von den zuständigen Gesundheitsbehörden geschlossen wurde, besteht grundsätzlich Schulpflicht. Ist eine Schülerin oder ein Schüler durch Krankheit oder aus anderen nicht vorhersehbaren Gründen verhindert, die Schule zu besuchen, so benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen schriftlich den Grund für das Schulversäumnis mit.

 

4. Verhalten bei Auftreten von Krankheitssymptomen

Nach den Hinweisen des NRW-Gesundheitsministeriums sollen Menschen, die zurzeit grippeähnliche Symptome aufweisen, ihren Hausarzt beziehungsweise eine Notarztpraxis kontaktieren, um die weitere Vorgehensweise abzuklären. Wegen der Ansteckungsgefahr soll die Kontaktaufnahme zunächst telefonisch erfolgen.

 

5. Informationen zum Corona-Virus, Bürgertelefon

Das RKI hat auf seiner Internetseite eine Vielzahl von Informationen für Fachleute, aber auch die allgemeine Bevölkerung veröffentlicht. Auch die 

Gesundheitsministerien der Länder und des Bundes halten auf Ihren Internetseiten Informationen bereit. Bitte informieren Sie sich dort entsprechend, die Schulen sind nicht befugt, Beratungen zu erteilen.

 

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus ein Bürgertelefon zum Corona-Virus unter der Nummer (0211) 855 47 74 geschaltet.

 

6. Hygienemaßnahmen

Grundsätzlich verweisen wir noch einmal auf die Informationsangebote des RKI und der Gesundheitsbehörden.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

 

7. Durchführung von Schulfahrten in Risikogebiete

Schulfahrten sind Schulveranstaltungen. Sie werden grundsätzlich im Klassenverband bzw. im Kursverband durchgeführt. Schülerinnen und Schüler sind zur Teilnahme verpflichtet.

 

Die Entscheidung über eine Absage einer Klassenfahrt liegt in der Verantwortung der Schulleitung.

Wenn die Schulfahrt von der Schule abgesagt wird, werden die Kosten erstattet.

Wenn Eltern aus Sorge um ihr Kind die Teilnahme absagen, tragen sie den möglichen finanziellen Schaden selbst. 

 

8. Entscheidungsgrundlage für Absage von Schulfahrten:

Wir empfehlen, dass sich die Schulen vor Reiseantritt sorgfältig mit Hilfe der Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes sowie auf der Internetseite des Robert-Koch-Institutes (RKI) informieren.

 

Ergänzende Hinweise durch die Schulleitung:

Die Lehrkräfte werden in den Klassen die Kinder in altersgemäß geeigneter Weise über die Krankheit und über allgemeine gesundheitliche Hygienemaßnamen informieren.

Im Unterricht, speziell im Sportunterricht werden solange die Krankheitswelle (Grippe, Corona) anhält, Spiel- und Aktionsformen mit unmittelbarem Körperkontakt reduziert.

Auch wenn wir höflich und herzlich miteinander umgehen wollen, halten wir in nächster Zeit ein wenig Abstand untereinander.

Hygiene im Klassenraum und in der Schule ist eine Gemeinschaftsaufgabe, an der wir alle mitwirken.

Wir wollen uns besonnen und gut vorbereitet verhalten, aber jede Panik vermeiden, um insbesondere unsere jungen Kinder vor unnötiger Angst zu bewahren.

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