Don-Bosco-Schule
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Die aktuellen Elterninformationen zu Corona stehen

unter unserem Schulinternen Konzept zum  Präsenzlernen/Distanzlernen

Elterninformation:

 

Unterricht unter Coronabedingungen

 

Schulinternes Konzept zum Präsenzlernen/Distanzlernen (kurz PUDU-Konzept)

Don-Bosco-Schule

Stand Dezember 2020

 

 

Hinweis an die Eltern der Don-Bosco-Schule:

Die Corona-Pandemie stellt Kinder, Eltern und Lehrkräfte in Bezug auf Schule und Unterricht vor große Herausforderungen.

Vor dem Hintergrund schnelllebiger Veränderungen und plötzlicher politischer Entscheidungen hat das LehrerInnenkollegium der Don-Bosco-Schule ein Konzept entwickelt, welches uns möglichst in jeder Situation handlungsfähig halten soll, aber auch für Sie als Familien transparent ist und ein Stück Planungssicherheit bietet.

 

 

Hintergründe:

 

Die qualitative, organisatorische und pädagogische Gestaltung des Schuljahres 2020/2021 stellt mit allen Auswirkungen der Corona-Pandemie, fortbestehenden Unsicherheiten hinsichtlich der Infektionsentwicklung, mit allen bisherigen Erkenntnissen aus den Schulschließungen und daraus entstandenen massiven Konsequenzen hinsichtlich Bildung und sozialer Teilhabe für Schülerinnen und Schüler für alle Beteiligten enorme Herausforderungen dar. (s. Planungshilfe Bez.-Reg. Düsseldorf)

 

 

„Der Erfolg des laufenden Schuljahres wird in entscheidendem Maß davon abhängen, wie es gelingt, den komplexen Herausforderungen des Zusammenspiels von Präsenz- und Distanzunterricht zu begegnen.“ (MSB, Handreichung zur lernförderlichen Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht, 8/2020)

 

Alle Schulen in NRW sind nun beauftragt, frühzeitig einen organisatorischen und pädagogischen Plan dahingehend zu entwickeln, wie Präsenz- und Distanzunterricht lernförderlich verknüpft werden kann. Diese Planung, abgestimmt, ad hoc umsetzbar, qualitativ abgesichert, muss insbesondere den Schülerinnen und Schülern und deren Eltern Verlässlichkeit und Vorbereitet-Sein bieten, falls der angepasste Schulbetrieb durch Distanzphasen ergänzt oder ersetzt werden muss. Wichtigstes Ziel bleibt, allen Kindern und Jugendlichen, auch mit besonderen Erschwernissen, sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfen und/oder komplexen Behinderungen in dieser umfassend herausfordernden Zeit schulische Bildung, Erziehung, sonderpädagogische Unterstützung und Teilhabe zu gewährleisten. (s. Planungshilfe Bez.-Reg. Düsseldorf)

 

 

Begriffserklärung:

 

Präsenzunterricht (PU)

„Der Präsenzunterricht ist eine Form der Lehre, bei der Lehrkräfte und Lernende physisch zur gleichen Zeit an einem bestimmten Ort, in der Regel in der Schule, zusammentreffen. Somit ist der Präsenzunterricht in der Regel eine synchrone Unterrichtsform.“ (s. Handreichung S. 37)

 

Distanzunterricht (DU)

„Distanzunterricht ist Unterricht mit räumlicher Distanz, der in engem und planvollem Austausch zwischen Lehrenden und Lernenden stattfindet.“ (s. Handreichung S. 37)

 

Blended Learning (BL)

Blended Learning ist ein integratives Lernkonzept, das die traditionellen Lernmethoden und –medien mit den aktuell verfügbaren digitalen Möglichkeiten in einem sinnvollen Lernarrangement optimal verknüpft. (s. Handreichung S. 21f, 37)

 

synchrones Lernen

Synchrones Lernen findet gemeinschaftlich und zeitgleich statt, beispielsweise im Klassenraum, in einem Live-Stream oder in einem Live-Chat. (s. Handreichung S. 38)

 

asynchrones Lernen

Asynchrones Lernen ist durch zeitliche Versetzung in der Kommunikation zwischen Lehrenden und Lernenden gekennzeichnet. Ein Vorteil des asynchronen Lernens besteht darin, dass Lerner ihr Tempo selbst bestimmen können. (S. Handreichung S. 37)

 

Hybridunterricht

Der Ausdruck hybrides Lernen bzw. hybride Schule wird verwendet, um die Verknüpfung von Präsenzunterricht und Online-Lernen zu definieren. Ziel ist es hier, dass der Präsenzunterricht und das Online-Lernen parallel stattfinden und die Schüler im Distanzlernen mit den Schülern im Klassenzimmer verbunden werden.

 

Literatur und Grundlage des PUDU-Konzeptes:

Handreichung zur lernförderlichen Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht, Hrsg. Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW, August 2020

 

Rechtliche Grundlagen:

 

  •  Durch die 2. Verordnung zur befristeten Änderung der Ausbildungs- und Prüfungsordnungen gemäß §52 SchulG wurde der Distanzunterricht als Ergänzung des Präsenzunterrichts rechtlich verankert. Der Distanzunterricht erfolgt als analoge und digitale Form und ist eine dem Präsenzunterricht gleichwertige Unterrichtsform, die alle Fächer im Rahmen der geltenden Lehrpläne abzudecken hat.
  • Die SuS sind zur Teilnahme am Distanzunterricht in gleichem Maße wie am Präsenzunterricht verpflichtet. Sollte dies krankheitsbedingt nicht möglich sein, ist dies durch die Eltern schriftlich zu entschuldigen und zählt als Fehlzeit. Damit bilden auch die Leistungen des Distanzunterrichts eine Grundlage zur Leistungsbewertung und Benotung.
  • Das Gesundheitsamt entscheidet im Krankheitsfall eines Mitgliedes der Schulgemeinschaft, welche SuS durch Quarantäne im Distanzunterricht unterrichtet werden. Dies kann die Schule, einzelne Klassen oder individuell SuS betreffen.

 

 

Konzept der Don-Bosco-Schule

 

I. Pandemiebezogene Ausgangslage für das Lernen auf Distanz

 

 

1.    Kinder/Kindergruppen/Klassen sind erkrankt oder in Quarantäne

 

 

  • Einzelne Kinder sind mehrtägig krank. Die Kinder erhalten keinen PU, weil für sie Betretungsverbot besteht. Die Kinder erhalten keinen DU, da sie krank sind und sich erholen sollen. Auf Wunsch erhalten die Eltern die Lerninhalte. Die Eltern können schulische Materialien abholen, die Übergabe hat kontaktlos zu erfolgen. Andere Kinder der Klasse dürfen keine Materialien direkt zu den erkrankten Kindern bringen. Eine kontaktlose Übergabe beispielsweise in den Briefkasten ist möglich.

 

 

  • Eine ganze Klasse befindet sich in häuslicher Quarantäne, ohne dass die Kinder selbst krank sind. Die Kinder erhalten DU. Die Lerninhalte sollen weitest möglich denen der Parallelklassen entsprechen, d.h. sie erhalten kontaktlos schulische Materialien. Diese können um digitale Lernangebote ergänzt werden. Die Kinder erhalten zusätzlich online-Videokonferenzunterricht. Für die Durchführung der Videokonferenzen kann die Klasse in Gruppen geteilt werden. Die JahrgangsklassenlehrerInnen entscheiden selbst über die geeignete Gruppengröße und berücksichtigen in ihrer Entscheidung das Alter und den Förderbedarf der Kinder. Die Jahrgänge 1 und 2 erhalten täglich online-Videokonferenzunterricht im Umfang von mindestens 30 Minuten pro Gruppe, die Jahrgänge 3 und 4 erhalten täglich online-Videokonferenzunterricht im Umfang von mindestens 45 Minuten pro Gruppe. Je größer die gebildeten Gruppen sind, desto länger kann der tägliche Videokonferenzunterricht sein. Die Teilnahme an allen Teilen des DU ist verpflichtend.

 

  • Wechselunterricht. Aufgrund eines dynamischen Pandemiegeschehens mit hohen Infektions- und Inzidenzzahlen werden Lerngruppen zwecks Kontaktminderung verkleinert, z.B. halbiert. Ein Teil der Schülerschaft befindet sich im PU, der andere Teil im DU.

 

  • Schulschließung durch Lockdown. Die Beschulung erfolgt genauso wie im Falle einer einzelnen Klasse. Die kontaktlose Übergabe von schulischem Material soll hier möglichst geringgehalten werden. Digitalem Lernen kommt in diesem Szenario entsprechend eine höhere Bedeutung zu.

 

2.    Lehrkräfte sind erkrankt, in Quarantäne oder in Betreuung eigener Kinder

 

  • Eine einzelne Lehrkraft fehlt. Nach Möglichkeit wird ein „klassischer“ Vertretungsplan erstellt. Geringfügige Unterrichtsausfälle sind nicht immer zu vermeiden. Klassen dürfen nicht aufgeteilt werden. Zwar ist eine Jahrgangsdurchmischung bei entsprechender Dokumentation möglich, die Gruppengrößen würden aber hier deutlich zu hoch in Bezug auf die zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten.
  • Zwei Lehrkräfte fehlen. Zunächst ist zu prüfen, ob durch Auflösung weiterer Doppelbesetzungen Stunden vertreten werden können. Anschließend wird geprüft, ob Lernzeiten zugunsten der Sicherstellung von Unterricht entfallen können. Danach wird die Doppelbesetzung aus Schwimmzeiten genommen, Schwimmen entfällt dann oder es werden geeignete Personen aus der Elternschaft (Rettungsbefähigung) als Begleitung angesprochen. Wenn dies zur Vertretung nicht ausreicht, greift Mehrarbeit.
  • Mehr als zwei Lehrkräfte fehlen. Vertretung aus dem bestehenden Kontingent ist nicht mehr möglich. Die Vertretung muss soweit als möglich über Mehrarbeit geregelt werden. Nicht zu vertretende Unterrichtszeiten müssen dann im Distanzlernen abgedeckt werden, d.h. der Stundenplan muss entsprechend gekürzt werden.
  • Stundenplankürzungen und Distanzlernen dürfen nicht zu Lasten einer einzelnen Klasse gehen, sondern sind auf alle möglichst gleichmäßig zu verteilen.
  • Die Eingangsklassen sollen nach Möglichkeit nicht und nur mit wenigen Stunden in den DU gehen müssen.
  • Kinder, die einen Anspruch auf Notbetreuung haben, werden während der Unterrichtszeiten auf Parallelklassen verteilt. D.h. es kommt zu einer Erweiterung der Kontaktketten (1. Kontaktkette = Klasse, 2. Kontaktkette = Jahrgang).

 

 

Grundsätzlich gilt:

  • Kolleginnen und Kollegen, die krank sind, unterrichten weder im PU (Dienstunfähigkeit, Betretungsverbot), noch im DU (Dienstunfähigkeit, Erholungsbedürfnis). Sie können sich freiwillig nach eigener Einschätzung ihres Befindens mit den Jahrgangskollegen ins Benehmen setzen und sich an der Unterrichtsplanung kontaktlos beteiligen.
  • Kolleginnen und Kollegen die nicht erkrankt sind, aber als Kontaktperson einer mit Corona infizierten Person in häusliche Quarantäne gestellt wurden, gelten nicht als dienstunfähig. Sie arbeiten kontaktlos in der Unterrichtsvor- und Nachbereitung und unterrichten bei Bedarf digital, wenn gleichzeitig Klassen in Quarantäne sind.
  • Lernzeiten/Hausaufgabenzeiten entfallen ersatzlos, wenn sie nicht vertreten werden können. Die Hausaufgaben werden in diesem Fall den Bedingungen angepasst bzw. entfallen.
  • Mehrarbeit für Lehrkräfte muss von der Schulleitung im Bedarfsfall angeordnet werden. Hierzu gibt es klare Vorgaben und auch Grenzen.
  • Das Kollegium hat ein Organisationskonzept erarbeitet, das sicherstellt, dass im Falle von plötzlich notwendigem DU alle Abläufe reibungslos laufen können. Das betrifft die Einrichtung des DU, die Verteilung der Materialien an die SuS, die Übergabe aller klassenrelevanten Planungsunterlagen an die Vertretungslehrerin, die Übermittlung der Arbeitspläne an die Kinder, den Rücklauf der bearbeiteten Aufgaben sowie die Regelungen zu deren Kontrolle, etc.

 

 

3. Sonderfall: Kinder und Lehrkräfte, die aufgrund von Vorerkrankungen nicht am Präsenzunterricht teilnehmen dürfen (attestierter Schutzbedarf)

  • Vom Präsenzunterricht freigestellte Kinder werden dauerhaft vollumfänglich auf Distanz unterrichtet. Transparentes Vorgehen, regelmäßige Kommunikation zwischen dem Kind und der Lehrkraft sowie zwischen Eltern und Lehrkraft sind hier von besonderer Bedeutung. Auch sind Möglichkeiten zu finden und auszuschöpfen, wie das entsprechende Kind in Kontakt zu seiner Klasse bleiben kann. Der Distanzunterricht ist nachvollziehbar zu dokumentieren, ebenso der stattgefundene Austausch. Lernzielkontrollen werden in schulischer Präsenz angefertigt (besondere Hygieneregeln, Einzelbeaufsichtigung ohne weitere Kontakte).
  • Vom Präsenzunterricht freigestellte Lehrkräfte können neben anderen schulischen Tätigkeiten bei Bedarf im Distanzunterricht eingesetzt werden.

 

II. Pädagogisches Konzept zum Lernen auf Distanz

 

1. Anforderungen an die Unterrichtsvorbereitung unabhängig von PU und DU

 

Durch die „Zweite Verordnung zur befristeten Änderung der Ausbildungs- und Prüfungsordnungen“ gemäß § 52 Schulgesetz werden die rechtlichen Grundlagen dahingehend ergänzt, dass der Distanzunterricht als Ergänzung zum Präsenzunterricht rechtlich verankert ist. Der Distanzunterricht dient der Sicherstellung des Bildungserfolges der Schülerinnen und Schüler. Er erfolgt sowohl in analoger als auch in digitaler Form.

Im Unterschied zum „Homeschooling“ (allgemeine Form des Lernens, gesteuert von den Eltern) handelt es sich um ein von der Schule veranlasstes und von den Lehrkräften gesteuertes und begleitetes Lernen auf der Grundlage der geltenden Lehrpläne. (Handreichung S. 5)

Regel:

Die Planung des Präsenzunterrichts (PU) soll so durchgeführt werden, dass der Unterricht jederzeit im Distanzunterricht (DU) weitergeführt werden kann und so, dass die Kinder die zu erreichenden Kompetenzerwartungen jederzeit auch im DU erreichen können.

Der Unterricht soll also so gestaltet sein, dass er möglichst mit wenigen Änderungen sowohl als Präsenz- als auch Distanzunterricht umsetzbar ist. Verantwortung für die Organisation des Distanzlernens trägt die jeweilige Klassenleitung.

Der Distanzunterricht ist dem Präsenzunterricht gleichwertig. (Handreichung S. 3)

Die Teilnahme am Distanzunterricht ist verpflichtend. (Handreichung S. 5) Das bedeutet, dass Eltern dafür Sorge zu tragen haben, dass ihre Kinder am Distanzlernen in digitaler und analoger Form zuverlässig und vollumfänglich teilnehmen. Selbstverständlich sind Kinder im Grundschulalter hier auf die Unterstützung ihrer Eltern angewiesen.

Es soll daher eine enge Verknüpfung von Präsenzunterricht in der Schule und einem möglichen analogen sowie digitalen Lernen auf Distanz stattfinden.

Es hat eine Abfrage zu den digitalen Voraussetzungen in allen Elternhäusern gegeben. Daher weiß jede Klassenlehrerin, welches Kind über welche digitalen Möglichkeiten verfügt oder nicht verfügt und wie die Unterstützung zuhause gewährleistet ist oder nicht. Im Fall von DU sollen seitens des Schulträgers digitale Endgeräte bereitstehen, die den betreffenden Kindern für die betreffende Zeit ausgeliehen werden können (Die Anschaffung der Geräte befindet sich seitens des Schulträgers in Ausschreibung.).

Die Schülerinnen und Schüler werden ab sofort im Präsenzunterricht gezielt darauf vorbereitet, selbstständig mit Tages- oder Wochenplänen zu arbeiten.  Ebenso werden Videokonferenzen mit den Kindern probeweise durchgeführt, damit alle Kinder im Ernstfall in diesem Bereich handlungsfähig sind. Im Kollegium vereinbarte Lern-Apps für den DU werden ebenfalls jetzt im PU eingeführt, damit sie den Kindern im DU sofort geläufig sind. Alle Kinder sind/werden in „Teams“ angelegt und die Klassengruppen werden eingerichtet. Das Einstellen von Arbeitsplänen und anderen Dokumenten wird erprobt und eingeführt.

Die Eltern werden über die möglichen Rechte, Pflichten und organisatorischen Abläufe von der Schulleitung vollumfänglich informiert. Dies geschieht zum einen über diese Infoschrift, zum anderen werden aktuelle Neuerungen und Informationen regelmäßig auf der Homepage der schule veröffentlicht. Eltern sind verpflichtet, sich hier regelmäßig zu informieren, auch ohne dass die Schulleitung oder die Klassenlehrerin auf neue Infos in diesem Bereich hinweist.

Das Lehrerkollegium plant den PU und DU im Jahrgang parallel. Wochenarbeitspläne müssen jederzeit für die laufende Woche vorrätig und zugänglich sein.

 

2. Prinzipien für den Distanzunterricht entsprechend der Handreichung

  • So viel Empathie und Beziehungsarbeit wie möglich, so viele Tools und Apps wie nötig.

 

Wir bleiben im Kontakt:

 

  • MS365 Teams
  • Telefonate
  • Videobotschaften
  • Homepage

 

  • So viel Vertrauen und Freiheit wie möglich, so viel Kontrolle und Struktur wie nötig.

 

Wir behalten Kontrolle und Struktur bei:

 

  • Stundenpläne beibehalten
  • Kontrollinstrumente einsetzten, wie Lernplattformen, Tools und Apps,

 Anton/Antolin (Aktivität der Lernenden werden sekundengenau protokolliert und ausgewertet)

     -      geschlossene Aufgabenformate erhöhen die Kontrolle

           (Lückentextaufgaben, kleinschrittige Übungen)

  • Kontrolle muss auf die Homeofficebedingungen der Lerngruppe angepasst werden
  • Eigenständiges Lernen steht im Fokus und soll ermöglicht werden
  • Wochenpläne, Tagespläne
  • klare Absprachen zu Kriterien und Abgabe.

 

  • So viel einfache Technik wie möglich, so viel neue Technik wie nötig.

 

Wir setzten Technik sinnvoll ein:

 

  • Bekannte Programme (Teams, Anton, Antolin, Homepage)
  • Analoge Arbeitsmaterialien: Schulbücher, Arbeitshefte, ABs

 

  • So viel asynchrone Kommunikation wie möglich, so viel synchrone wie nötig

 

Wir kommunizieren mit den Lernenden:

 

  • Synchrone Arbeitsformen verpflichtend, bzw. abhängig von der digitalen Ausstattung. Kurzer Zeitraum höchstens 30 bzw. 45 Minuten täglich. (Tagestransparenz, Beziehungsarbeit)
  • Jede Klasse wird für die Videokonferenzen nach Absprache (s.o.) in Gruppen eingeteilt.
  • Individuelle Sprechstunden konzipieren, feste Sprechzeiten einrichten und den Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern kommunizieren
  • Erklärvideos,
  • Textnachrichten,
  • Formen von Feedback festlegen und kommunizieren

 

  • So viel offene Projektarbeit wie möglich, so viel kleinschrittige Übungen wie nötig.

 

Wir bieten sinnvolle Aufgaben an:

 

  • Offene, fächerübergreifende Projektarbeit
  • Je jünger die Lernenden, desto kleinschrittiger müssen die Übungen sein.

 

  • So viel Peer-Feedback wie möglich, so viel Feedback von Lehrenden wie nötig

 

Wir etablieren eine Feedbackkultur:

 

  • Feedbackkultur einüben, Strukturen aus dem Präsenzlernen übernehmen
  • Transparenz in der Bewertung
  • Peer-Feedback z.B. über digitale Pinnwände

 

 

3. Leistungsüberprüfung und Leistungsbewertung des Distanzunterrichts

 

Die gesetzlichen Vorgaben zur Leistungsüberprüfung (§ 29 Schulgesetz in Verbindung mit den in den Lehrplänen verankerten Kompetenzerwartungen) und zur Leistungsbewertung (§48 Schulgesetz) gelten auch für das Lernen auf Distanz.

 

Die Leistungsbewertung erstreckt sich auf die im DU vermittelten Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler. Klassenarbeiten und Lernzielkontrollen finden in der Regel im PU statt. Die im DU erbrachten Leistungen werden in die sonstigen Leistungen im Unterricht geeignet einbezogen.

 

Die Grundsätze der Leistungsbeurteilung müssen hinreichend klar und verbindlich festgelegt und kommuniziert werden. Die Don-Bosco-Schule legt folgende Gewichtung von Schülerleistungen für Schulhalbjahre, in denen es zu einem Wechsel zwischen PU und DU kommt, fest:

 

Kommt es zu einer Phase des Lernens auf Distanz gehen die Schülerleistungen, die die Kinder im außerschulischen Lernen erbringen, anteilig in die Beurteilung der „sonstigen Leistungen“ in Bezug auf die laufende Unterrichtsreihe ein.

Beispiel: Die Unterrichtsreihe umfasst insgesamt 10 Unterrichtsstunden. 8 fanden im PU statt, 2 im DU. Dann gehen die erbrachten Leistungen aus dem Distanzlernen zu 20% in die sonstigen Leistungen zu dieser Unterrichtsreihe ein.

 

 

 

III. Organisatorisches Konzept

 

1. Bestimmung der planungsbezogenen Ausgangslage

Zur Bestimmung der Ausgangslage zählen:

  • Bestandsaufnahme der Personalsituation;
  • in der Schule verfügbare technische Ressourcen;
  • digitale Kompetenzen im Kollegium;
  • Fortbildungsbedarfe im Kollegium;
  • Ausgangssituation im häuslichen Umfeld der Schülerinnen und Schüler im digitalen Bereich in Bezug auf Endgeräte, Drucker, Mikrophone Internetanschluss etc, aber auch in Bezug auf allgemeine Unterstützung und einen eigenen Arbeitsplatz;
  • Datenschutzrechtliche Voraussetzungen für Videokonferenztools, Messengerdienste, Bild- und Tonaufnahmen des Unterrichts.

Die Bestandsaufnahme ist erfolgt, die daraus resultierenden Aufgaben sind weitgehend abgearbeitet. Fortbildungen im Lehrerkollegium haben stattgefunden und finden weiter statt, da es sich um eine Langzeitaufgabe handelt.

 

 

2. Konsequenzen für die künftige Unterrichtsvorbereitung PU /DU

Grundsatz: Plane den Unterricht stets so, dass er mit möglichst wenigen Änderungen sowohl im Präsenz- als auch im reinen Distanzunterricht oder im Blended Learning lernförderlich umsetzbar ist.

Diese Maxime des MSB bedeutet für die Lehrkräfteteams, dass Unterricht bewusst vorausschauend so zu planen ist und Lernprozesse so zu gestalten sind, dass sie didaktisch und methodisch nicht einseitig von der Präsenz aller Beteiligten im Klassenzimmer abhängig sind.

Damit ist ein teilweises Umdenken verbunden, das für einzelne Lehrkräfte und für einzelne Lerngruppen unterschiedlich fordernd sein kann, je nachdem wie stark Wochenplanarbeit, selbstgesteuertes Lernen und digitales Lernen bereits verankert sind. Auch ist natürlich das Alter der Lernenden ein nicht zu vernachlässigender Faktor in der Planung der Grundstrukturen.

Für die Unterrichtsplanung ist folgendes zu berücksichtigen:

  • Wenn möglich sollen die Kinder jeweils zu den Zeiten des Stundenplanes für das vorgesehene Fach auf Distanz beschult werden. D.h. das schulische Lernen soll auch im Distanzfall vom zeitlichen Umfang her möglichst identisch mit dem Stundenplan sein. Zum Distanzlernen zählen tägliche Zeiten von Videokonferenzunterricht sowie eigenverantwortlichem Lernen nach Wochenplan/Tagesplan.
  • Es werden möglichst feste Stundenpläne (eigenverantwortliches Lernen analog und digital, Videokonferenzen, Fächer ausgewiesen) für die Klassen errichtet, sodass eine bessere Strukturierung besonders für die jüngeren Schülerinnen und Schüler entsteht.
  • Für die Grundstruktur und die Gesamtplanung für eine Klasse ist die Klassenlehrerin verantwortlich. Bei ihr laufen alle Fäden zusammen. Sie wird von den Fachlehrkräften angemessen unterstützt.
  • Geplant wird der gesamte Unterrichtsumfang der Klassen im Team jeweils mindestens eine ganze Woche im Voraus.
  • Es ist verpflichtend, da für das Konzept zwingend nötig, dass weitestgehend parallel im Jahrgang gearbeitet wird.
  • Über Abweichungen von der Parallelität müssen die TeamkollegInnen unterrichtet sein.
  • Klassenbuch und Lehrbericht sind so detailliert zu führen, dass eine fremde Lehrkraft im Vertretungsfall den Stand sofort erkennt.
  • Unterrichtsplanungen des Teams sind so zu verschriftlichen, dass Fachlehrkräfte oder LAAs ohne Vorbereitungszeit ad hoc im Vertretungsfall den Unterricht übernehmen können. Material (Klasse), Listen und Klassenbücher (LZ) sind so zu lagern, dass sie jederzeit für jedermann sofort auffindbar sind (Möglichkeiten ausloten, bei Kollegen in Doppelbesetzung durch „gezieltes Freistellen in guten Zeiten“ ein positives Stundenkonto aufzubauen.)
  • Das digitale Lernen ist im Regelbetrieb einzuüben, damit es im möglichen DU funktioniert.
  • Das Arbeiten nach Tages- und Wochenplänen muss im Präsenzunterricht eingeübt werden, sofern es nicht ohnehin bereits etablierte Praxis ist.

 

 

3. Durchführung des Distanzunterrichts, Art und Umfang

3.2. Lernen auf Distanz im Falle von nicht stattfindendem Präsenzunterricht.

3.2.1 Allgemeines

  • Der Unterricht auf Distanz kann optimal über eine Lernplattform, z.B. itslearning stattfinden. Bedingung ist die Verfügbarkeit dieser Lernplattform, derzeit kann kein verlässlicher Termin für die Bereitstellung genannt werden. Die Beschaffung einer geeigneten Lernplattform ist seitens des Schulträgers im Grundsatz zugesagt.
  • Der Videokonferenzunterricht erfolgt über „Teams“. Die Eltern sind verpflichtet, ihren Kindern die Teilnahme zu ermöglichen, sofern die technischen Voraussetzungen zuhause gegeben sind. Eine Verweigerung grundsätzlicher Art führt zur Benachteiligung der Schüler, die hierdurch pflichtige Leistungen nicht erbringen können. Sofern die technischen Voraussetzungen nicht gegeben sind, ist die Schule hierüber zu informieren, damit gemeinsam nach Lösungswegen gesucht werden kann.
  • Der Unterricht auf Distanz kann zusätzlich über Telefonkontakt oder E-Mail-Austausche stattfinden, beispielsweise, um einzelnen Schülerinnen und Schülern individuelle Fragen zu beantworten.
  • Direkter, jedoch kontaktloser Materialaustausch kann in gut strukturierter Form auch auf dem Schulhof stattfinden. Hierfür sind mit Namen und Klassenbezeichnung versehene Materialtaschen an allen Garderoben angebracht worden.
  • Wenn möglich, sollen die Kinder jeweils zu den Zeiten des Stundenplanes für das vorgesehene Fach auf Distanz beschult werden bzw. die Aufgaben für dieses Fach erledigen (s.o.). Unter Umständen müssen auf besondere Bedingungen in den Familien individuelle Absprachen erfolgen, z.B. zeitliche Verfügbarkeit der Endgeräte.
  • Es werden möglichst feste Stundenpläne für die Klassen errichtet, sodass eine gute Strukturierung für die jüngeren Schülerinnen und Schüler gegeben ist.
  • Für die Schülerinnen und Eltern sind die Lehrkräfte je nach Pflichtstundenzahl an den Tagen Montag bis Freitag innerhalb der normalen Unterrichtszeit von 8.00 und 15.00 Uhr per Mail zu erreichen und schreiben zurück bzw. antworten zeitnah. Die Lehrkräfte geben ihre genaue Arbeitszeit bekannt. Keinesfalls stehen die Lehrkräfte 24/7 zur Verfügung.
  • Die Leistungen während des Lernens auf Distanz fließen  in die Notengebung mit ein.
  • Die erledigten Aufgaben können digital an die Lehrkraft verschickt werden (fotografieren und dann als Bilddatei (jpg) oder als pdf –Datei verschicken). Analoge Aufgabenformate (ABs, Arbeitshefte, praktische Arbeiten) werden über die Materialtasche ausgegeben und auch wieder eingesammelt (bei Schulschließung Montag Ausgabe, Donnerstag Rückgabe).
  • Die Wochenpläne für alle Klassen werden im Falle von Schulschließung oder Klassenschließung zunächst einmal zeitnah, für eine folgende Woche frühestens freitags 15 Uhr und  spätestens sonntags 18.00 Uhr für die Folgewoche in Teams eingestellt.

 

 

  • 3.2.2 kurzzeitige Einschränkungen des Schulbesuchs
  •  
  • Der Unterricht kann in Form des Blended Learnings stattfinden:
  • (vgl. Handreichung, S. 21ff) „Bei einem planbaren Wechsel von PU und DU, der sich z.B. bei einer zeitlich begrenzten Schulschließung oder einem Wechsel anwesender Lerngruppen in der Schule ergibt, kann Blended Learning zum Einsatz kommen.

Blended Learning verknüpft PU mit DU.“ Distanzphasen sind als E-Learning Einheiten konzipiert. Selbstverständlich können Aufgaben auch als analoge Aufgaben an die Kinder herausgegeben werden. Denn dies bedeutet auch eine Vorbereitung auf die nächste Präsenzphase.

 

  • An der Don-Bosco-Schule erhalten die Schülerinnen und Schüler im DU Wochenpläne, die für die Klassen 1 und 2 in Tagespläne untergliedert sein können. Formen des analogen und des digitalen Lernens sind in für Grundschüler sinnvoller Gewichtung miteinander zu verknüpfen. Analoge Arbeitsformen haben je jünger die Kinder sind eine umso höhere Bedeutung. Digitales Lernen ist im Distanzlernen eine Methode und kein Selbstzweck.

 

 

  • 3.2.3 längerdauernde Einschränkungen des Schulbesuchs

 

Sollte sich die Einschränkung des Präsenzlernens absehbar auf Wochen erstrecken: Falls eine erneute Schulschließung aufgrund wieder steigender Infektionszahlen erforderlich wird, kann es zu einem eingeschränkten Präsenzunterricht kommen, der mit einem Distanzlernen ergänzt wird. Möglicherweise können Präsenz- und Distanzphasen erneut in einem sogenannten rollierenden System/Wechselsystem stattfinden.

Die Frequenz des Präsenzunterrichts ist abhängig von den dann gültigen Anordnungen des Schulministeriums und den damit einhergehenden Hygienevorschriften. Festzuhalten ist, dass ein Lernen in Distanz weiterhin regelmäßig an den Tagen stattfindet, an denen kein Präsenzunterricht erteilt wird, wobei sich die Anzahl der digitalen Treffen im Verhältnis anteilig reduziert.

Im Falle eines großen Anteils von Distanzunterricht bzw. bei einem länger anhaltenden Distanzunterricht:

  • werden die Lernaufgaben wöchentlich zu einem festen Zeitpunkt zur Verfügung gestellt (s.o.);
  • hat die Abgabe der Lernaufgaben wöchentlich zu einem festen Zeitpunkt zu erfolgen (s.o.);
  • gibt es genaue Regelungen zur Kontrolle und Korrektur der Lernaufgaben sowie zur Art und Weise des Feedbacks;
  • werden individualisierte Leistungsnachweise regelmäßig eingefordert.

 

Im Falle einer Schulschließung oder Schulteilschließung haben Kinder, die weder erkrankt noch in Quarantäne befindlich sind, Anspruch auf Notbetreuung.

Die Zugangsberechtigung beschränkt sich auf folgende Kinder:

  • ein Elternteil arbeitet in einem systemrelevanten Beruf (Liste MSB)
  • ein alleinerziehendes Elternteil arbeitet während der Schulzeit
  • Kind wird der NB über das Jugendamt zugewiesen

Die personelle Versorgung der NB ist eine Gemeinschaftsaufgabe der OGS-MitarbeiterInnenund des Lehrerkollegiums.

Lehrkräfte, die im DU nicht im Umfang ihres Stundenkontingentes zum Einsatz kommen, unterstützen die NB in der Zeit von 7.30 Uhr bis 12.00 Uhr, darüber hinaus müssen ggf. Absprachen bei Personalengpässen erfolgen.

Die Flexibilität der OGS- MitarbeiterInnen und Lehrkräfte für die Zeiten der NB werden von OGS-Leitung und Schulleitung erfragt und dokumentiert.

An Wochenenden, Feiertagen und in Ferienzeiten/Schließung OGS wird keine Notbetreuung eingerichtet.

 

4. Kommunikation mit Schülerinnen und Schülern sowie mit den Eltern, Beratung und Feedback im Distanzunterricht

 

Die Kommunikation mit den Schülerinnen und Schülern erfolgt im Falle von DU über Teams, ergänzend über Telefonate. Beim möglichen Materialaustausch können kurze Gespräche geführt werden.

Über Teams ist die Kommunikation mit der ganzen Klasse, der halbierten Klasse, aber auch mit einzelnen Kindern möglich. Die Klassen bzw. Jahrgänge erarbeiten hier vergleichbare, aber trotzdem den individuellen Bedarfen angepasste Strukturen.

Die Kommunikation mit den Eltern erfolgt in erster Linie über Emailkontakt und Telefonate, eine Nutzung der Teamszugänge der Kinder ist für Klassenpflegschaftssitzungen oder umfänglichere Elterngespräche ebenfalls denkbar.

Das Aufzeichnen jeglicher Kommunikation einschließlich des Videokonferenzunterrichts ist für alle Beteiligten unzulässig. Eine Zuwiderhandlung ist eine Straftat.

Kindern und Eltern werden im DU Zeiten tägliche Zeiten für individuelle Kontaktaufnahme zur Lehrkraft benannt. Keine Lehrkraft ist verpflichtet, Kindern und Eltern rund um die Uhr zur Verfügung zu stehen. Die Zeiten für Videokonferenzen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

In der Zeit zwischen freitags 15 Uhr und montags 8.00 Uhr sind Kinder, Eltern und Lehrkräfte nicht verpflichtet, auf Mails zu antworten, Aufgaben zu bearbeiten oder Telefonate zu führen.

 

5. Vertretungskonzept zur Vermeidung von Distanzunterricht

Distanzunterricht ist Ultima Ratio im Falle von durch Erkrankungen entstehender personeller Unterversorgung. Die möglichst umfängliche Aufrechterhaltung des Präsenzunterrichts ist stets auch unter schwierigen Voraussetzungen anzustreben.

Da der notwendige Vertretungsunterricht bei Lehrerausfall unter Pandemiebedingungen nur unter Berücksichtigung der jeweils durch das MSB festgelegten Hygienevorschriften geplant werden kann und die Sicherheit aller Kinder und Mitarbeitenden in unserer Schule an erster Stelle steht, müssen mögliche Vertretungsmaßnahmen umsichtig geplant werden und stets verantwortbar im Sinne des aktuellen Pandemiegeschehens sein.

 

Grundsätzlich gilt:

  • Eine Minimierung der Kontaktketten wird angestrebt unter Berücksichtigung der Klassenzusammensetzung und Zusammensetzung der Betreuungsgruppen.
  • Eine Jahrgangsdurchmischung während der Unterrichtszeiten ist zu vermeiden, solange das MSB an dieser Regelung im Grundsatz festhält.
  • Personelle Engpässe können im System Schule und im System Betreuungseinrichtung entstehen. Nach Möglichkeit und Rechtslage sollen beide Systeme Engpässe gegenseitig unterstützend auffangen.
  • Die Orientierung und Struktur im Vertretungssystem muss für alle – Eltern, Kinder, gesamtes Personal – transparent und schnell umsetzbar sein.

Basisdaten für die Planung von Vertretungsunterricht:

  • Der gesamte Unterricht findet im jeweiligen Klassenverband statt.
  • Den Unterricht ergänzende Kleinstgruppenförderung findet  jahrgangsbezogen statt.
  • Die Ganztags- und Halbtagsgruppen finden in festen jahrgangsbezogenen Gruppen statt.
  • Jede Klasse bildet eine Kontaktkette.
  • Jede Betreuungsgruppe bildet eine erweiterte Kontaktkette.

Schrittweises Vertretungskonzept:

  • Im ersten Schritt werden Doppelbesetzungen aufgelöst.
  • Im zweiten Schritt erfolgt freiwillige Mehrarbeit.
  • Im dritten Schritt wird Mehrarbeit angeordnet.
  • Im nächsten Schritt kommt es nach Ausschöpfung aller Möglichkeiten zu Kürzungen im Stundenplan.
  • Bei weiteren Personalausfällen würde in Absprache mit dem Schulamt die Schließung von Klassen aus schulorganisatorischen Gründen für einzelne Tage vorgenommen, gleichzeitig wird Lernen auf Distanz eingerichtet.
  • Bei Erkrankung einer Klassenlehrerin übernimmt die Vertretungsklassenlehrerin die Verantwortung.
  • Das Kollegium erarbeitet ein Organisationskonzept, das sicherstellt, dass im Falle von plötzlich notwendigem DU alle Abläufe reibungslos laufen können. Das betrifft die Einrichtung des DU, die Verteilung der Materialien an die Schülerinnen und Schüler, die Übergabe aller klassenrelevanten Planungsunterlagen an die Vertretungslehrerin,  die Übermittlung der Arbeitspläne an die Kinder, den Rücklauf der bearbeiteten Aufgaben sowie die Regelungen zu deren Kontrolle, etc.

 

 

Liebe Eltern, wir hoffen, mit dieser Informationsschrift dazu beigetragen zu haben, Hintergründe und mögliche Abläufe für Sie transparent gemacht zu haben.

Sollten Sie zu unserem Konzept Fragen haben, wenden Sie sich gerne an die Schulleitung.

 

Copyright Christiane Johnen, Langenfeld im Dezember 2020

 

 

 

 

 

 

 

Elternbrief Nr. 25: Schule und Corona

(14.12.2020)

 

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

am Sonntag haben die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder gemeinsam mit der Bundeskanzlerin ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Eindämmung der zweiten Welle der Coronainfektionen beschlossen.


Die bereits am Freitag durch das MSB NRW beschlossenen Regelungen haben Bestand und gelten unverändert. Bei einigen unter Ihnen ist die Meinung entstanden, es würde sich ab Mittwoch noch einmal etwas ändern, dies ist Stand heute nicht der Fall.

D. h. die Schulen bleiben geöffnet, die Präsenzpflicht ist aufgehoben, die Schulpflicht aber besteht weiterhin und der Unterricht findet in Präsenz oder auf Distanz bis einschließlich Freitag, den 18.Dezember 2020, statt.

Für die Grundschule ist den Eltern die Entscheidung über die Teilnahme ihrer Kinder am Präsenzunterricht in den Schulen freigestellt. (Wer aber einmal in den Distanzunterricht gewechselt hat, kann nicht in den Präsenzunterricht zurückkehren.)

An den beiden Werktagen unmittelbar im Anschluss an das Ende der diesjährigen Weihnachtsferien (7. und 8. Januar 2021) findet kein Unterricht statt. Es gelten die gleichen Regeln wie für die unterrichtsfreien Tage am 21. und 22. Dezember 2020.

Das Formular, mit dem Sie Ihr Kind für diese beiden Tage zur Betreuung anmelden können, finden Sie rechtzeig auf unserer Homepage.

 

Herzliche Grüße

Christiane Johnen
 

Elternbrief Nr. 24: Schule und Corona     (12.12.2020)

 

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

sicherlich haben Sie alle in den zurückliegenden Tagen die Entwicklung der Infektionszahlen verfolgt. Bislang ist es nicht gelungen, die zweite Welle der Corona-Infektionen zu brechen. Daher werden nun von der Landesregierung und unserem zuständigen Ministerium weitergehende Maßnahmen getroffen.

Als Beitrag der Schulen zur allgemeinen Kontaktreduzierung gelten daher ab Montag, 14. Dezember 2020 für die Grundschulen folgende Regelungen:

Sie als Eltern können Ihre Kinder vom Präsenzunterricht zwischen dem 14. und dem 18.12. befreien lassen.

Sie teilen uns bitte schriftlich mit, wenn Sie Ihr Kind in dieser Zeit vom Präsenzunterricht befreien lassen möchten. Infolge der Kürze der Zeit bis Montag tun Sie dies bitte per Mail an die Klassenlehrerin Ihres Kindes, die diese Mitteilung für unsere Unterlagen ausdruckt.


Ein Wechseln zwischen Präsenzunterricht und Distanzlernen ist im Laufe dieser Woche nicht möglich. D.h. Sie treffen bitte eine einmalige Entscheidung für die ganze betreffende Woche.

Die Befreiung vom Präsenzunterricht ist nicht mit einem Aussetzen der Schulpflicht gleichzusetzen. Dies wird in der Presse fälschlicherweise häufig so kommuniziert und geht zurück auf eine Forderung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina.  Nicht die Schulpflicht wird ausgesetzt, sondern die Anwesenheitspflicht im Unterricht.

 

Kinder, die nicht zum Präsenzunterricht kommen, sind verpflichtet, der Schulpflicht durch häusliches Lernen auf Distanz nachzukommen. Das bedeutet, die Kinder werden wie im Frühjahr mit Aufgaben versorgt. Diese Aufgaben werden in allen Fächern und nach Möglichkeit im Umfang des Unterrichtsvormittags gestellt.

 

Der Arbeitsplan für die Woche wird bis spätestens Sonntagabend 18 Uhr in Teams eingestellt und muss verbindlich bearbeitet werden. Eine Freiwilligkeit wie im Frühjahr gibt es inzwischen nicht mehr.

 

Lesen Sie zum Lernen auf Distanz auch unser PUDU-Konzept hier auf der Homepage.

 

Da die Meldung aus dem Ministerium am gestrigen Freitagmittag so spät kam, dass die Kinder die Schule bereits verlassen hatten, wurde nicht das gesamte schulische Material mitgenommen. Das bedeutet, dass Kinder, die in der kommenden Woche auf Wunsch der Eltern nicht mehr am Präsenzunterricht teilnehmen sollen, wahrscheinlich noch benötigtes Material in der Schule haben.

 

Dies kann von den entsprechenden Kindern am Montag zwischen 9.00 Uhr und 9.45 Uhr im Klassenraum abgeholt werden. Sofern nicht das Kind, sondern eine andere Person die Sachen abholt, gilt das bekannte Betretungsverbot, d.h. Sie klingeln bitte, es kommt dann jemand zu Ihnen raus und wird die Materialtasche für Sie holen.

 

Bitte halten Sie die angegebenen Materialabhozeiten ein.

 

Am Montag wird es für die Kinder, die nicht zur Schule kommen, keinen Videokonferenz- unterricht geben. Für die Folgetage müssen wir im Kollegium planen, was in diesem Bereich möglich ist, da die Kolleginnen alle im Präsenzunterricht nach Stundenplan eingesetzt sind und nicht beides zugleich machen können. Ein Zuschalten der Distanzkinder in den laufenden Unterricht ist derzeit technisch noch nicht möglich und datenschutzrechtlich noch nicht geklärt.

 

An den folgenden vier Tagen werden die Kolleginnen mit den Kindern zu jeweils kurzen Videotreffen zusammenkommen, um Fragen zu den gestellten Aufgaben zu klären. Bitte haben Sie, falls Sie entscheiden sollten, Ihr Kind zuhause zu lassen, Verständnis dafür, dass der Videokonferenzunterricht wegen des vollumfänglich laufenden Unterrichts nach Plan für alle Klassen nur sehr begrenzt stattfinden kann.

 

Die Klassenlehrerin Ihres Kindes informiert Sie über die gesamte Planung der Woche vom 14. bis zum 18.12.2020. Bei Fragen ist die Klassen- oder Fachlehrkraft per Mail erreichbar, kann aber aus oben genannten Gründen eventuell erst am Nachmittag antworten. Mails die Sie nach 18 Uhr schicken, können die Kolleginnen Ihnen beantworten, sie sind aber nicht dazu verpflichtet am gleichen Tag zu antworten.

 

Am 21. und 22.12. sind dann vorgezogene Ferientage wie in meinem letzten Elternbrief beschrieben. Hier hat es keine Änderungen gegeben. Die wenigen Kinder, die für die Notbetreuung gemeldet wurden, erhalten Betreuung im gewünschten Zeitrahmen. Unterricht findet nicht statt, weder in Präsenz, noch auf Distanz. Hierzu gibt es für die entsprechenden Familien noch einen Brief von mir und Frau Dlugi, in dem ich die Einzelheiten erläutere.

An den beiden Werktagen unmittelbar im Anschluss an das Ende der Weihnachtsferien, 7. und 8. Januar 2021, findet kein Unterricht statt.


Es gelten die gleichen Regeln wie für die unterrichtsfreien Tage am 21. und 22. Dezember 2020. Auch hier wird es eine Notbetreuung geben. Das entsprechende Formular finden Sie ab Ferienbeginn auf der Homepage. Bitte bedenken Sie, dass wir an Tagen der Notbetreuung Kinder aus unterschiedlichen Klassen und ggf. auch aus beiden Schulen in einer Gruppe zusammenbringen. Die Gruppenbildung hängt von den Anmeldezahlen ab.

 

Soweit meine Informationen an Sie zum gegenwärtigen Zeitpunkt. Schulische Regelungen sind derzeit sehr schnelllebig und es ist nicht auszuschließen, dass sich, insbesondere für die Zeit nach den Weihnachtsferien noch Änderungen ergeben. Schauen Sie deshalb regelmäßig auf unsere Homepage und natürlich auch in Ihre Emails und auf Teams. Leider sind unsere Kontaktmöglichkeiten im Moment sehr begrenzt.

 

Wir geben unser Bestes, Sie ständig informiert zu halten. Für Rückfragen stehe ich wie immer gerne per Mail oder unter der Woche telefonisch zur Verfügung.

 

Seien Sie herzlich gegrüßt und bleiben Sie alle gesund

 

Christiane Johnen
 

Elternbrief Nr. 23: Schule und Corona

(25.11.2020)

 

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

wie Sie intern gehört haben werden oder der Pressemitteilung entnommen haben, gibt es an unserer Schule einen Corona-Fall.

Das Gesundheitsamt hat den Fall umgehend und sehr umsichtig bewertet und alle betroffenen Kontaktpersonen sind vollständig informiert worden.

Am Freitag findet für alle Kontaktpersonen des infizierten Kindes eine Reihentestung statt.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich in diesem Zusammenhang aufgrund des Datenschutzes keine Namen nenne.

Es muss sich aber bitte niemand Sorgen machen. Sofern Sie vom Gesundheitsamt nicht kontaktiert wurden, hat Ihr Kind mit dem betroffenen Kind auch keinen Kontakt gehabt.

 

Herzliche Grüße

 

Christiane Johnen

 

Elternbrief Nr. 22: Schule und Corona

(23.11.2020)

 

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

 

mit Datum von heute bestätigt das MSB eine Meldung, die bisher unbestätigt durch die Presse ging. Die beiden Tage 21.12. und 22.12. sind unterrichtsfrei.

 

Die Ferien beginnen offiziell am 23.12.2020.

 

Hierdurch will man die Möglichkeit erschaffen, vor dem Weihnachtsfest Kontakte weiter einzuschränken und mögliche Ansteckungen oder Quarantäneverordnungen in der Schule kurz vor den Ferien vermeiden.

 

Die beiden genannten Tage sind unterrichtsfrei, jedoch für die Lehrkräfte und Betreuungskräfte keine dienstfreien Tage.

 

Daher findet an diesen beiden Tagen in der Schule eine Notbetreuung statt. Der zeitliche Umfang richtet sich nach den Unterrichtszeiten und Betreuungszeiten. D.h.:

 

a) Kinder, die nicht im Halbtag oder Ganztag betreut werden, haben ein Anrecht auf Notbetreuung während der im Stundenplan für diese Tage ausgewiesenen Zeiten.

b) Kinder im Halbtagsangebot haben ein Anrecht auf Notbetreuung von 7.30 Uhr bis 14.00 Uhr.

c) Kinder im Ganztagsangebot haben ein Anrecht auf Notbetreuung von 7.30 Uhr bis 17.00 Uhr.

 

Der Anspruch auf Notbetreuung besteht an diesen beiden Tagen unabhängig von der Zugehörigkeit der Eltern zu einer bestimmten Berufsgruppe. Das Formular finden Sie im Download. Ich bitte Sie darum, Ihr Kind im Bedarfsfall bis zum 07.12. anzumelden, damit ich die Personalplanung vornehmen kann.

 

In den entstehenden Notbetreuungsgruppen werden die betreuten Kinder aus verschiedenen Klassen und auch Jahrgängen zusammen kommen. Es herrscht Maskenpflicht und Abstandspflicht. Bitte prüfen Sie aus diesem Grund sorgfältig, ob Sie das Angebot tatsächlich benötigen, denn die Spiel- und Freizeitmöglichkeiten werden hierdurch enorm begrenzt sein.

 

Da die Schulmail heute erst eingetroffen ist, wird es sicher in den nächsten Tagen noch Präzisierungen geben, über die ich Sie dann erneut informieren werde.

Ob die Tage 21.12. und 22.12. für die Kinder zusätzliche Ferientage sind oder ob Distanzlernen stattfindet, weiß ich noch nicht. Ob im Ausgleich bewegliche Ferientage beispielsweise an Karneval gestrichen werden, weiß ich auch noch nicht.

 

Vielleicht wird im Nachgang des Treffens der MinisterpräsidentInnen am Mittwoch im MSB noch weiteres verfügt – ich halte sie auf dem Laufenden.

 

Herzliche Grüße

Christiane Johnen

 

Elternbrief Nr. 21: Schule und Corona (29.09.2020)

 

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

 

die ersten Schulwochen im neuen Schuljahr sind vergangen. Wir haben bislang Glück gehabt. Bis auf einzelne Kinder, die leider als Kontaktperson in Quarantäne mussten, kam es zu keinerlei durch Corona bedingten Problemlagen.

 

Es häufen sich allerdings Fragen dazu, welche Situation denn überhaupt welche Konsequenzen und Handlungen nach sich zieht. Deshalb habe ich die möglichen Szenarien für Sie noch einmal in einer Tabelle, siehe unten, zusammengefasst. Sollten Sie darüber hinaus Fragen haben, wenden Sie sich gerne an mich.

 

Seien Sie versichert, dass Sie in allen relevanten Fällen von uns umgehend informiert werden, wenn in einer Kontaktgruppe Ihres Kindes Handlungsbedarf besteht. Sie brauchen nicht bei uns nachzufragen. Das Gesundheitsamt in Mettmann arbeitet derzeit sehr schnell und entscheidet umsichtig und auf absolute Vorsicht bedacht.

 

Bitte helfen Sie weiterhin dabei mit, die Entstehung neuer Kontaktketten zu vermeiden. Wenn beispielsweise Kinder aus verschiedenen Klassen nachmittags Zuhause zusammen spielen, würden im Infektionsfall gleich zwei Klassen in Quarantäne gehen.

    

All Ihre möglichen Fragen rund um das Thema Schule und Corona können Sie nach wie vor jederzeit an mich richten.

 

Herzliche Grüße

Christiane Johnen

 

Vorgehensweise bei Corona-Verdachtsfällen und Covid-19-Fällen

Ausgangslage

Auswirkung auf

Schulpflicht SuS

Wer informiert wen?

Beteiligung Gesundheitsamt erforderlich?

SuS 24-Stunden-Beobachtung Schnupfen/Husten/Fieber

keine Schulpflicht, Betretungsverbot

Eltern informieren die Schule

(Anruf vor Unterrichtsbeginn)

nein

SuS (übrige Erkrankungen)

keine Schulpflicht

Eltern informieren die Schule

(Anruf vor Unterrichtsbeginn)

nein

Kind als Kontaktperson 1. Grades in Quarantäne

schulpflichtig

im Distanzlernen

Eltern informieren die Schule umgehend

ja

Kind mit Corona infiziert

keine Schulpflicht, Betretungsverbot

Eltern informieren die Schule umgehend

ja

SuS für Corona relevant vorerkrankt

schulpflichtig

im Distanzlernen, Leistungsüberprüfungen in Präsenz (nicht im Klassenverband)

Eltern legen Attest vor

nein

Achtung, häufiger Sonderfall:

SuS hatte Kontakt zu einer Kontaktperson einer infizierten Person = Kontakt 2. Grades

In der Regel ohne Auswirkungen.

In Einzelfällen entscheidet das Gesundheitsamt, dass die Kontaktperson 2. Grades in Quarantäne geht, bis das Testergebnis der Kontaktperson 1. Grades vorliegt.

Eltern informieren die Schule.

Vorgehen wird individuell abgestimmt.

 

 

Ergänzende Hinweise: SuS: Schülerinnen und Schüler

Kontakt 1. Grades: Kontakt zu einer infizierten Person    -    

Kontakt 2. Grades: Kontakt zu einer Kontaktperson einer infizierten Person

 

Elternbrief Nr. 20: Schule und Corona (02.09.2020)

 

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

 

am 31.08. hat das Ministerium (MSB) eine neuerliche Schulmail veröffentlicht.

Für die Grundschulen hat sich weitgehend nichts gegenüber der Vorgabe vom Schuljahresbeginn geändert. Für die Lehrkräfte gab es einige Konkretisierungen im Bereich Musik- und Sportunterricht.

 

Die Maske muss weiterhin von allen Kindern getragen werden, wenn sie im Schulhaus oder auf dem Gelände unterwegs sind. Am festen Platz im Klassenraum muss sie nicht getragen werden, im Sportunterricht ebenfalls nicht.

In den festen Gruppenräumen der Betreuung herrscht für die Kinder keine Maskenpflicht, wenn die Gruppen nicht durchmischt werden. Visiere gelten weiterhin nicht als Ersatz.

 

Sehr ausführlich greift das MSB noch einmal die Thematik des Umgangs mit Erkältungssymptomen bei Kindern auf. Mit der nun bald einsetzenden Herbstzeit wird das sicher zunehmend wichtig für uns alle. Hier schreibt das Ministerium: „Vor Betreten der Schule, also bereits im Elternhaus, muss geklärt werden, dass die Schülerinnen und Schüler keine Symptome einer Covid-19-Erkrankung aufweisen. Sollten entsprechende Symptome vorliegen, ist eine individuelle ärztliche Abklärung vorrangig und die Schule zunächst nicht zu betreten.“

 

Da Sie als Eltern verständlicherweise oft unsicher sind, ob Sie Ihr Kind in die Schule schicken dürfen oder nicht, hat das Ministerium ein Schaubild erstellt, das Ihnen bei der Beantwortung der Frage hilfreich sein kann. Das Schaubild ist ebenfalls hier auf der Homepage eingestellt. Sie finden es unter der Rubrik ´Don-Bosco-Schule von A-Z´ (Download). 

 

Natürlich beraten wir Sie aber gerne auch telefonisch. Hierzu noch einmal folgender Hinweis. Unser Sekretariat ist morgens ab 7.55 Uhr telefonisch erreichbar. Sollten Sie ein Freizeichen hören und niemand geht dran, wird auf einer Leitung bereits telefoniert. Leider ertönt dann kein Besetztzeichen, was häufig schon zu Missverständnissen geführt hat.

 

Auch auf das Thema Präsenzunterricht/Lernen auf Distanz möchte ich hier noch einmal eingehen. Sie haben sicher gehört, dass es in den ersten Schulwochen einige kurzzeitige Klassen- oder Schulschließungen gab. Eine solche Schließung wird im Infektionsfall vom Gesundheitsamt verfügt und kann einzelne Klassen oder ganze Schulen betreffen. Um hierauf vorbereitet zu sein, sind die Schulen gehalten, für dieses Szenario ein Konzept zum Distanzlernen auszuarbeiten. Die Richtlinien hierzu erhalten die Langenfelder Schulen Mitte September über ihre Schulaufsicht.

 

Ich möchte auch Sie als Eltern bitten, sich auf eine solche Situation bestmöglich vorzubereiten. Das betrifft zum einen natürlich die Regelung der Betreuung Ihres Kindes im Falle einer ausgesprochenen vorbeugenden Quarantäne. Eine Notbetreuung wie im Lockdown wird es nicht mehr geben und würde hier ohnehin der Quarantäne entgegenstehen.

 

Es betrifft aber auch die Bereitstellung von Möglichkeiten für das digitale Distanzlernen. Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie Ihrem Kind kein digitales Endgerät zur Verfügung stellen können (Laptop oder Ipad, kein Handy) und prüfen Sie, ob andere Faktoren die Teilnahme Ihres Kindes am digitalen Unterricht be- oder verhindern würden. Ich werde in den nächsten Tagen über die Klassenlehreinnen hierzu einen Fragebogen austeilen, den Sie bitte ausgefüllt an die Klassenlehrerin zurückgeben. Eine Pflicht zur Rückgabe besteht nicht, da hier persönliche Dinge erfragt werden, aber es ist natürlich für die Klassenlehrerinnen wichtig zu wissen, welche Kinder im Ernstfall nicht am digitalen Unterricht teilnehmen können. Wir würden dann gemeinsam schauen, ob und wie das Problem zu lösen sein kann oder ob das betreffende Kind anders mit Unterrichtsinhalten versorgt werden muss. Was Endgeräte angeht, erhalten wir – hoffentlich in Kürze – Geräte von der Stadt Langenfeld, die im Falle einer Quarantäne an Kinder im Distanzlernen ausgeteilt werden können, sofern die Eltern kein solches Gerät bereitstellen können. Alle anderen Dinge, die für eine erfolgreiche Teilnahme am digitalen Lernen auf Distanz erforderlich sind, fallen aber in Ihren Bereich.

 

Sprechen Sie mich an, wenn Sie Fragen haben oder irgendetwas unklar geblieben ist.

 

Herzliche Grüße

 

Christiane Johnen

Elternbrief Nr. 19: Schule und Corona (17.08.2020)

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

 

vielleicht haben Sie schon gesehen, dass der Terminkalender der Don-Bosco-Schule für das erste Schulhalbjahr online ist.

Wenn ja, dann haben Sie auch gesehen, dass einige unserer üblichen Schulveranstaltungen in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen werden. Das tut uns sehr leid, handelt es sich doch um Veranstaltungen, die traditionell zum Schulleben gehören. Wir werden uns nach Kräften bemühen, alternative Ideen zu entwickeln, mit denen wir für die Kinder und für Sie als Eltern diesen Mangel ausgleichen können.

 

Zunächst einmal entfiel zu unserem Bedauern der feierliche Einschulungsgottesdienst zu Beginn dieses Schuljahres. Wir werden zeitnah mit den Vertretern der Kirche klären, wie und in welcher Form eine Segnung der Kinder stattfinden kann. Auch hier werden wir für jede Klasse einen eigenen Gottesdienst vorsehen, um die gebotenen Regeln einhalten zu können. Über den oder die Termine werden wir Sie selbstverständlich rechtzeitig informieren.

 

Anfang Oktober entfällt dann leider auch der jährliche Tag der offenen Tür. Eine solche Veranstaltung ist mit den derzeitigen Hygieneregeln nicht vereinbar. Im Kollegium werden wir nun planen, wie wir diese Veranstaltung für interessierte Eltern kommender Schulneulinge bestmöglich kompensieren können. Angedacht ist ein virtueller Schulrundgang, der dann auf die Homepage gestellt wird.

 

Der Informationsabend für die Eltern der Kinder, die zum nächsten Schuljahr angemeldet werden, wird geteilt. Wir werden nicht eine, sondern drei Abende anbieten. Die Teilnehmerzahl ist dann jeweils entsprechend begrenzt, sodass wir die Abstandsregeln einhalten können.

 

Auch die Anmeldetage haben wir ausgeweitet. In der gesamten 44. Kalenderwoche (26.10. – 30.10.) finden Anmeldungen statt.  Alllerdings können Eltern nur nach vorheriger telefonischer Terminvergabe zur Anmeldung kommen. Ein Betreten der Schule ohne vorherige Terminabsprache ist nach wie vor untersagt.

Die Stadt Langenfeld verschickt in den nächsten Tagen die entsprechenden Unterlagen mit weiteren Hinweisen an die Eltern der im nächsten Jahr schulpflichtig werdenden Kinder.

 

Besonders traurig ist es, dass in diesem Jahr weder eine Fackelausstellung noch ein Martinszug stattfinden kann, da der übliche Verlauf beider Veranstaltungen nicht mit den Abstands- und Dokumentationsvorgaben vereinbar ist.

Auch hier werden wir im Kollegium, mit der Schulpflegschaft und mit dem Förderverein nach Möglichkeiten suchen, wie wir für die Kinder dennoch das Martinsfest erlebbar gestalten können. Im Hinblick auf die Fackelausstellung können wir uns, ähnlich wie beim Tag der offenen Tür, einen Ausgleich der Art vorstellen, dass wir einen Film drehen, den wir allen zugänglich machen.

Besondere Kreativität ist in Bezug auf den ausfallenden Martinszug gefragt. Da sind wir in der Planung noch ganz am Anfang des Sammelns von Ideen. Wir werden aber auf jeden Fall auf die eine oder andere Art den Kindern die Möglichkeit geben, ihre leuchtende Fackel zumindest mit der eigenen Klasse einmal durch die Dämmerung zu tragen.

 

Der Informationsabend für die Eltern der Viertklässler kann ebenfalls nicht wie geplant für alle betreffenden Langenfelder Eltern am 4. November in der Stadthalle durchgeführt werden. Inwieweit dieser Abend durch Informationen ersetzt wird, die Sie über die Homepages der Grundschulen und weiterführenden Schulen abrufen können oder ob die Grundschulleitungen klassenweise Infoabende anbieten werden, muss zwischen den Leitungen aller Schulformen noch abgestimmt werden.

 

Soweit der Planungsstand heute. Da das Pandemiegeschehen nicht einschätzbar ist, kann sich auch an unseren Planungen immer wieder etwas ändern. Ich werde Sie weiterhin regelmäßig hier auf unserer Homepage informieren.

Der Terminkalender wird in diesem Jahr nicht in schriftlicher Form ausgeteilt, schauen Sie bitte regelmäßig nach, ob Änderungen eingefügt werden.

Unter der Rubrik „Berichte und Fotos - Schuljahr 20/21“ finden Sie die Fotos der Einschulungsfeier. In dieser Rubrik werden wir Ihnen regelmäßig einen Einblick in aktuelle Dinge geben, damit Sie auch in diesen Zeiten weiter am Schulleben der Don-Bosco-Schule teilnehmen können.

 

Herzliche Grüße

Christiane Johnen

 

Elternbrief Nr. 18: Schule und Corona (07.08.2020)

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

 

heute informiere ich Sie über den Schulstart in der kommenden Woche.

 

Am 12.08.2020 haben alle Klassen 2, 3, 4 Unterricht von 8.10 Uhr bis 11.50 Uhr.

Am 13.08.2020 haben die Klassen 2, 3 und 4 Unterricht von 8.10 bis 12.00 Uhr.

 

Die Einschulungen der drei ersten Klassen finden zu den im vorigen Elternbrief genannten Zeiten auf dem Schulhof statt. Bitte kommen Sie nur über den Eingang Pestalozzistraße, desinfizieren Sie dort Ihre Hände und tragen Sie sich in einen Dokumentationsbogen ein, bevor Sie den Schulhof betreten. In der Mitte des Schulhofes bilden wir dann einen Halbkreis (Abstand beachten) und die Eltern stellen sich bitte jeweils hinter ihr Kind.

 

Am 14.08.2020 haben alle Kinder der Schule Unterricht von 8.10 Uhr bis 11.50 Uhr.

Ab Montag 17.08.2020 gilt in allen Klassen der Stundenplan, der am 13.08. ausgeteilt wird. Bitte schicken Sie Ihr Kind morgens nicht zu früh zur Schule, da die Kinder direkt zu ihren Aufstellplätzen gehen sollen. Es gibt vor dem Unterricht noch keine Spielzeit. Aufsicht ist ab 7.50 Uhr auf dem Hof, trotzdem sollten die Kinder möglichst erst um 8.00 Uhr kommen (aber bitte auch nicht zu spät).

 

Auf dem gesamten Schulgelände gilt für alle Kinder, Eltern und Besucher sowie für die Lehrkräfte und alle anderen Mitarbeiter eine strenge Maskenpflicht.

 

Über die besonderen Regeln und über die Abläufe in der OGS und in der Halbtagsbetreuung werden Sie vom Kinderschutzbund informiert. Wenden Sie sich bei offenen Fragen gerne an mich, an die Klassenlehrerin oder ans Sekretariat.

Bitte lesen Sie auch den Elternbrief Nr. 17 noch einmal ganz genau, in dem ich die Hygiene- und Verhaltensregeln ausführlich für Sie aufgeschrieben habe.

Die Kinder erhalten von ihrer Klassenlehrerin in den ersten Tagen ein etwas überarbeitetes Papier mit den Corona-Regeln für Kinder. Den Anhang geben Sie bitte unterschrieben über die Postmappe an die Klassenlehrerin zurück.

 

Deutlich hinweisen möchte ich noch einmal auf das bestehende Betretungsverbot für Sie als Eltern. Wenn Sie ein persönliches Anliegen haben, machen Sie bitte einen Termin aus, da wir jedes Betreten der Schule dokumentieren müssen. Gehen Sie bitte auch nicht mit an die Aufstellplätze. Verabschieden Sie sich am Eingang von Ihrem Kind, es wird sonst zu voll auf dem Schulhof. Die Einhaltung dieser Regel ist besonders wichtig im Hinblick auf einen zeitgleichen Schulanfang.

 

Hoffen wir nun gemeinsam auf einen glücklichen und guten Schulstart – wir alle sind sicher froh, wieder ein wenig mehr Normalität und Verlässlichkeit für Sie als Familien in den schulischen Alltag bringen zu können. Wenn sich jeder an alle Regeln hält, sollte es uns gemeinsam gelingen!

 

Seien Sie herzlich gegrüßt

Christiane Johnen

 

Elternbrief Nr. 18: Schule und Corona (07.08.2020)

Elternbrief Nr. 17: Schule und Corona (04.08.2020)

Liebe Eltern,

 

wie vergangene Woche bereits angekündigt, hier nun ein weiterer Info-Brief an Sie.

 

Das Schulministerium MSB hat mit Datum von heute genauere Bestimmungen und Hinweise zum Schulbetrieb im anlaufenden Schuljahr 2020/2021 an die Schulen verschickt.

 

Sie können bei Interesse diese Mail im Originalwortlaut im Internet nachlesen. Sie finden sie unter dem Suchbegriff „Schulmail NRW Archiv“ und dort im Anhang zur heutigen Mail.

 

Das vom MSB vorgestellte Konzept umfasst über 20 Seiten, die ich für Sie im Folgenden im Hinblick auf die Umsetzung an unserer Schule zusammenfasse. Bitte haben Sie Verständnis dafür, wenn ich noch nicht in allen Punkten genaue Angaben zur Art der Umsetzung machen kann, da in vielen Teilen noch weitere Absprachen zwischen der Schule und dem Schulträger, dem OGS-Träger und der unteren Schulaufsicht sowie der Schulen untereinander erforderlich sind.

 

Im kommenden Schuljahr soll Unterricht nach Stundentafel (d.h. ohne Kürzungen, einschließlich aller Fächer) stattfinden. Dieser soll nur dann durch Phasen des Distanzlernens unterbrochen werden, wenn zeitlich und örtlich eng umgrenzte Klassen- oder Schulschließungen notwendig werden sollten.

 

Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen, bisher eher freiwillig und unverbindlich im schulischen Raum, wird nun in der Form Pflicht, in der wir das an der Don-Bosco-Schule schon länger praktizieren. D.h. die Kinder tragen ihre MNB überall im Schulgebäude und auf dem Schulgelände, außer an ihrem eigenen festen Sitzplatz in der Klasse. Wie bisher werden die Masken nicht von der Schule bereitgestellt, sondern müssen von Ihnen als Eltern bereitgestellt werden. Leihmasken für Notfälle halten wir selbstverständlich weiterhin vor. Visiere sind nicht als Schutz anerkannt.

 

Die Kinder werden in konstanten Lerngruppen unterrichtet. Eine Mischung von Kindern unterschiedlicher Lerngruppen ist nur in Ausnahmefällen erlaubt, z.B. in der Betreuungseinrichtung.

 

Die Schule dokumentiert strikt die Sitzordnungen und die An- und Abwesenheit der Kinder.

 

Weitere Hygienemaßnahmen, wie das Händewaschen und Desinfizieren sowie das regelmäßige und starke Lüften (bitte geeignete Kleidung vorhalten) der Unterrichtsräume bleiben als Maßnahmen erhalten, Distanz ist außerhalb des Klassenraumes einzuhalten.

 

Schüler mit Vorerkrankungen können weiterhin statt am Präsenzunterricht auf Anraten des Arztes am Distanzunterricht teilnehmen. Sollten Kinder länger als sechs Wochen fehlen, wird ein ärztliches Attest vorzulegen sein. Die Schule hat hier auch das Recht, in begründeten Zweifelsfällen ein amtsärztliches Attest zu fordern. Sofern die Kinder nicht selbst vorerkrankt sind, sondern mit vorerkrankten Familienangehörigen zusammenleben, sind die Vorschriften erwartungsgemäß strenger. Hier ist ein differenziertes ärztliches Attest vorzulegen, in dem der Arzt die Gefährdungslage deutlich vermerkt. In beiden Fällen hat die Schülerin oder der Schüler am Distanzlernen pflichtig teilzunehmen und auch Lernzielkontrollen in geeigneter Weise zu absolvieren.

 

Zeigt ein Kind im Laufe des Unterrichtstages Symptome, wie Fieber oder trockenen Husten, ist dies ein Verdachtsfall. Das Kind wird umgehend isoliert und Sie werden verständigt, dass Sie Ihr Kind sehr zeitnah abholen müssen. Bitte sorgen Sie also dafür, dass wir zu Beginn des Schuljahres über alle Telefonnummern verfügen, um Sie im Bedarfsfall zu erreichen. Selbstverständlich dürfen Sie Ihr Kind nicht zur Schule schicken, wenn es die genannten Symptome zeigt oder über den Verlust von Geschmacks- und/oder Geruchssinn klagt. Bei einem einfachen Schnupfen ohne weitere Symptome muss Ihr Kind 24 Stunden zuhause beobachtet werden. Sofern dann keine weiteren relevanten Symptome dazukommen, darf es ohne Attest die Schule wieder besuchen.

 

Sofern Sie aus einem Risikogebiet zurückkehren, informieren Sie sich bitte auf der Internetseite des RKI darüber, ob eine Quarantäne einzuhalten ist oder ein negativer Test vorgelegt werden muss. Wenden Sie sich bitte bei Unsicherheit diesbezüglich an die Schulleitung.

 

Sollte ein Kind in Quarantäne müssen, ist es verpflichtet, am Distanzlernen teilzunehmen und in dieser Form alle geforderten Leistungen zu erbringen. Der Distanzunterricht umfasst künftig den gleichen zeitlichen und inhaltlichen Umfang wie der normale Präsenzunterricht. Anders als im vergangenen Schuljahr werden alle Leistungen aus dem Distanzlernen ebenso wie übrige schulische Leistungen beurteilt und bewertet und fließen in die Notengebung mit ein. Der Distanzunterricht soll überall da digital erfolgen, wo dies in Bezug auf Endgeräte und WLAN-Zugang sowohl von schulischer Seite als auch seitens der Kinder sichergestellt ist. An der Ausstattung der Schulen mit digitalen Endgeräten, Lernplattformen etc. wird nach wie vor mit hoher Intensität gearbeitet. So sollen Kinder bei Bedürftigkeit künftig Leihgeräte vom Schulträger erhalten können.

 

Das MSB weist darauf hin, dass ich als Schulleiterin verpflichtet bin, Sie darum zu bitten, sich die Corona-Warn-App herunterzuladen, um die Nachverfolgung eventueller Infektionsketten zu erleichtern.

 

Sport- und Schwimmunterricht sollen im kommenden Schuljahr stattfinden. Der Sportunterricht wird nach Möglichkeit bis zum Herbst draußen stattfinden. In diesem Unterrichtsfach wird die Pflicht zum Tragen einer MNB aufgehoben, ein Konzept das hier auf Abstand und erhöhte Durchlüftung sowie auf übrige Hygienemaßnahmen setzt, wird die Schule mit dem Schulträger erarbeiten.

 

Im Musikunterricht darf vorerst nicht im geschlossenen Raum gesungen werden, das Musizieren mit Blasinstrumenten ist ebenfalls untersagt.

 

Die OGS stellt eigene, in Teilen abweichende Regeln auf, über die ich nach Rücksprache mit dem OGS-Träger und dem Schulträger gesondert unterrichte. Es ist aber unser Ziel, dass die OGS und die Halbtagsbetreuung möglichst vollumfänglich arbeiten, einschließlich des Mensabetriebs und der Kursangebote.

 

Schulfahrten werden wir in diesem Kalenderjahr nicht mehr anbieten. Auslandsfahrten hat das MSB untersagt. Inlandsfahrten können stattfinden, wenn die Schulleitung die Einhaltung aller Hygienevorschriften vor Ort garantiert. Sie werden verstehen, dass ich das nicht kann, da es außerhalb meiner Einflussnahme liegt. Insofern habe ich im Sinne der Sicherheit Ihrer Kinder dagegen entschieden.

 

Über die Anfangs- und Endzeiten des Unterrichts nach den Ferien wird noch gemeinsam mit dem Schulträger entschieden. Ich informiere Sie rechtzeitig.

 

Die Einschulung der Erstklässler findet am Donnerstag, dem 13. August zu folgenden Zeiten statt:

1a: 8.30 – 9.45 Uhr             1b: 10.00 – 11.15 Uhr             1c: 11.30 – 12.45 Uhr

 

Bei hoffentlich schönem Wetter findet die feierliche Begrüßung auf dem Schulhof statt. Anschließend gehen die Kinder zu einer ersten Unterrichtsstunde in ihre Klassen. Die wartenden Angehörigen (zwei Personen pro Schulkind, Anwesenheit muss dokumentiert werden), können in dieser Zeit auf unserer Wiese im gebotenen Abstand Platz nehmen und werden bei Bedarf mit einem Kaltgetränk versorgt. Da Sie nach dem Unterricht nicht wie sonst üblich in den Klassenraum Ihres Kindes gehen dürfen, um Fotos zu machen, übernehmen wir das Fotografieren in den Klassen für Sie und stellen Ihnen die Fotos anschließend gerne zur Verfügung.

 

Soweit für heute meine Informationen an Sie. Weitere Elternbriefe folgen sicher in Kürze an dieser Stelle, schauen Sie also bitte regelmäßig auf unsere Homepage.

 

Herzliche Grüße

Christiane Johnen

 

Elternbrief Nr. 16: Schule und Corona (30.07.2020)

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

 

herzlich grüße ich Sie und Ihre Kinder aus den Sommerferien.

 

Am 1. August beginnt offiziell das neue Schuljahr 2020/2021, ein Schuljahr, das sicher viele Unwägbarkeiten, Besonderheiten und leider auch Schwierigkeiten für uns alle bereithalten wird.

 

Ich werde mich weiterhin stets darum bemühen, Sie immer zeitnah, transparent und umfänglich über die Gegebenheiten rund um das Thema „Schule und Corona“ zu informieren. Seien Sie versichert, dass wir die besonderen Herausforderungen, vor die die Situation Ihre Kinder und Sie stellt, immer im Blick halten.

 

Noch gibt es keine genauen Vorgaben seitens des Ministeriums, wie der Schulalltag in allen Einzelheiten zu gestalten ist, diese kommen hoffentlich nun zeitnah.

 

Zunächst einmal aber hat das MSB (Ministerium für Schule und Bildung) eine positive Bilanz aus der Schulöffnung der letzten Wochen vor den Ferien gezogen.

Aus dieser Bilanz heraus ist im Grundsatz ein Regelbetrieb unter Beachtung geeigneter und umsetzbarer Hygienevorschriften geplant. Nach heutigem Stand bedeutet das, es wird täglich Unterricht nach Stundentafel (alle Fächer im vorgesehenen Umfang) und festem Stundenplan stattfinden.

 

Lernen auf Distanz, d.h. Lernen zuhause soll nur da stattfinden, wo es zu eng umgrenzten Klassen- oder Schulschließungen kommen muss. Über die Neuerungen im Bereich des Distanzlernens werde ich zu einem späteren Zeitpunkt separat informieren.

 

Zu der Frage ob und wenn ja welche Einschränkungen es geben wird, etwa was den Besuch des Gottesdienstes, den Schwimmunterricht oder klassenübergreifende Lerngruppen angeht, liegen noch keine belastbaren Bestimmungen vor. Ziel des MSB ist es in jedem Fall, so viel Normalität wie unter Berücksichtigung des Infektionsgeschehens möglich ist, in die Schulen zu bringen.

Dazu gehört auch, dass Einschulungsfeiern in geeigneter Weise stattfinden dürfen und dass die schulischen Gremien tagen können (Klassenpflegschaften, Schulpflegschaftssitzungen und Schulkonferenzen).

 

Grundsätzlich bleibt aber abgesehen von den genannten Ausnahmen den Eltern sowie Besuchern weiterhin das unkontrollierte Betreten des Schulgebäudes untersagt. Bitte machen Sie telefonisch oder per Mail einen Termin mit uns aus, wenn Gesprächsbedarf besteht. In dringenden Fällen klingeln Sie bitte an der Tür, auch wenn diese offen steht.

 

Über die genauen Einzelheiten zur Einschulung informiere ich an dieser Stelle in der kommenden Woche. Nach heutigem Stand werden wir, wenn keine anderen Vorgaben mehr kommen, die Erstklässler am Donnerstag, dem 13. August nach Klassen zeitversetzt einschulen. Eine wie sonst übliche Einschulungsfeier mit Segnung in der Kirche und verschiedenen Darbietungen unter Beteiligung aller anderer Schulkinder in der Turnhalle und auf dem Schulhof wird es aber leider in diesem Jahr nicht geben. Wir werden uns nach Kräften bemühen, für Sie und Ihre Kinder dennoch eine feierliche Einschulungsstimmung zu erzeugen.

 

Es ist davon auszugehen, dass ab jetzt wieder in recht kurzen Abständen an dieser Stelle Elterninformationen erscheinen werden. Ich bitte Sie daher dringend, ab sofort unsere Homepage regelmäßig zu besuchen und zu schauen, ob ein neuer Elternbrief an dieser Stelle zu finden ist. Im in dieser Rubrik angegliederten Download-Bereich werden Sie ggf. benötigte Formulare finden, auf die ich aber in jedem Fall im Brief hinweisen würde.

 

Ich grüße Sie herzlich auch im Namen des gesamten Kollegiums

 

Christiane Johnen

Elternbrief Nr. 15: Schule und Corona (10.06.2020)

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,         

                                                 

gerne möchte ich Ihnen nun mitteilen, wie wir die letzten zwei Schulwochen ab dem 15.06. in der Schule und in der Betreuung geplant haben.

Folgende Regelungen und Abläufe gelten für die letzten beiden Schulwochen:

Die Klassen 1 und 2 haben täglich 4 Unterrichtsstunden.

Die Klassen 3 und 4 haben täglich 5 Unterrichtsstunden.

Nach diesem Pflichtunterricht können auch die Halbtags- und OGS-Kinder direkt nach Hause gehen. Die Anwesenheitspflicht bis 15 Uhr ist aufgehoben.

 

Sie können aber auch nach Anmeldung bleiben und werden im Halbtag wie gewohnt bis 14.00 Uhr, im Rahmen der OGS aufgrund fehlender Personalressource verkürzt bis 16.00 Uhr betreut. Eine Hausaufgabenbetreuung direkt im Anschluss an den Unterricht ist sichergestellt.

 

Das Essen in der Mensa der Betreuungseinrichtung muss leider bis zu den Sommerferien entfallen. Es ist unmöglich die geltenden Bestimmungen umzusetzen, zumal die Mensa üblicherweise von zwei Schulen genutzt wird. Wir bitten diesbezüglich um Ihr Verständnis. Bitte geben Sie ihrem Kind von zuhause ein Lunchpaket mit. Nach den Ferien wird es hier selbstverständlich eine Lösung geben.

 

Teilen Sie bitte unverzüglich der Klassenlehrerin Ihres Kindes mit genauem Datum und Uhrzeiten mit, welchen Betreuungsbedarf Sie im Anschluss an den Unterricht anmelden wollen. Da Sie als Eltern Ihr Kind nicht im Schulgebäude abholen dürfen, ist es wichtig, dass wir für jeden Tag ganz exakt wissen, wann Ihr Kind abgeholt wird oder allein nach Hause geht. Das Formular zur Betreuungsanmeldung erhalten Sie zusammen mit dem Stundenplan  per E-Mail von der Klassenlehrerin Ihres Kindes.

 

Achtung: Wenn wir von Ihnen hierzu keine Rückmeldung erhalten, schicken wir Ihr Kind nach Unterrichtsschluss nach Hause!

 

Wichtig: Es gibt keine Frühbetreuung vor Unterrichtsbeginn.

 

Der Unterrichtsbeginn, das Unterrichtsende sowie die Pausenzeiten finden zeitversetzt statt.

 

Weiterhin stellen sich die Kinder mit Abstand auf dem Schulhof auf den vorgegebenen Punkten an ihren Klassenschildern auf und warten dort auf ihre Lehrerin.

Klasse

Unterrichts-beginn

Unterrichts-

ende

Symbol auf dem Schulhof

1a

8.30 Uhr

12.10 Uhr

Fisch

1b

8.30 Uhr

12.10 Uhr

Stern

1c

8.30 Uhr

12.10 Uhr

Herz

2a

8.20 Uhr

12.00 Uhr

Fisch

2b

8.20 Uhr

12.00 Uhr

Stern

2c

8.20 Uhr

12.00 Uhr

Herz

3a

8.10 Uhr

12.50 Uhr

Fisch

3b

8.10 Uhr

12.50 Uhr

Stern

3c

8.10 Uhr

12.50 Uhr

Herz

4a

8.00 Uhr

12.40 Uhr

Fisch

4b

8.00 Uhr

12.40 Uhr

Stern

4c

8.00 Uhr

12.40 Uhr

Herz

 

Wir möchten auch weiterhin, dass alle Kinder eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn sie in Bewegung sind. Die Lehrkräfte tragen weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung bzw. während des Unterrichts ein Visier. Gerade in den letzten Tagen sind einige Studien erschienen, die den Nutzen von Mund-Nasen-Bedeckungen belegen (z.B. aus Jena, wo sehr früh eine Maskenpflicht erlassen wurde). Zudem gelten die Vorgaben des Bundesgesundheitsministeriums nach wie vor, die Aufhebung der Maskenpflicht durch das Bildungsministerium NRW bezieht sich auf den Aufenthalt im Klassenraum in festen Gruppen.

 

Weiterhin gilt ein Betretungsverbot des Schulgebäudes für die Eltern. Bitte erwarten Sie Ihr Kind, sofern Sie es abholen, auf dem Schulhof oder vor der Schule und achten Sie dabei auf Abstand.

 

Die Schülerinnen und Schüler erhalten nahezu entsprechend der vorgesehenen Pflichtstundenzahl Unterricht  bei der Klassenlehrerin, sofern es die personellen Ressourcen zulassen. Ansonsten finden möglichst wenige Lehrerwechsel statt.

 

Eine Durchmischung von Lerngruppen soll vermieden werden, ebenso die Nutzung von Fachräumen mit Materialnutzung durch mehr als eine Lerngruppe pro Tag. D.h. der PC-Raum und der Werkraum können nicht aufgesucht werden, zumal sich beide Räume in der Nachbarschule befinden.

 

Die Turnhalle darf unter strengen Auflagen und ohne Gerätenutzung aufgesucht werden. Bei gutem Wetter werden wir die Bewegungszeiten jedoch bevorzugt auf den Schulhof verlegen.

 

Für Kinder, die nach dem offiziellen SchulschIuss betreut werden, findet die Betreuung überwiegend im Klassenraum statt. Es werden jahrgangsbezogene Gruppen gebildet.

Die Klassenlehrerin Ihres Kindes wird Ihnen in einer separaten Information mitteilen, wie der klasseninterne Stundenplan für die letzten zwei Schulwochen aussehen wird.

 

Falls Sie Fragen haben, können Sie uns jederzeit in der Schule anrufen.

 

In der Hoffnung, dass wir die letzten zwei Wochen ohne weitere Änderung erleben…. 

 

Mit herzlichen Grüßen

Christiane Johnen

Elternbrief Nr. 14: Corona und Schule (08.06.2020)

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

 

ich informiere Sie heute über den Inhalt der neuerlichen Änderungen in Bezug auf den Schulbesuch in Grundschulen ab dem 15.06.2020 .

 

In ganz NRW werden Grundschüler in den letzten beiden Schulwochen vor den Sommerferien wieder alle täglich in die Schule gehen. Dabei soll soweit als möglich der Regelbetrieb wieder aufgenommen werden.

Als Begründung für die Wiederaufnahme des Regelbetriebs in der Pandemie sagt die Schulministerin, dass man das Infektionsgeschehen bei Kindern bis zu zehn Jahren gesondert und neu bewertet habe, es liege nach neuen Erkenntnissen bei nahezu null.

Der Unterricht findet somit wieder im ungeteilten Klassenverband statt. Eine Durchmischung von Lerngruppen ist nicht vorgesehen. Der Unterricht soll möglichst umfänglich von der Klassenleitung bzw. möglichst wenigen Lehrkräften übernommen werden. Die Anwesenheit und Gruppenzusammensetzung muss dabei stets dokumentiert werden, damit im Infektionsfall Kontaktpersonen und mögliche Infektionsketten ermittelbar sind. Eine Maskenpflicht besteht nicht. Auch das überall sonst geltende Abstandsgebot gibt es dann für die Grundschulen nicht mehr. Die Ministerin setzt auf die Vermeidung von Infektionen durch das Bilden fester Lerngruppen.

Es soll gestaffelte Anfangs-, End- und Pausenzeiten geben. So soll gewährleistet werden, dass die Kinder in ihren festen Klassengruppen bleiben und Abstand zu anderen Klassen möglich ist.

Auch der Betrieb im Offenen Ganztag und in der Übermittagsbetreuung wird wieder aufgenommen. Die Notbetreuung endet wegen der Wiederaufnahme des Regelbetriebs am 12.06.20.

 

Weiterhin gelten trotz grundsätzlicher Schulpflicht Ausnahmen für Kinder mit Vorerkrankungen. Durch Vorlage eines ärztlichen Attests können sie von der Schulpflicht befreit werden. Das gilt auch für Kinder, die in einem Haushalt mit vorerkrankten Personen leben, hier ist ein entsprechendes Attest des vorerkrankten Haushaltsmitgliedes vorzulegen.

 

Diese Neuregelungen konkretisiere ich mit dem Kollegium derzeit für unsere Schule. Es wird einen weiteren Elternbrief an dieser Stelle geben und die Klassenlehrerin Ihres Kindes wird Ihnen den Stundenplan für die letzten beiden Schulwochen rechtzeitig zukommen lassen.

 

Gesonderte Regelungen für die OGS werden zusätzlich erarbeitet. Auch hierzu erhalten Sie schnellstmöglich nähere Informationen.

 

Herzliche Grüße

Christiane Johnen

Elternbrief Nr. 13: Corona und Schule (05.06.2020)

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

 

in meinem letzten Elternbrief hatte ich eine Konkretisierung des Verfahrens der Zeugniserstellung in diesem Jahr versprochen.

 

Die besonderen Umstände der Corona-Pandemie haben es erforderlich gemacht, dass der Landtag das Gesetz zur Sicherung von Schul- und Bildungslaufbahnen im Jahr 2020 (Bildungssicherungsgesetz) beschlossen und der Ausschuss für Schule und Bildung der befristeten Änderung von Ausbildungs- und Prüfungsordnungen zugestimmt hat. Im § 8a der Ausbildungsordnung Grundschule (AO-GS) wurde festgelegt, dass die Schülerinnen und Schüler auch dann in die Klassen 3, 4 und 5 versetzt werden, wenn die Leistungsanforderungen der bisherigen Klasse nicht erreicht sind. Also erhalten die Zeugnisse der Klassen 2, 3 und 4 einen Versetzungsvermerk. Weiter heißt es im § 8a: „Die Zeugnisse der Klasse 3 und 4 beschreiben unter Berücksichtigung der Entwicklung und der Leistungen im gesamten Schuljahr die Lernentwicklung und den Leistungsstand in den Fächern.“ Für Sie und die Kinder ist hier wichtig zu wissen, dass die Leistungsbeurteilung am Ende dieses Schuljahres ausnahmsweise nicht nur das zweite Halbjahr, sondern das gesamte Schuljahr berücksichtigt. In der BASS 2019/ 2020 §48 Abs. 2 ist zum Thema „Leistungsbewertung“ aufgeführt: „Die Leistungsbewertung bezieht sich auf die im Unterricht vermittelten Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Grundlage der Leistungsbewertung sind alle von der Schülerin oder dem Schüler im Beurteilungsbereich „Schriftliche Arbeiten“ und im Beurteilungsbereich „Sonstige Leistungen im Unterricht“ erbrachten Leistungen. Beide Beurteilungsbereiche sollen bei der Leistungsbewertung angemessen berücksichtigt werden.“

 

Seien sie versichert, dass die Lehrkräfte bei der Leistungsbewertung Ihres Kindes unter der Corona-Pandemie berücksichtigen werden, dass diese Grundlage im zweiten Halbjahr nicht in der Form wie sonst gegeben war. So konnte beispielsweise eine nicht so geglückte Klassenarbeit nicht durch eine nachfolgende mit besserem Ergebnis ausgeglichen werden. In der Regel werden also die Zensuren in den Klassen 3 und 4 identisch sein mit denen des ersten Schulhalbjahres. Im Falle von Minderleistungen „mangelhaft“ oder „ungenügend“ wird die Zensur im Zweifel angehoben, da das Kind ja keine Möglichkeit hatte, die im Halbjahreszeugnis angemahnten Schwächen auszugleichen.

 

Im Fach Englisch im 1. Schuljahr kann sich der Text, den die Englischlehrkraft erstellt, lediglich auf die ersten wenigen Stunden in diesem für die Kinder neuen Fach beziehen.

 

Nach der Einstellung des Unterrichts zum 16.03.2020 und nach der Wiederaufnahme eines begrenzten Präsenzunterrichts war und ist die Lernentwicklung der Kinder in großen Bereichen durch das Lernen auf Distanz gekennzeichnet. Diese Form des Lernens stellt für die Kinder und Lehrkräfte eine völlig neue Situation dar, auf die sie aufgrund der kurzfristigen Einstellung des Unterrichts nicht ausreichend vorbereitet werden konnten. Um das Lernverhalten der Kinder zu würdigen, gibt es in allen Zeugnissen zudem kurze Aussagen zum Lernen auf Distanz.

 

Eine weitere andere Vorgehensweise ist in Bezug auf die Zeugnisausgabe zu vermerken: Einen Elternsprechtag in der gewohnten Form wird es in diesem Schuljahr nicht geben können. Melden Sie also bitte einen möglichen Gesprächsbedarf per E-Mail bei der Klassenlehrerin an. Sie wird dann mit Ihnen einen Telefontermin vereinbaren. Wenn nach den Ferien das allgemeine schulische Betretungsverbot für Eltern aufgehoben wird, können natürlich auch wieder Präsenzgespräche stattfinden. Das Verfahren des Austauschs der Zeugniskopie gegen das Original regelt die Klassenlehrerin Ihres Kindes mit Ihnen.

Zum Schluss noch ein wichtiger Hinweis: Einmalig in diesem Schuljahr können Sie als Eltern einen Antrag auf Wiederholung des Schuljahres stellen, wenn Sie denken, dass Ihr Kind davon profitieren könnte. Ein solches Wiederholungsjahr wird in diesem Jahr nicht auf die Schullaufbahn angerechnet. Sollten wir von schulischer Seite aus denken, dass eine Wiederholung als Möglichkeit diskutiert werden sollte, wird Ihre zuständige Klassenlehrerin Sie ansprechen.

 

Sollten Sie Fragen zu dem in diesem Jahr besonders komplexen Thema „Zeugnisse“ haben, rufen Sie mich gerne an oder schreiben Sie eine Mail.

 

 

Zum Thema Schulöffnung ab dem 15. Juni werde ich Sie in Kürze an dieser Stelle informieren.

 

Herzliche Grüße

Christiane Johnen

           

 

Umfrageergebnisse zum Lernen auf Distanz/Homeschooling (03.06.2020)

Die Zeit des dauerhaften Lernens auf Distanz/Homeschoolings hat Familien wie auch die Schule vor einige große Herausforderungen gestellt. Um einen Überblick über das Durchleben dieser Phase mit dem Fokus auf das schulische Lernen zu erhalten, hat die Don-Bosco-Schule anonyme Umfragen mit Eltern und Kindern durchgeführt. Insgesamt haben 188 Eltern und 130 Kinder daran teilgenommen. Die dort gemachten Anmerkungen und Ergebnisse bieten der Schule eine gute Grundlage für Anknüpfungspunkte im Präsenzunterricht sowie zur Verbesserung einiger Aspekte des Lernens auf Distanz.

Die Ergebnisse der Umfragen stehen im Downloadbereich zur Verfügung und können so eingesehen werden. Die Freitexte werden aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht veröffentlicht.

An dieser Stelle sei erneut all denjenigen gedankt, die sich die Zeit zur Teilnahme an der Umfrage genommen haben.

Abfrage Kinderbetreuung Sommerferien (27.05.2020)

Liebe Eltern,

sofern Ihr Kind regulär ein Betreuungskind im Schülernest ist, können Sie Ihr Kind bei Bedarf für die Betreuung in den Sommerferien anmelden. Die Anmeldung muss bis zum 03.06.2020 im Schülernest abgegeben werden. Verwenden Sie dafür bitte das im Downloadbereich zur Verfügung stehende Formular. 

Elternbrief Nr. 12: Corona und Schule (23.05.2020)

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

 

seit dem letzten Elternbrief sind rund zwei Wochen vergangen, zwei Wochen in denen Ihre Kinder im sogenannten rollierenden System die Schule besucht haben.

Aus unserer Sicht ist der Schulstart mit allen Jahrgangsstufen gut gelungen. Die Kinder gehen mit der besonderen Situation hervorragend um und halten die neuen Regeln ganz überwiegend gut ein.

 

Vor einigen Tagen habe ich an der online-Elternkonferenz der Langenfelder Stadtschulpflegschaft teilgenommen und dort die zahlreichen Fragen, Sorgen und Ängste der Eltern gehört.

Auch eine erste Zwischenauswertung unserer Umfrage liegt mir vor.

Vier Hauptschwerpunkte Ihrer Fragen lassen sich erkennen:

  1. Wie geht es weiter mit dem Homeschooling?
  2. Wird es bald eine weitere Schulöffnung geben, die mehr Kinder an mehr Schultagen in den Unterricht bringt?
  3. Wie sieht es konkret mit der Leistungsbewertung und den Zeugnissen in diesem Schuljahr aus.
  4. Welche Betreuungsangebote wird es in den Sommerferien für die OGS-Kinder und in der Notbetreuung geben?

Zu diesen Fragestellungen möchte ich Ihnen gerne meine derzeitige Einschätzung geben. Sehr präzise und verlässliche Fakten gibt es leider in allen vier Bereichen noch nicht.

 

Zu 1. Die Langenfelder Schulen sind aktuell mit dem Bürgermeister und der Stadtverwaltung im Gespräch. Eine Workshop-Reihe ist angelaufen, in der der Fahrplan für die Digitalisierung in den nächsten Jahren und ein konkreter Sofortplan für die Verbesserung der Möglichkeiten des Homeschoolings erarbeitet wird. Neben den langfristig notwendigen Maßnahmen geht es kurzfristig vor allem darum, Plattformen zu installieren, die den digitalen Kontakt zwischen Schule und Elternhaus sowie das digitalisierte Lernen in Form von online-Unterricht und Lernapps verbessern und sicherstellen. Hier ist insbesondere auch im Bereich des Datenschutzes noch einiger Klärungsbedarf. Für manche Schülerinnen und Schüler müssen zudem Endgeräte bereitgestellt werden, damit sie an dieser Form des Unterrichts auch verlässlich teilnehmen können. Auch WLAN in den Schulen ist ein erhebliches Arbeitsfeld.

 

Zu 2. Ich gehe fest davon aus, dass es in Kürze, so sich der Verlauf der Pandemie weiter positiv entwickelt, weitere Schulöffnungen geben wird. Da derzeit ein Teil der Lehrerschaft aufgrund von Vorerkrankungen nicht im Präsenzunterricht einsetzbar ist, gleichzeitig die Gruppengrößen aber halbiert wurden, ergibt sich ein nachvollziehbarer  Engpass. Dieser wird dadurch verschärft, dass Lehrerstunden gleichzeitig in die Notbetreuung gehen. Diese wird nämlich den Schulen zugerechnet, nicht dem Betreuungsträger. Das Ministerium prüft derzeit Möglichkeiten, ältere und auch vorerkrankte Lehrkräfte wieder im Unterricht einzusetzen. Hier stehen Einschätzungen des Robert-Koch-Instituts noch aus. Ob es vor den Sommerferien noch eine Erweiterung gibt, vermag ich nicht einzuschätzen. Nach den Sommerferien wird es aber sicherlich mehr Präsenzunterricht geben, wenn das Pandemiegeschehen dies zulässt.

 

Zu 3. Es liegen erste Bestimmungen für die Zeugniserteilung und Beurteilung in diesem Schuljahr von Seiten des Ministeriums vor. Es wird nun Aufgabe der unteren Schulaufsichtsbehörde sein, dies für die Schulen zu konkretisieren. Fest steht, alle Kinder erhalten Zeugnisse und alle Kinder werden in die nächsthöhere Klasse versetzt. Ein “Sitzenbleiben“ ist in diesem Jahr nicht möglich. Da wo Kinder gravierende Lernrückstände haben, können sie auf Antrag der Eltern das Schuljahr wiederholen, ohne dass dies Wiederholung der Schullaufbahn zugerechnet wird. Hierzu werden wir im Bedarfsfall Gespräche führen, die sowohl von Ihnen, als auch von uns gewünscht werden können. In diesem Jahr werden sowohl die Hinweise zum Arbeits- und Sozialverhalten als auch die textlichen Hinweise zum Lern- und Leistungsstand in den Klassen 1 und 2 in der bekannten Form verschriftlicht. In den Klassen 3 und 4 werden wie bisher Noten erteilt. Die ergänzenden Hinweise in Textform werden in Klasse 3 anders und vor allem kürzer ausfallen als üblich und sich auf das Distanzlernen im Allgemeinen beschränken. Für die Jahrgangsstufe 4 wird ein kurzer Textteil zum Distanzlernen aufgenommen. Die Textteile zum Distanzlernen dürfen in allen Jahrgangstufen nur positive Aussagen erhalten. Hier ist insgesamt in der Ausführung noch viel offen, zumal ein Textteil in Klasse 4 neu ist und nur in diesem Jahr zu erstellen ist. Die zu erteilenden Zensuren in den Klassen 3 und 4 werden in der Regel identisch sein mit denen des 1. Halbjahres, da es bis zu Schulschließung nur wenige Unterrichtstage gab und die fachlichen Ergebnisse des Distanzlernens nicht in die Benotung einfließen dürfen. Zum Thema Zeugnisse hoffe ich in Kürze weitere Einzelheiten mitteilen zu können.

 

Zu 4. Hier fehlen leider noch die Vorgaben des Ministeriums. Gleichwohl ist der Schulträger mit den Trägern der OGSsen im Gespräch, um eine gute Lösung für die Eltern zu finden. Auch hierzu hoffe ich, Ihnen bald konkrete Aussagen machen zu können. Mir ist sehr bewusst, wie zentral diese Frage für Sie ist.

 

Lassen sie mich abschließend darauf hinweisen, dass es mir persönlich außerordentlich leid tut, dass in so vielen Fragen noch so viel Unklarheit herrscht. Teilweise haben Sie sicher über die Medien mitbekommen, dass die Bestimmungen aus dem Ministerium oft erst wenige Tage vor der notwendigen Umsetzung kommen.

 

Ich werde Sie auch in Zukunft auf diesem Wege stets bestmöglich über die aktuellen Entwicklungen informieren. Rufen sie mich an, wenn Sie Fragen haben!

Bitte nehmen Sie mit Ihrem Kind – sofern noch nicht geschehen – an unserer online-Umfrage teil. Nur wenn ich Ihre Wünsche kenne, kann ich mich im gegebenen Rahmen darum bemühen, diese zu erfüllen.

 

Herzliche Grüße

Christiane Johnen

Elternbrief Nr. 11: OGS und Halbtag in Zeiten der teilweisen Schulschließung (11.05.2020)

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

 

ich hatte Ihnen in meinem letzten Brief angekündigt, dass ich in einem weiteren Schreiben Hinweise zu OGS und Halbtag geben werde.

Künftig muss zwischen Notbetreuung und Betreuung am Präsenztag grundsätzlich unterschieden werden.

_________________________________________________________________

 

Notbetreuung:

Für die Notbetreuung gelten derzeit nach wie vor die bekannten Berechtigungen (siehe hier auf der Homepage).

Sollte es eine erneute Erweiterung geben, werde ich Sie darüber informieren.

Die Kinder werden künftig nach Jahrgängen getrennt betreut. Das bedeutet, dass Geschwisterkinder nicht mehr in der gleichen Gruppe sein werden.

Die Anmeldung erfolgt wie bisher über die Schule über die Formulare die hier auf der Homepage hinterlegt sind (Downloadbereich).

Bitte informieren Sie uns mit Ihrer Anmeldung jeweils über die genauen Tage (Datumsangabe) an denen Sie Notbetreuung benötigen sowie auch über die genauen Uhrzeiten. Nur so können wir die Gruppeneinteilung nach Vorgaben umsetzen und entsprechendes Personal vorhalten.

Bitte prüfen Sie genau, ob Sie keine anderen Betreuungsmöglichkeiten für Ihr Kind haben. Die Hygiene- und Verhaltensregeln sind sehr streng und ermöglichen den anwesenden Kindern wenig Spielraum. Je mehr Kinder angemeldet werden, desto geringer werden die Bewegungsräume für jeden Einzelnen.

Das Bringen und Holen der Kinder erfolgt wie bisher, d.h. es gilt im Schülernest ein Betretungsverbot für Eltern.

An den Wochenenden, an Feiertagen, an beweglichen Ferientagen sowie am Dienstag nach Pfingsten findet keine Notbetreuung statt.

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OGS und Halbtagsbetreuung an Präsenztagen:

An den Präsenztagen haben alle Kinder, die grundsätzlich in der Betreuung angemeldet sind, ein Anrecht auf diese Betreuung.

Bitte prüfen Sie auch in diesem Fall, ob Sie keine andere Lösung für Ihr Kind finden. Die Betreuung findet bis auf das Essen und die Hofpausen ausschließlich in den weitgehend leer geräumten Klassenräumen statt. Das bedeutet, dass die Kinder wenig Abwechslung und wenig Möglichkeiten der Beschäftigung haben werden.

Für die Betreuung am Präsenztag melden Sie Ihr Kind nicht in der Schule, sondern beim Schülernest an.

Es findet keine Betreuung vor dem Unterricht statt.

Essen kann beim Schülernest bestellt werden, sowohl für Ganztags- als auch für Halbtagskinder.

Für die Abholung der Kinder hebe ich für Sie als Eltern das Betretungsverbot auf. Kommen Sie aber bitte nur bis zur Tür des Klassenraums, in dem Ihr Kind betreut wird. Tragen Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung und halten Sie die bekannten Abstandsregeln ein. Sagen Sie kurz Bescheid, dass Sie Ihr Kind abholen wollen und warten Sie dann auf dem Schulhof.

_________________________________________________________________

 

Sollten Sie Fragen zur Notbetreuung oder Präsenzbetreuung haben, wenden Sie sich bitte an die Schulleitung oder die Leitung der Betreuungseinrichtung.

 

Herzliche Grüße

Christiane Johnen

Unterrichtsplan Präsenzunterricht (ab 11.05.2020)

Ab Montag, dem 11.05.2020 erhalten alle Jahrgänge Präsenzunterricht. Der entsprechende Unterrichtsplan ist im Download-Bereich der Kategorie "Elternbriefe Schulschließung" zu finden.

Elternbrief Nr. 10: Schulschließung / Schulöffnung Corona (07.05.2020)

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

 

wie Sie schon an der veränderten Überschrift sehen, tut sich etwas.

Nach mehreren Wochen vollständiger Schließung der Grundschulen haben wir heute – wie ich finde sehr erfolgreich und sorgsam – mit den Kindern der 4. Klassen einen ersten Schritt in den veränderten schulischen Alltag, den sogenannten Präsenzunterricht gewagt. Auch morgen kommen nur die Kinder der Klassen 4 noch einmal in zwei Schichten.

 

Ab  dem 11.05.2020  kommen dann die Kinder aller Jahrgänge jeweils abwechselnd, in einem wie es das Ministerium nennt rollierenden System. Es wird also bis zu den Sommerferien an jedem Schultag nur ein Jahrgang in die Schule kommen, am kommenden Montag zum Beispiel die drei ersten Klassen.

 

Den Unterrichtsplan für alle Jahrgänge und Klassen finden Sie ab morgen auf der Homepage. Er wird zusätzlich per Mail an Sie alle versendet.

 

Die drei Klassen eines Jahrgangs werden jeweils in zwei Lerngruppen unterteilt. Es entstehen somit für jeden Tag sechs Lerngruppen. Die Einteilung erfolgt nach Betreuungsart und weiteren internen Gegebenheiten. Bitten Sie also nicht um die Zuordnung Ihres Kindes zu einer anderen Lerngruppe. Beide Lerngruppen einer Klasse werden in zwei Blöcken zu je drei Stunden von zwei Kolleginnen im Wechsel unterrichtet. Eine der beiden Lehrerinnen ist die Klassenlehrerin Ihres Kindes, sofern diese nicht aufgrund der Verordnungen nicht im Unterricht einsetzbar ist. Die andere Kollegin kommt aus einem anderen Jahrgang dazu. Der Unterricht des gesamten Teams wird von den Klassenlehrerinnen gemeinsam vorbereitet. Das bedeutet, an jedem Präsenztag hat jedes Kind sechs Stunden Unterricht, drei bei der einen, drei bei der anderen Lehrerin.

 

Die Fächer Deutsch, Mathematik und Sachunterricht stehen im Vordergrund. Andere Fächer werden in geringeren Anteilen insbesondere bei den jüngeren Jahrgängen ebenfalls berücksichtigt. Die Lernaufgaben für das häusliche Lernen werden an den Präsenztagen vor- und nachbesprochen. Alle Lernangebote werden den bekannten Verhaltensregeln angepasst, es findet also kein naher Kontakt statt. Singen ist vorerst leider nicht vorgesehen, da man davon ausgeht, dass hier ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht.

 

Bewegungsangebote ergänzen den schulischen Vormittag. Hier werden die anwesenden Kinder den Schulhof abwechselnd nutzen können. Die Anfangs- und Endzeiten des Vormittagsunterrichts sind für die jeweiligen drei Klassen identisch. Schicken Sie Ihr Kind bitte weder zu früh noch zu spät, sondern möglichst genau pünktlich. Die Kinder sollen sich unmittelbar nach dem Eintreffen auf einen Aufstellpunkt begeben und nicht auf dem Hof herumlaufen. Nach dem Unterricht verlassen die Kinder in Abständen die Schule und begeben sich zügig vom Schulhof. Sollte dieses System nicht erfolgreich sein, werden wir die Unterrichtszeiten zeitlich versetzen.

 

Essen und Getränke für den Vormittag bringt jedes Kind von Zuhause mit. Das Schulobstprogramm ist vorerst eingestellt. Selbstverständlich soll die mitgebrachte Verpflegung nicht geteilt oder untereinander getauscht werden. Die Kinder in der Betreuungseinrichtung essen umschichtig in der Mensa, so dass getrennte Gruppen sich dort nicht treffen.

 

An den übrigen Tagen ohne Präsenzunterricht wird das sogenannte Lernen auf Distanz fortgesetzt. Hierzu werden wie bereits bekannt die Lernformate und Inhalte von den Klassenlehrerinnen verantwortet.

 

Es ist angedacht, dass erneut die Notbetreuung für die Kinder, die nicht im Präsenzunterricht sind, ausgeweitet wird. Hierzu fehlen derzeit aber noch die Vorgaben. Ebenso ist zwar bereits bekannt, dass die angemeldeten Kinder der OGS und des Halbtags am Präsenztag Anspruch auf Betreuung haben, die Uhrzeiten und der wahrscheinliche Wegfall der Anwesenheitspflicht sind aber noch nicht abschließend geklärt. Über alle Fragen rund um die Betreuung werde ich also gesondert informieren, sobald ich verlässliche Fakten habe. Eltern, die für Ihre Kinder während der Präsenztage Betreuung wünschen, melden sich bitte telefonisch oder per Mail zeitnah bei Frau Dlugi, damit diese mehr Planungssicherheit hat.

 

Ein wesentlicher Kern einer funktionierenden schrittweisen Schulöffnung sind die Hygienevorschriften und Verhaltensempfehlungen. Hierzu sind den Schulen sehr umfangreiche Richtlinien zugegangen. Ich versuche, in Kürze die wesentlichen Punkte für Sie zusammenzufassen:

 

Betretungsverbot: Das Betretungsverbot für nicht zugangsberechtigte Personen besteht weiter. Das heißt, Kinder, die an einem Tag nicht im Präsenzunterricht sind, dürfen die Schule nicht betreten. Gleiches gilt für Sie als Eltern. Wenn Sie ein Anliegen haben, rufen Sie an, schreiben Sie eine Mail oder klingeln Sie an der Tür, auch wenn diese weit offen steht.

 

Mindestabstand: Der Mindestabstand von 1,5 Metern soll nach Möglichkeit im Gebäude und auf dem Gelände überall und zu jeder Zeit eingehalten werden. Da dies in Bewegung nicht immer einfach für Kinder umzusetzen ist, wird die Maske/Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) möglichst nur am festen Platz im Klassenraum in eine eigene Schale abgelegt, die jedes Kind von uns bekommt. Eine vergessene oder verschmutzte Mund-Nasen-Bedeckung wird von uns durch eine hygienisch einwandfreie Maske ersetzt, die am nächsten Tag zurückzugeben ist. An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an alle, die für uns genäht haben.

 

Körperkontakt: Begrüßungsrituale und Spiele mit Körperkontakt sind zu unterlassen.

 

Materialbenutzung: Die Kinder dürfen nur eigene Schulmaterialien benutzen. Unvermeidlich gemeinsam benutzte Dinge sind entsprechend vom schulischen Personal zu reinigen. Aufgrund dieser Vorschrift werden wir derzeit die Computer, Musikinstrumente, Sportgeräte und andere gemeinsame Materialien möglichst nicht verwenden.

 

Unterrichtsformen: Partner- und Gruppenarbeit wird nach derzeitiger Lage nicht stattfinden können. Der Unterricht findet ganz überwiegend als Frontalunterricht und natürlich in Einzelarbeit statt.

 

Allgemeine Hygieneunterweisung der Kinder: Bitte besprechen Sie regelmäßig mit Ihrem Kind das richtige Händewaschen, die Husten- und Niesetikette, die Abstandsregeln und das richtige Tragen der Maske. Je jünger Ihr Kind ist, desto wichtiger ist eine häufige Wiederholung. Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie nicht wünschen, dass Ihr Kind das Händedesinfektionsmittel nutzt. Geben Sie dann eventuell ein eigenes Mittel mit, ansonsten halten wir Ihr Kind zum regelmäßigen Händewaschen an. Wir wollen aber natürlich auch das Entstehen von größeren Kindergruppen an den Waschbecken vermeiden und zügige Abläufe gewährleisten. Auch in der Schule werden wir immer wieder die gemeinsamen Regeln wiederholen, begründen und einüben.

 

Ich möchte noch einen weiteren Punkt ansprechen, die Schulpflicht. Grundsätzlich ist die in unserem Land bestehende Schulpflicht auch unter Pandemiebedingungen nicht aufgehoben. Das bedeutet, Ihr Kind ist an den Präsenztagen schulpflichtig. Sollte Ihr Kind oder eine mit dem Kind in häuslicher Gemeinschaft lebende Person in eine der benannten besonderen Gefährdungsgruppen fallen, also unter einer Corona-relevanten Vorerkrankung leiden, können Sie Ihr Kind vom Präsenzunterricht beurlauben lassen. Ein entsprechendes Formular schicken wir Ihnen bei Bedarf gerne zu. Selbstverständlich ist ein ärztliches Attest erforderlich.

 

Es ist zu erwarten, dass es in nächster Zeit ergänzende Informationen gibt, die ich in weiteren Elternbriefen wie gewohnt an dieser Stelle für Sie bekannt mache. Sollten Sie Fragen an mich haben, rufen Sie gerne an oder schreiben Sie eine Mail. Mit Frau Krüger, der Schulpflegschaftsvorsitzenden bin ich im regelmäßigen Austausch, so dass Sie auch über Ihre Klassenpflegschaftvorsitzenden gemeinschaftlich Ihre Anliegen einbringen können.

 

Seien Sie herzlich gegrüßt – wir freuen uns schon sehr auf Ihre Kinder

Christiane Johnen

Elternbrief Nr. 9: Schulschließung Corona (01.05.2020)

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

 

in den vergangenen Tagen gab es in den Medien unterschiedliche Meldungen zum schrittweisen Wiederbeginn des Unterrichts in den Grundschulen. Dies ist dadurch entstanden, dass aus dem Ministerium in rascher Folge zum Teil widersprüchliche Nachrichten kamen.

Zunächst hieß es, ab dem 4. Mai könnten die Viertklässler in die Schulen zurückkehren. Wir hatten die Vorbereitungen hierzu gerade abgeschlossen, als es hieß, dieser Start würde auf den 7. Mai verschoben. Gestern wurde mitgeteilt, dass dann ab dem 11. Mai auch alle anderen Jahrgänge in einem „rollierenden“ System tageweise wechselnd in die Grundschule zurückkehren könnten. Sofort haben wir auch hierzu mit Absprachen und Planungen begonnen.  Diese Mitteilung wurde wenige Stunden später jedoch wieder zurückgenommen. Nun heißt es, eine endgültige Entscheidung würde am 6.Mai getroffen und ab dem 7. Mai umgesetzt. Das heißt, im Augenblick herrscht völlige Unklarheit.

 

Für Sie, für Ihre Kinder und für uns alle tut mir diese Situation sehr leid, nichts davon liegt aber in meiner Verantwortung.

 

Sobald es soviel Klarheit gibt, dass wir weiter planen können, informiere ich Sie umgehend und halte Sie selbstverständlich über den jeweiligen Stand der Entwicklung auf dem Laufenden.

 

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund

Christiane Johnen

Elternbrief Nr. 8: Schulschließung Corona (25.04.2020)

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

 

heute informiere ich Sie erneut über den Stand der Bestimmungen für die Grundschulen in Bezug auf die Corona-Pandemie sowie über den schulinternen Planungsstand.

 

Die vorsichtige Wiederöffnung für einen Teil der Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen bewertet das Ministerium als positiv und gut gelungen.

Vor uns als Grundschule liegt nun eine weitere Woche der vollständigen Schließung, bevor am 04.05. der Unterricht in reduzierter Form zunächst für die 4. Klassen wieder aufgenommen werden soll. Endgültig darüber entschieden wird am 30.04.

 

Die Vorbereitungen für die schrittweise Wiederaufnahme des Unterrichts erfordern selbstverständlich unter anderem ein erhöhtes Augenmerk auf die Hygienebedingungen. Mit der Stadt Langenfeld als Schulträger wurde ein Hygiene- und Reinigungskonzept abgestimmt, Handdesinfektionsmittel und geeignetes Reinigungsmittel wurde allen Langenfelder Schulen zur Verfügung gestellt.

Das Kollegium hat darüber hinaus die Klassenräume und Flure der Schule so umstrukturiert, dass das Hygienekonzept möglichst reibungslos umgesetzt werden kann. Wir werden nun die Klassenräume reduziert mit Tischen und Stühlen herrichten, sodass den Kindern das Einhalten der Sicherheitsabstände leichtfallen sollte.

 

Das Tragen von Masken im ÖPNV und beim Einkaufen wird in NRW ab der kommenden Woche Pflicht sein. In den Schulen ist eine solche Pflicht – noch – nicht eingeführt, es wird aber eine sehr dringende Empfehlung seitens des Ministeriums ausgegeben, die wir als Lehrerkollegium vollständig unterstützen. Wir wünschen uns insofern mit der gebührenden Dringlichkeit, dass alle Kinder in der Notbetreuung sowie ab dem 04.05. im Unterricht befindliche Kinder immer dann eine Maske tragen, wenn sie im Schulhaus oder auf dem Schulgelände unterwegs sind. Sobald die Kinder in den Räumen auf Abstand Platz genommen haben, können die Masken abgenommen werden. Eine Abfrage, wer eine Maske mit Schullogo käuflich erwerben möchte, läuft in allen Klassen. Sie können sowohl Masken in Kindergröße, als auch in Erwachsenengröße über die Klassenlehrerin bestellen. Die Masken werden in Osnabrück von einer Dame angefertigt, die im Kulturbetrieb tätig ist und derzeit keine Arbeit hat.

 

Zunächst für alle Klassen und besonders für die jüngeren Kinder noch länger wird das sogenannte Distanzlernen fortgesetzt. Dabei bemühen wir uns weiter darum, allen Kindern gerecht zu werden und eine ausgewogene Mischung aus digitalen und analogen Lernformaten anzubieten. Gerade in diesem Bereich sind die Wünsche der Eltern und Kinder nach meinen bisherigen Erfahrungen durch Rückmeldung Ihrerseits durchaus nicht einheitlich. Ihre Erfahrungen aus den letzten Wochen und die Ihrer Kinder werden wir deshalb in Kürze über eine Umfrage erheben. Ich bitte Sie jetzt schon darum, sich möglichst alle zu beteiligen. Ihre Einschätzung, Ihre Wünsche, aber auch Ihre Sorgen und vielleicht auch Bedenken möchten wir kennen und ernst nehmen. Auch stehe ich mit der Schulpflegschaftsvorsitzenden in regelmäßigem Austausch, d.h. auch auf dem Weg über Ihre Klassenpflegschaftsvorsitzenden können Sie Ihre Meinung einbringen.

Zudem möchte ich Sie ermuntern, mir als Schulleitung all die Fragen zu stellen, die Sie auf dem Herzen haben. Sie erreichen mich telefonisch in der Schule oder per Mail an die Schuladresse in der Schule und auch zuhause. Ich bin immer bemüht, Ihnen möglichst sämtliche Fragen zu beantworten – nicht zuletzt auch über diese Elternbriefe. Bitte gehen Sie davon aus, dass ich Ihnen keine Informationen vorenthalte. Derzeit ist in Bezug auf den Grundschulstart der Klassen 4 am 04.05. noch nahezu alles ungeklärt. Wie viele Stunden haben die Kinder täglich, wie groß sind die Gruppen maximal, welche Fächer werden unterrichtet, dürfen mehrere Lehrkräfte eine Gruppe unterrichten, darf eine Lehrkraft umschichtig mehrere Gruppen unterrichten und und und…? Auch die für einige unter Ihnen sicher sehr wesentliche Frage, ob die Teilnahme am Unterricht verpflichtend oder freiwillig ist, ist noch nicht beantwortet.

All diese offenen Fragen werden sich erst im Laufe der Woche klären und selbstverständlich werden die Viertklässler schnellstmöglich informiert, sobald die Planung steht.

 

Auch in der Notbetreuung ändert sich wieder etwas. Ab dem 27.04. sind die Kinder alleinerziehender Elternteile dann betreuungsberechtigt, wenn das Elternteil erwerbstätig ist oder sich vor einer Prüfung zu einem Schul- oder Hochschulabschluss befindet. Die Berufstätigkeit des alleinerziehenden Elternteils ist nicht an bestimmte Berufsgruppen gebunden. Aufgrund dieser Änderung finden Sie auf der Homepage geänderte Formulare, die Sie bitte im Bedarfsfall ab sofort nutzen. Bisher eingereichte Anträge auf den alten Formularen behalten ihre Gültigkeit. Sie finden die Formulare unter dem Reiter „Elternbriefe Schulschließung“ im Download-Bereich.

 

Bitte schauen Sie nach dem 30.04. regelmäßig an dieser Stelle nach, ob neue Informationen eingestellt wurden.

 

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund

Christiane Johnen

Elternbrief Nr. 7: Schulschließung Corona (17.04.2020)

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

 

der Umgang mit dem Corona-Virus bestimmt leider weiterhin sehr stark unseren gesamten Alltag. Wie vor den Osterferien angekündigt, möchte ich mit diesem Schulbrief unser weiteres Vorgehen in der Zeit vom 20.04. bis zum 04.05., soweit heute möglich, kommunizieren. Selbstverständlich werden weitere Informationen folgen. Maßgeblich für die weitere Planung sind die Schulmails des Ministeriums Nr. 13 und 14 vom 15. und 16. April, die auf der Homepage des MSB  für jedermann einsehbar sind.

Demnach ist mit einer Rückkehr zum normalen Schulbetrieb derzeit nicht zu rechnen. Leider sind aktuelle, konkrete Vorgaben zum Hygieneschutz, zum Personaleinsatz, zu den zu bildenden Gruppengrößen bei Rückkehr in den Unterricht oder zu Änderungen rechtlicher Vorgaben in diesen Mails noch nicht enthalten. Hier wird in den nächsten Tagen noch vieles diskutiert und entschieden, da es sich um eine hochkomplexe Lage handelt.

Sicher ist bislang nur, dass die 4. Klassen am 04.05. den Unterricht wieder aufnehmen können. Hierzu werde ich Sie gesondert informieren, sobald die Bedingungen geklärt sind.

 

Derzeit sieht sich unser Schulträger noch nicht in der Lage für die Schulen ausreichend Desinfektionsmittel oder Masken zu stellen, so dass wir über diese Hilfsmittel nicht verfügen können. Hier sind Sie also, was sogenannte Alltagsmasken angeht, als Erziehungsberechtigte mit in der Verantwortung. Einige Mütter, Lehrerinnen und Betreuerinnen der OGS sind hier schon fleißig am Werke.  Herzlich rufe ich Sie alle auf, sich an der Nähaktion zu beteiligen. Es wäre gut, wenn jedes Mitglied unserer Schulgemeinschaft zwei Masken hätte, um einen hygienischen Wechsel zu ermöglichen. Das Tragen einer Maske dient dem Schutz meines Gegenübers, ist für die Kinder aber auch ein sichtbares Zeichen für die besondere Situation und eine stetige Erinnerung an die wichtigen Kontaktregeln. Pflicht ist es derzeit nicht, wir Erwachsenen werden aber Masken tragen und die Kinder dazu ermutigen, es uns gleich zu tun.

 

Wir werden als Kollegium die kommende Woche nutzen, das Homeschooling für die Kinder einerseits und die schrittweise Wiedereingliederung der Kinder andererseits vorzubereiten, umzusetzen und stetig weiter zu planen. Seien Sie versichert, wir geben unser Bestes, sind aber von der Situation genauso wie Sie und die Kinder doch sehr plötzlich überrumpelt worden.  Zudem ist das digitale Lernen an Schulen längst nicht so weit entwickelt, wie wir es uns heute wünschen würden. Dass nicht alle Lehrkräfte derzeit hier gleich verfahren, ist einmal der Plötzlichkeit der Situation geschuldet, liegt aber auch daran, dass die Kolleginnen zum Teil sehr experimentell neue Wege des Lernens ausprobieren und sich hier gegenseitig informieren und beraten.

 

Mit der Schulpflegschaftsvorsitzenden werde ich in der kommenden Woche einen Fragebogen ausarbeiten, der an sie alle mit der Bitte um Beantwortung geht. Wir wollen wissen, wie Sie und Ihre Kinder mit dem Homeschooling zurechtgekommen sind und wie und wo wir uns verbessern können.

 

Es wird dann zeitnah auch in geeigneter und erlaubter Form Gelegenheit geben, Unterrichtsmaterial zu tauschen – Bearbeitetes abzugeben und neues Material in Empfang zu nehmen.

 

Wie wir unter Beachtung des gebotenen Datenschutzes möglichst sicher und effektiv mit den Kindern kommunizieren können, auch daran wird mit großem Druck derzeit gearbeitet. Wir wollen hier größtmögliche Sicherheit für alle Beteiligten erzielen.

 

Nun zum Thema Notbetreuung. Diese wird einmal mehr ausgeweitet. Da nun schrittweise mehr Berufsgruppen ihre Arbeit wieder aufnehmen können und viele unter Ihnen sicher in den vergangenen Wochen zur Betreuung ihrer Kinder Urlaubszeiten und Überstunden verbraucht haben, gehen wir von einer Erhöhung der Bedarfszahlen aus. Ob damit Veränderungen in den erlaubten Gruppengrößen und Gruppenzusammensetzungen einhergehen, steht ebenfalls noch nicht fest. Seit heute gibt es aber die Erweiterungsliste, die die Berufsgruppen benennt, für die eine Betreuungsberechtigung für die Kinder besteht.  Nach wie vor gilt, dass nur ein Elternteil in einer der genannten Berufsgruppen tätig sein muss. Die Liste ist sehr umfangreich und findet sich auf der Homepage weiter unten. Das Antragsformular wird noch entsprechend verändert. Nutzen Sie solange bitte das vorhandene Formular und ergänzen Sie Ihre Berufsgruppe von Hand. Wichtig ist, dass Sie uns die Tage und Uhrzeiten genau benennen und Änderungen zeitig bekanntgeben, da die Personalplanung in diesem Bereich durch die gemeinschaftliche Arbeit von Schule und Kinderschutzbund in diesem Bereich nicht einfach ist.

 

Ich gehe davon aus, dass ich Montag, spätestens Dienstag ergänzende Mitteilungen machen kann. Halten Sie daher unsere Homepage im Blick.

 

Seien Sie ganz herzlich gegrüßt und bleiben Sie gesund

Christiane Johnen

Osterferienbrief für Eltern und Kinder – Schulschließung Corona (03.04.2020)

Liebe Kinder und liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

 

nun liegen drei Wochen Schulschließung hinter uns allen und morgen beginnen die Osterferien.

 

Gestern haben alle Lehrerinnen und Lehrer der Schule eine Video-Konferenz gemacht. Die Klassenlehrerinnen haben berichtet, dass die meisten Kinder sehr fleißig in ihrer zuhause eingerichteten Schule gearbeitet haben. Das ist ganz toll, ich bin stolz auf euch Kinder und auch auf Sie liebe Eltern.

 

Wir erleben alle diese schwierige Zeit auf ganz unterschiedliche Art, aber ich glaube wir alle sind froh, wenn die Schule – hoffentlich bald – wieder offen ist und wir uns alle wiedersehen, um gemeinsam wieder zu lernen, zu lachen, uns anzustrengen und vieles mehr.

Nun wünsche ich euch Kindern schöne Ferien! Heute Mittag darfst du deine eigene Schule für zwei Wochen schließen.

 

Ihnen liebe Eltern wünsche ich ebenfalls eine hoffentlich trotz aller Beschränkungen schöne Osterzeit. Allen, die sich an unserer Nähaktion beteiligt haben und noch beteiligen ein ganz herzliches Dankeschön!

 

Wie es nach den Osterferien weitergeht, weiß zur Zeit noch niemand. Über aktuelle Neuigkeiten und Änderungen halte ich sie auf diesem Wege auf dem Laufenden. In der Woche nach Ostern werden sicher hierzu mit und mit Verfügungen erlassen. Schauen sie also regelmäßig ab dem 14. April auf unsere Homepage.

 

Die Notbetreuung für die Osterferien ist eingerichtet. Plötzliche Nachmeldungen Ihrerseits können natürlich erforderlich werden. Schicken Sie mir dann die entsprechenden Unterlagen an unsere schulische E-Mail-Adresse, ich melde mich dann am gleichen Tag bei Ihnen.

 

Herzliche Grüße an euch und an Sie vom gesamten Lehrerkollegium, von Frau Erken und von Herrn Pruszynski

Christiane Johnen

Elternbrief Nr. 6: Schulschließung Corona (21.03.2020)

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

 

gestern Nachmittag kamen vom Schulministerium neue Richtlinien im Hinblick auf die Notbetreuung an den Schulen.

Die Notbetreuung wird ausgeweitet.

 

Es genügt künftig, wenn ein Elternteil in einem systemrelevanten Schlüsselberuf tätig ist und die Familie keine andere Möglichkeit sieht, das oder die Kinder betreuen zu lassen.

 

An der Auflistung der Berufsgruppen hat sich nichts geändert.

Nach wie vor muss auch der Arbeitgeber die Unabkömmlichkeit bestätigen. Nutzen Sie bitte die eingestellten Formulare. Auf dem einen Formular teilen Sie uns unter der Rubrik „Anmerkungen“ bitte mit, an welchen Tagen bis zu den Osterferien Sie die Notbetreuung brauchen.

 

Die Betreuungsbedarfe für die Zeit der Ferien werden separat vom Schülernest erfragt.

 

Die Notbetreuung wird über die Unterrichts- und Ferientage hinaus auch auf die Wochenenden ausgeweitet, eine Ausnahme bildet die Zeit zwischen Karfreitag und Ostermontag.

 

Sollten Sie bisher keine Berechtigung zur Notbetreuung Ihres Kindes gehabt haben und nun Betreuung beantragen wollen, bitte ich Sie um Anmeldung bis Sonntagmittag 12 Uhr, damit ich in Eile dann entsprechende Personalplanungen vornehmen kann.

 

Eine weitere dringende Bitte möchte ich ergänzen: Bitte prüfen Sie im Sinne des Gesundheitsschutzes Ihrer ganzen Familie, ob es andere Möglichkeiten gibt, Ihr Kind betreuen zu lassen. Es werden womöglich ständig wechselnde Betreuungsgruppen entstehen, die zudem von Tag zu Tag von wechselndem Personal betreut werden. Selbstverständlich trennen wir die Kinder und das Personal räumlich nach den Vorgaben der obersten Schulaufsicht. Nichtsdestoweniger entstehen aber natürlich neue Kontakte und damit neue Möglichkeiten der Infektion. Und genau dies gilt es mit großer Dringlichkeit zu vermeiden.

 

Sollte es erneut Veränderungen der Sachlage geben, sofern es zum Beispiel zu Ausgangssperren kommt, informiere ich Sie zeitnah an dieser Stelle.

 

Ich grüße Sie herzlich – bleiben Sie gesund !

Christiane Johnen

Kinderbrief zur Schulschließung wegen Corona (18.03.2020)

Liebe Kinder der Don-Bosco-Schule,

 

nun seid ihr schon den dritten Tag nicht mehr in der Schule gewesen. Wir vermissen euch jetzt schon! Es ist so seltsam still im Schulhaus und auf dem Schulhof.

Auch Olga findet es ganz seltsam, dass keine Kinder da sind. Sie hält immer Ausschau, ob denn wirklich niemand kommt, um mit ihr zu kuscheln.

 

Alle reden jetzt von Corona, manche Leute machen sich viele Sorgen, andere eher nicht. Wenn du etwas über Corona wissen willst, kannst du nicht nur deine Eltern fragen, du kannst auch im Internet auf den Kinderseiten ganz viel finden. Ich möchte, dass du dir nicht zu viele Sorgen machst, denn das ist eine Krankheit, die Kinder eigentlich nicht so leicht kriegen können. Dass wir jetzt die Schulen zugemacht haben, hat den Grund, dass wir die Viren, die die Krankheit verursachen, nicht immer weiter verteilen wollen. Und in den Schulen kommen ja jede Menge Leute täglich zusammen.

 

Freitag haben wir uns dann deshalb ganz plötzlich alle voneinander verabschiedet und ich hatte keine Gelegenheit mehr, euch zu sagen, wie toll ihr alle Theater gespielt habt. Alle Erwachsenen, ob Lehrer, Eltern, die geholfen haben, oder die Leute vom Spielecircus, wirklich alle waren total begeistert, wie klasse ihr Ronja Räubertochter auf die Bühne gebracht habt. Das, was eigentlich als Generalprobe gedacht war, wurde dann die gefilmte Aufführung und alle haben das ganz super hingekriegt. Der Chef vom Spielecircus hat mir hinterher gesagt, so tolle Kinder wie ihr sie seid, hätte er selten in seinen Projekten.

Eure Eltern können sich also schon einmal riesig auf die hoffentlich bald fertigen Filmaufnahmen freuen, die ihr dann gemeinsam anschauen könnt.

 

So, und nun sitzen also eure Lehrerinnen im Homeoffice und arbeiten für die Schule. Ihr seid im Homeschooling – das heißt sozusagen Zuhause-Schule – und ihr seid hoffentlich ebenso fleißig. Manche Leute nennen das was wir jetzt haben Corona-Ferien, aber die Ferien beginnen ja erst in zweieinhalb Wochen. Wir Großen sind alle totalgespannt, wie ihr eure Arbeitspläne schafft. Am besten machst du dir selbst einen Stundenplan mit Unterricht und Pausen und richtest dir einen ruhigen Arbeitsplatz ein, an dem du nicht so abgelenkt wirst. Lasst eure Arbeitsblätter und Arbeitshefte von Mama und Papa regelmäßig nachschauen, damit ihr sicher sein könnt, dass ihr gut und richtig gearbeitet habt.

 

Wenn ihr mal etwas überhaupt nicht versteht, könnt ihr eurer Lehrerin eine E-Mail schreiben. Aber natürlich versuchst du zuerst, es selbst rauszukriegen oder du rufst jemanden aus deiner Klasse an.

 

Wir alle gemeinsam hoffen nun, dass wir uns gesund und munter nach den Osterferien wiedersehen und dass dann in der Schule alles wieder normal ist.

 

Wenn du dich mal ganz doll langweilst, kannst du deiner Lehrerin oder mir gerne eine E-Mail schicken. Vielleicht magst du auch an die Schule ein Foto von dir in deiner Zuhause-Schule schicken, da könnten wir hinterher sogar eine Foto-Wand draus machen.

Jetzt schicke ich dir für heute viele Grüße und Olga winkt dir mit der Pfote.

 

Bis hoffentlich ganz bald – Christiane Johnen

Elternbrief Nr. 5: Schulschließung Corona (17.03.2020)

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

 

auch heute gibt es einige neue Informationen zur Schulschließung.

Ab morgen endet die Übergangszeit, womit die Schulschließung endgültig wird.

Die Notbetreuung für die Kinder deren Eltern in Schlüsselfunktionen arbeiten, dort unabkömmlich sind und die keine anderweitige Betreuungsmöglichkeit finden konnten, ist eingerichtet. Sie findet ausschließlich in den Räumen der OGS statt. In der Zeit von 7.30 Uhr bis 11.30 Uhr wird die Betreuung durch Lehrkräfte erfolgen, von da an bis 17.00 Uhr übernehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schülernestes die Betreuung. Es wurden sehr wenige Kinder angemeldet, sodass wir weitere Einzelheiten direkt mit diesen Eltern besprechen und ich hierzu keine allgemeinen Elternbriefe mehr schreiben werde.

 

Morgen können Eltern, die dies heute nicht einrichten konnten, ein letztes Mal zwischen 8.00 Uhr und 11.30 Uhr im Sekretariat die Schulmaterialien und Arbeitspläne für ihr Kind abholen. Danach ist die Schule definitiv geschlossen.

 

Bitte beschränken Sie Ihre eventuellen Anfragen auf E-Mails, es gibt keine Telefonumleitung in mein Homeoffice. Während der üblichen Arbeitszeiten werde ich Ihre E-Mails zeitnah beantworten.

 

Fragen der Ferienbetreuung für Kinder von Eltern in Schlüsselfunktionen werden sich in Kürze klären. Der Kinderschutzbund ist hier zuständig und wird Sie anschreiben.

 

Stellen sie bitte noch keine Fragen zu der Zeit nach den Ferien. Wir hoffen alle sehr, dass dann der reguläre Schulbetrieb wieder starten wird. Selbstverständlich werden Sie hierüber von mir unterrichtet.

 

Für die Zeit der ab jetzt endgültigen Schulschließung gilt ein Betretungsverbot für den Schulhof und Spielplatz unseres Schulgeländes. Nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Kinder in der Notbetreuung, die Schulleitungen und Sekretärinnen beider Schulen und in Ausnamefällen einzelne Lehrkräfte haben ein Zugangsrecht. Darüber hinaus sind natürlich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Hausmeisterdienst sowie städtische Bedienstete berechtigt.  Die gerne genutzte Abkürzung über beide Schulhöfe ist untersagt. Ebenso – wie immer – das Parken auf dem Schulhof.

 

Morgen werde ich an gleicher Stelle nicht Sie anschreiben, sondern einen Brief an Ihre Kinder einstellen.

 

Ich grüße Sie herzlich – bleiben sie gesund !

Christiane Johnen

Elternbrief Nr. 4: Schulschließung Corona (16.03.2020)

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

 

mich erreichen verschiedentlich Anfragen in Bezug auf die Berechtigung zur Beantragung von Notbetreuung.

Diese betreffen in der Regel nicht den Personenkreis im Hinblick auf die gemeinten Berufe in sogenannten Schlüsselfunktionen.

 

Vielmehr geht es um alleinerziehende Eltern, allein sorgeberechtigte Personen und zwar sowohl um diejenigen, die mit ihren Kindern allein leben, als auch solche in festen Partnerschaften sei es verheiratet oder in fester Partnerschaft.

 

Ich versuche im Folgenden die Empfehlungen des Ministeriums verständlich zu erläutern. Der Text des Ministeriums ist tatsächlich nicht ganz einfach zu verstehen.

Wenn beide Eltern sorgeberechtigt sind und zusammen mit den Kindern in Hausgemeinschaft leben, müssen beide Elternteile in Schlüsselfunktionen unabkömmlich sein, damit Notbetreuungsanspruch gegeben ist.

 

Alleinerziehende, allein sorgeberechtigte und mit dem Kind allein in Hausgemeinschaft lebende Personen haben Anspruch auf Notbetreuung nur dann, wenn  sie selbst in Schlüsselfunktionen tätig sind.

 

Alleinerziehende Personen haben diesen Anspruch also nicht automatisch. Vielmehr kann ein anderer Erziehungsberechtigter oder Sorgeberechtigter, der nicht in Hausgemeinschaft mit dem alleinerziehenden Elternteil lebt, zur Betreuung verpflichtet werden – in der Regel ist hier der getrennt lebende/geschiedene andere leibliche Elternteil gemeint.

 

Der Ehepartner des alleinerziehenden Elternteils, der nicht selbst Elternteil des betreffenden Kindes ist, muss die Betreuung ebenso übernehmen, sofern sie oder er nicht ebenfalls Schlüsselperson ist.

 

Dies gilt auch für die oder den feste/n Lebenspartner/in, sofern diese Person auch aktuell im gemeinsamen Leben Aufgaben der Pflege und Erziehung übernimmt.

Kinder von Schlüsselpersonen dürfen nicht betreut werden, wenn sie Krankheitssymtome haben, wissentlich Kontakt zu Infizierten hatten oder in den letzten 14 Tagen in Risikogebieten waren.

 

Ich hoffe, ich konnte die Amtssprache des Ministeriums ein wenig erklären. Sollten Sie im Zweifel sein, rufen Sie uns morgen zwischen 8.00 Uhr und 13.00 Uhr in der Schule an.

 

Nach wie vor gilt, auch wenn Sie berechtigt sind, sollten Sie andere Betreuungsmöglichkeiten prüfen, um gemeinsam mit uns alle möglichen Infektionsketten zu durchbrechen und neue zu vermeiden.

 

Zum zweiten Mal am heutigen Tag grüße ich Sie herzlich – bleiben sie gesund !

Christiane Johnen

Elternbrief Nr. 3: Schulschließung Corona (16.03.2020)

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

 

auch dieser Elternbrief betrifft die Notbetreuung während der Zeit der Schulschließung bis zu den Osterferien.

 

Prüfen Sie bitte zunächst, ob Sie zum Kreis der Berechtigten gehören. Hierzu haben wir eine Auflistung der berechtigten Berufsgruppen eingestellt.

Füllen Sie dann den Erfassungsbogen „Notbetreuungsbedarf Schulen“ vollständig aus.

 

Ergänzend lassen Sie von Ihrem Arbeitgeber das Formular „Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit der Arbeitnehmerin/des Arbeitnehmers“ ausfüllen.

 

Beides lassen Sie uns so schnell wie möglich, spätestens bis Mittwoch, 18.03.2020 zukommen (in den Briefkasten werfen, E-Mail).

 

Wenn Sie die Notbetreuung nicht während der gesamten Zeit bis zu den Osterferien, sondern nur an bestimmten Tagen benötigen, vermerken sie dies bitte auf dem Formular unter „Anmerkungen“. Auch wenn Sie die Betreuung erst in der nächsten oder übernächsten Woche benötigen, brauchen wir Ihre Anmeldung zur Planung bereits jetzt.

 

Das Sekretariat der Don-Bosco-Schule ist für Ihre Fragen in dieser Woche während der üblichen Bürozeiten von 8.00 bis 13.00 Uhr telefonisch erreichbar.

 

Ich möchte Sie alle bitten, täglich auf der Homepage nachzusehen, ob neue Elterninformationen verfügbar sind. Sie werden ab jetzt nicht mehr explizit über die Pflegschaften darauf hingewiesen.

 

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund

 

Christiane Johnen

Elternbrief Nr. 2: Schulschließung Corona (15.03.2020)

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

 

Sie haben mittlerweile sicher umfangreiche und zum Teil leider auch ungenaue oder auch widersprüchliche Nachrichten zur anstehenden Schulschließung gelesen.

Für heute wichtig ist, dass ich Sie über die Einzelheiten zur geplanten Notbetreuung informiere – soweit diese schon bekannt sind. Auch hier sind weiterhin viele Fragen offen.

Wir stellen morgen Vormittag (Montag, 16.03.2020) ein Formular auf die Homepage, mit dem Eltern, die beide in sogenannten infrastrukturrelevanten Berufsgruppen arbeiten, Notbetreuung für ihr Kind erhalten können. Zu diesen Berufen gehören Ärztinnen und Ärzte, Pflegepersonal in Krankenhäusern und Pflegeheimen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Polizei, Feuerwehr und Katastrophenschutz sowie in der öffentlichen Sicherheit, Infrastruktur (Telekommunikation, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung) und in der öffentlichen Ordnung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in zentralen Stellen und Funktionen bei der Justiz, in der Verwaltung und beim Staat sowie Menschen, die in der Kinder- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe oder in der Lebensmittelversorgung arbeiten, fallen ebenfalls unter die Ausnahmeregelung.

Ganz wichtig noch einmal – nur wenn beide sorgeberechtigten Personen, bei allein Sorgeberechtigten natürlich nur die eine Person, in diese Gruppen fallen, entsteht ein Anrecht auf Notbetreuung.

Sofern Sie nun in diesen Personenkreis gehören, nutzen Sie bitte morgen das Formular, um Ihr Kind anzumelden. Der jeweilige Arbeitgeber bzw. der Dienstvorgesetzte muss schriftlich die Unentbehrlichkeit des Arbeitnehmers bestätigen. In welcher Form dies zu geschehen hat steht noch nicht fest. Entnehmen Sie dies bitte dem Formular. Das ausgefüllte Formular sowie die Arbeitgeberbestätigung legen Sie uns bitte bis zum 18.03. vor (Briefkasten oder Mailanhang).

Natürlich müssen Sie, wenn Sie berechtigt sind, die Notbetreuung nicht in Anspruch nehmen, es ist ein Angebot. Je weniger Kinder und Erwachsene in den nächsten Wochen in der Schule zusammentreffen, desto wirkungsvoller ist die gesamte Maßnahme. Prüfen Sie bitte in dem Fall auch alternative Lösungsmöglichkeiten, bevor Sie für Ihr Kind die Gruppenbetreuung in Anspruch nehmen.

Falls Sie von anderen Eltern oder anderen Schulen anderslautende Informationen lesen, lassen Sie sich bitte nicht verunsichern. Es haben wohl teilweise Schulen schon Formulare zur Verfügung gestellt. Ich gehe aber davon aus, dass es morgen noch zu Änderungen kommt. Deshalb erhalten Sie heute von mir noch kein Formular, sondern lediglich die entsprechende Ankündigung.

Für heute grüße ich Sie herzlich – bleiben Sie gesund!

Christiane Johnen

Elternbrief Nr. 1: Schulschließungen Corona (13.03.2020)

Liebe Eltern der Don-Bosco-Schule,

 

alle Schulen im Land Nordrhein-Westfalen werden vom 16.03.2020 bis zum Beginn der Osterferien durch die Landesregierung geschlossen. Dies bedeutet, dass bereits ab Montag der Unterricht in unserer Schule ruht.

Es gibt eine Übergangsregelung, damit Sie als Eltern Gelegenheit haben, sich auf diese Situation einzustellen. Sie können bis einschließlich Dienstag (17.03.) aus eigener Entscheidung ihre Kinder zur Schule schicken. Die Schule stellt an diesen beiden Tagen während der üblichen Unterrichtszeit eine Betreuung sicher. Auch in der Betreuungseinrichtung gelten die bekannten Öffnungszeiten.

Natürlich ist es sinnvoll, dass Sie Ihr Kind nicht schicken, wenn es nicht zwingend erforderlich ist.

Die gesamte Maßnahme dient der Unterbrechung von Infektionsketten und der Hemmung der Ausbreitung des Virus und dies funktioniert natürlich nur, wenn wir gemeinsam und verantwortlich Sozialkontakte verringern.

Das Kollegium unserer Schule ist am Montag und Dienstag nach Plan anwesend und wird sich um die Kinder kümmern, die da sind, ohne dass diese Kinder unterrichtet werden.

Ab Mittwoch (18.03.) ist die Schule bis nach den Osterferien geschlossen.

Die Landesregierung plant allerdings die Einrichtung eines Betreuungsangebotes für die Kinder derjenigen Eltern, die so wörtlich in unverzichtbaren Funktionsbereichen – insbesondere im Gesundheitswesen – arbeiten“. Für die Kinder dieser Menschen muss in der Schule während der gesamten Zeit des Unterrichtsausfalls ein entsprechendes Betreuungsangebot vorgehalten werden.

Nähere Informationen hierzu erarbeitet das Bildungsministerium derzeit noch. Es ist bislang nicht vollständig geklärt, wer (Lehrkräfte, Betreuungspersonal)  in dieser Zeit diese Kinder betreut und wo und in welcher Form diese Betreuung stattfinden soll. Auch ist der Personenkreis noch nicht umrissen, die gemeinten Berufsgruppen sind noch nicht im Einzelnen benannt. Hierzu erhalten Sie, sobald ich verlässliche Informationen habe, einen weiteren Elternbrief. 

Ebenso werde ich Sie gesondert darüber informieren, in welcher Art und Weise die Kinder bis zum Beginn der Osterferien schulische Arbeiten erledigen müssen. Auch hierzu sind die Vorgaben noch ungenau. Wir werden uns dazu im Kollegium am Montag verständigen. Sie erhalten anschließend eine entsprechende Information von der Klassenlehrerin Ihres Kindes.

Mich als Schulleitung erreichen Sie per Mail während der üblichen Bürozeiten unter unserer schulischen Mailadresse.

Die Klassenlehrerin Ihres Kindes erreichen sie per Mail wochentags unter der Adresse, die Sie kennen.

Bitte sehen Sie von Telefonaten ab, da noch nicht geklärt ist, wann das Sekretariat erreichbar ist.

Bitte stellen Sie auch derzeit noch keine Fragen zum Thema Notbetreuung. Hierzu gibt es noch keine weiteren Erkenntnisse als oben genannt.

Gleiches gilt für schulische Arbeiten, die Ihr Kind zu erledigen hat, auch hierzu können wir aktuell noch keine Fragen beantworten.

 

Ihre Sorgen und Nöte in der Betreuungsfrage kann ich gut verstehen. Es liegt aber nicht in meiner Macht, hier etwas zu ändern. Die Landesregierung hat sich die nun getroffene Entscheidung nicht leicht gemacht. Jetzt ist aber der Zeitpunkt für entschlossenes Handeln gekommen. Wie ich schon in meinem letzten Brief sagte, geht es um den Schutz der Schwachen in unserer Gesellschaft, um Solidarität und um Hilfsbereitschaft untereinander. Vielleicht gelingt es Ihnen, in Solidargemeinschaften kleine Betreuungsgruppen zu bilden und sich so gegenseitig zu unterstützen.

 

Für heute grüße ich Sie herzlich – bleiben Sie gesund!

 

Christiane Johnen

 

 

Informationen zum Thema Corona (28.02.2020)

Sehr geehrte liebe Eltern,

 

vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen erhalten Sie zum Umgang mit dem Corona-Virus im Schulbereich und zu eventuell geplanten Schulfahrten in mögliche Risikogebiete nachfolgende Informationen. Der Text basiert auf einem Schreiben des Schulministeriums NRW an die Schulleitungen:

 

 

1. Schutzmaßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz

Das Corona-Virus (Sars-CoV-2) führt zu einer Infektionskrankheit (Covid-19), die Schutzmaßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz auslösen kann. Die Anordnung derartiger Maßnahmen erfolgt durch die Gesundheitsämter. Auch Schulen können betroffen sein, weil die zuständigen Gesundheitsbehörden die Befugnis zur Schließung von  Gemeinschaftseinrichtungen haben.

Eine solche Schließung gilt grundsätzlich nicht nur für die zu betreuenden Personen, sondern auch für alle dort Tätigen (z.B. Lehrkräfte).

 

2. Zuständigkeit für Schutzmaßnahmen

Die Bekämpfung der Verbreitung des Corona-Virus liegt also in der Zuständigkeit der Gesundheitsbehörden unter der Aufsicht des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Das NRW-Gesundheitsministerium steht in ständigem Kontakt zur Bundesebene, zu anderen Bundesländern und orientiert sich an den Risikobewertungen und Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI).

 

Das RKI in Berlin beobachtet und bewertet die Lage stetig und ist bundesweit die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Corona-Virus. Von dort aus werden Maßnahmen bundesweit koordiniert.

 

Grundsätzlich haben auch Schulleitungen im Einzelfall die Befugnis, Schülerinnen und Schüler vom Unterricht auszuschließen, wenn von ihnen eine Gesundheitsgefahr ausgeht (§ 54 Absatz 4 SchulG). Dies gilt auch für Lehrkräfte.

Sämtliche derartigen Maßnahmen sind mit der Schulaufsichtsbehörde abzustimmen. 

 

3. Fernbleiben vom Unterricht

Sofern eine Schule nicht von den zuständigen Gesundheitsbehörden geschlossen wurde, besteht grundsätzlich Schulpflicht. Ist eine Schülerin oder ein Schüler durch Krankheit oder aus anderen nicht vorhersehbaren Gründen verhindert, die Schule zu besuchen, so benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen schriftlich den Grund für das Schulversäumnis mit.

 

4. Verhalten bei Auftreten von Krankheitssymptomen

Nach den Hinweisen des NRW-Gesundheitsministeriums sollen Menschen, die zurzeit grippeähnliche Symptome aufweisen, ihren Hausarzt beziehungsweise eine Notarztpraxis kontaktieren, um die weitere Vorgehensweise abzuklären. Wegen der Ansteckungsgefahr soll die Kontaktaufnahme zunächst telefonisch erfolgen.

 

5. Informationen zum Corona-Virus, Bürgertelefon

Das RKI hat auf seiner Internetseite eine Vielzahl von Informationen für Fachleute, aber auch die allgemeine Bevölkerung veröffentlicht. Auch die 

Gesundheitsministerien der Länder und des Bundes halten auf Ihren Internetseiten Informationen bereit. Bitte informieren Sie sich dort entsprechend, die Schulen sind nicht befugt, Beratungen zu erteilen.

 

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus ein Bürgertelefon zum Corona-Virus unter der Nummer (0211) 855 47 74 geschaltet.

 

6. Hygienemaßnahmen

Grundsätzlich verweisen wir noch einmal auf die Informationsangebote des RKI und der Gesundheitsbehörden.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

 

7. Durchführung von Schulfahrten in Risikogebiete

Schulfahrten sind Schulveranstaltungen. Sie werden grundsätzlich im Klassenverband bzw. im Kursverband durchgeführt. Schülerinnen und Schüler sind zur Teilnahme verpflichtet.

 

Die Entscheidung über eine Absage einer Klassenfahrt liegt in der Verantwortung der Schulleitung.

Wenn die Schulfahrt von der Schule abgesagt wird, werden die Kosten erstattet.

Wenn Eltern aus Sorge um ihr Kind die Teilnahme absagen, tragen sie den möglichen finanziellen Schaden selbst. 

 

8. Entscheidungsgrundlage für Absage von Schulfahrten:

Wir empfehlen, dass sich die Schulen vor Reiseantritt sorgfältig mit Hilfe der Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes sowie auf der Internetseite des Robert-Koch-Institutes (RKI) informieren.

 

Ergänzende Hinweise durch die Schulleitung:

Die Lehrkräfte werden in den Klassen die Kinder in altersgemäß geeigneter Weise über die Krankheit und über allgemeine gesundheitliche Hygienemaßnamen informieren.

Im Unterricht, speziell im Sportunterricht werden solange die Krankheitswelle (Grippe, Corona) anhält, Spiel- und Aktionsformen mit unmittelbarem Körperkontakt reduziert.

Auch wenn wir höflich und herzlich miteinander umgehen wollen, halten wir in nächster Zeit ein wenig Abstand untereinander.

Hygiene im Klassenraum und in der Schule ist eine Gemeinschaftsaufgabe, an der wir alle mitwirken.

Wir wollen uns besonnen und gut vorbereitet verhalten, aber jede Panik vermeiden, um insbesondere unsere jungen Kinder vor unnötiger Angst zu bewahren.

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